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Merken   Drucken   22.04.2011, 15:24 Schriftgröße: AAA

Erdbebenfolgen: Toyota will Ende 2011 wieder normal produzieren

Schritt für Schritt kehrt der japanische Autohersteller wieder zur Normalität zurück. Allerdings stören Nachbeben die Reparaturarbeiten in den Fabriken. Spätestens im Dezember soll jedoch wieder alles normal laufen.
© Bild: 2011 reuters
Schritt für Schritt kehrt der japanische Autohersteller wieder zur Normalität zurück. Allerdings stören Nachbeben die Reparaturarbeiten in den Fabriken. Spätestens im Dezember soll jedoch wieder alles normal laufen.
Der japanische Autohersteller Toyota  will bis zum Jahresende wieder sein normales Produktionsniveau erreichen. Die nach dem verheerenden Erdbeben heruntergefahrene Fertigung werde im Juli in Japan und im August im Ausland anziehen, kündigte der weltweite Branchenprimus an. Eine vollkommene Erholung der Produktion werde für November oder Dezember erwartet.
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"Mit diesen vielen Nachbeben, inklusive dem aus der vergangenen Nacht, mussten wir bei einigen Reparaturarbeiten viele Male wieder bei Null anfangen", sagte Konzernchef Akio Toyoda. Der Produktionsrückstand seit der Naturkatastrophe am 11. März ist gewaltig: Nach Unternehmensangaben wird er sich Ende April weltweit auf rund 500.000 Fahrzeuge belaufen.
An der Börse gibt es allerdings Hoffnungen, dass Toyota rascher zur Normalität zurückfindet. "Nach dem, was wir direkt von den Unternehmen hören, sieht es danach aus, dass sich die Erholung schneller entwickelt als viele denken", sagte Investor Tetsuro Ii von Commons Asset Management. "Toyota könnte seine Produktion sogar schneller wieder aufnehmen, als sie mitgeteilt haben."
Zusätzlich geschürt wurden diese Erwartungen durch den Chip-Hersteller und Autozulieferer Renesas. Dieser hatte mitgeteilt, die Produktion in einem Werk früher als geplant wieder aufzunehmen. Japanische Autohersteller mussten ihre Produktionen weltweit angesichts der Lieferengpässe von Teilherstellern in Folge des Bebens vom März drosseln oder ganz aussetzen.
So musste Toyota seine Fertigung in Nordamerika kürzlich wegen fehlender Teile aus Japan noch weiter herunterschrauben. Die Standorte des Autobauers außerhalb Japans erhalten zwar die meisten Teile von Zulieferern in der Region, doch einige wichtige Komponenten wie die Elektronik beziehen sie weiterhin aus dem Heimatland. Auch in Europa musste der Konzern seine Fertigung drosseln.
Außerdem teilte Toyota am Donnerstag mit, 333.000 Geländewagen in den USA und Kanada zurückzurufen. Als Grund wurden Probleme mit dem Airbag genannt.
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  • FTD.de, 22.04.2011
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