Das operative Ergebnis ging im zweiten Quartal auf 1,9 Milliarden Kronen zurück, das sind umgerechnet rund 227 Millionen Euro, wie die Volkswagen -Tochter am Freitag in Stockholm berichtete. Analysten hatten mit einem Betriebsgewinn von 2,4 Milliarden Kronen gerechnet. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum belief sich das Minus auf 42 Prozent. Geringere Stückzahlen und niedrigere Auslastung hätten das Ergebnis nach unten gezogen, sagte Vorstandschef Leif Östling. In Europa verkaufen die Schweden den Großteil ihrer Fahrzeuge.
Die Auftragslage im Kernmarkt habe sich zuletzt etwas verbessert, bleibe aber auf niedrigem Niveau, sagte der Scania-Chef. Die Bestellungen von Lastern und Bussen sackten im zweiten Quartal um 14 Prozent ab. Einen Ausblick traute sich Östling nicht zu. Für Scania sei derzeit Flexibilität das oberste Gebot. Die Scania-Aktie notierte rund fünf Prozent im Plus.