GM-Chef Fritz Henderson machte in der ARD vor, wie es geht
Den Anfang machte Konzernchef Fritz Henderson: Mit schuldbewusster Miene sagte er am Dienstagabend in den Tagesthemen "sorry" zur Entscheidung, die Konzerntochter Opel nicht zu verkaufen, sondern lieber behalten zu wollen. "Es war nicht die Absicht, jemanden zu überraschen, obwohl wir wissen, dass wir das doch getan haben", sagte Henderson.
Als Fernsehzuschauer war man sich nicht sicher: Tut ihm die ganze Aktion leid - oder nur die Tatsache, dass die etwas einfältigen Deutschen überrascht waren?
Wer da noch nicht restlos überzeugt war, dass GM eine prima Firma ist, hatte einige Stunden später Gelegenheit, mehr Gutes zu erfahren: So meldete am Mittwochmittag die Nachrichtenagentur Reuters aus Kreisen, GM stoße weiter auf den zukunftsträchtigen Markt mit Elektroautos vor. Der Verwaltungsrat in Detroit habe Pläne für die Serienproduktion eines zweiten Hybridautos genehmigt.