Flaute auf dem Automarkt:Chrysler will nicht mehr groß sein
Die ehemalige Daimler-Tochter gehört traditionell zu den "Big Three" der US-Autoindustrie. Doch nun kommen bescheidene Töne aus Auburn Hills. Man wolle "als kleinere Firma Gewinne machen" - etwa als Auftragsfertiger
Die ehemalige Daimler-Tochter habe hierzu die nötige Flexibilität, um Auftragsarbeiten für andere Hersteller zu erledigen, sagte der für die Produktion zuständige Chrysler-Manager Frank Ewasyshyn am Montag. "Wir haben uns bereits für viele Dinge nach Partnern umgeschaut und wir werden das bei der Suche nach dem besten Geschäftsmodell auch in Zukunft tun", sagte er weiter.
Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits im vergangenen Monat erfahren, dass Chrysler möglicherweise Fiat Produktionskapazitäten in den USA zur Verfügung stellt. Chrysler baut bereits ein Fahrzeug für den japanischen Nissan-Konzern, der wiederum ein kleines Auto für Chrysler herstellt. Wie die anderen großen US-Hersteller benötigt Chrysler angesichts der Flaute auf dem US-Automarkt dringend Einnahmequellen.
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