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Bei Fragen rund ums Abo wenden Sie sich bitte an unsere Service-Zentrale unter kundenservice@ftd.deAls es mit GM den Bach hinunterging, da konnte die Bundesregierung noch schnell entscheiden, die Opel-Anteile relativ billig zu erwerben, um danach als Eigentümer und damit als Herr des weiteren Verfahrens aufzutreten. Das hat unsere Bundesregierung Ende März 2009 nach dem Dogma ordnungspolitischer Erwägungen und aus Angst vor der damaligen Oppositionspartei FDP nicht getan. Sie hat das vielmehr der USA-Regierung überlassen, die es durch den zielgerichteten strategischen Einsatz von 50 Milliarden $ Staatsgeldern ermöglicht hat, GM zum Staatsbetrieb zu machen und so wieder zu beleben mit einer Konzernspitze, die nicht nur bezüglich Opel schon in der Vergangenheit versagt hat. Jetzt können unsere Politiker, die den Fall Opel zur Chefsache erklärt haben, nur noch auf das reagieren, was ihnen von der GM-Konzernspitze vorgelegt wird. Sie sind keineswegs mehr Herr des Verfahrens, sondern allenfalls erpressbare Abnicker.
Nicht nur deshalb ist nach dem Scheitern des Magna-Deals und nach den Einwänden aus Brüssel und der argwöhnischen europäischen Nachbarländer äußerste Zurückhaltung bei der Vergabe von Beihilfen aus Steuergeldern geboten.
Weltweit herrscht eine Überkapazität von 30% im Automobilbau.
Die Chancengleichheit im Wettbewerb deutscher Automobilbauer ist durch Zuwendungen der Bundesregierung nicht zu verletzen. Sonst brennt das ganze deutsche Autoland (BMW, Daimler, VW…).
GM muss sich aus eigenen Quellen sanieren!
Es gilt eben:
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben