Die Autoindustrie steht vor einem Umbruch. Die Bedeutung des Verbrennungsmotors wird sinken. Kanzlerin Angela Merkel will mit den deutschen Herstellern auf dem E-Gipfel einen Weg ins neue Zeitalter finden. FTD.de zeigt die technologischen Probleme.
E-Gipfel in Berlin:Die Hürden zum Elektro-Zeitalter
Die Autoindustrie steht vor einem gewaltigen Umbruch. Die Bedeutung des Verbrennungsmotors wird sinken. Die Zukunft gehört strombetriebenen Autos. FTD.de zeigt die technologischen Probleme auf dem Weg in die neue Ära.
von Gregor Haake
und Annette Berger
Seit mehr als 100 Jahren wartet der Elektromotor schon auf seinen Durchbruch. Autobauer, Stromversorger und Politiker beschwören immer wieder Deutschlands Führungsanspruch bei diesem Thema, wie jetzt beim Elektro-Gipfel in Berlin. Während Experten in Europa der Praxis auf Jahre hinaus keinen durchschlagenden Erfolg sehen, könnte es in China, einem der wichtigsten Absatzmärkte der deutschen Fahrzeughersteller, viel schneller gehen: Das Land mit dem boomenden Pkw-Markt will der Autokonkurrenz aus aller Welt bei der Elektromobilität bald den Rang ablaufen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will den Wettlauf mit anderen Ländern verstärkt aufnehmen. Die heimischen Autobauer müssten "nicht in Sack und Asche gehen", sondern hätten gute Voraussetzungen, international mitzuhalten. Die deutschen Autokonzerne wollen angeblich bis zu 20 Mrd. Euro pro Jahr in die E-Technologie investieren. VW-Chef Martin Winterkorn sagte: "Unser Ziel muss das Null-Emissionsfahrzeug sein, das mit Strom aus regenerativen Energiequellen angetrieben wird."
Der FTD-Versicherungsmonitor hat alle wichtigen Namen und Nachrichten auf dem Radar und bündelt die wichtigsten Informationen aus verschiedenen Quellen. So erhalten Sie einen exzellenten Überblick über die Assekuranz, analytisch kommentiert von FTD-Versicherungskorrespondent Herbert Fromme.
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