Hilfe für Autobauer:Abwrackprämie treibt Opel-Verkäufe
Das Hilfspaket der Bundesregierung zeigt erste Wirkung: Dank Verschrottungszuschuss steigt der Absatz beim kriselnden Autobauer Opel rasant. Manche Kleinwagen verkauften sich dreimal so oft wie im Vorjahr.
Der angeschlagene Autobauer Opel hat wegen der Abwrackprämie im Januar 30 Prozent mehr Fahrzeuge an Privatpersonen verkauft als im Vorjahresmonat. Insgesamt liege das Plus bei den Privatverkäufen bei 30 Prozent, bestätigte Opel-Sprecher Jörg Schrott einen Bericht der "Bild"-Zeitung".
Derzeit brechen die Autoabsätze weltweit ein. Viele Regierungen in Europa versuchen den rapide schrumpfenden Markt mit Prämien für verschrottete Autos und Krediten für Autobauer zu stützen. Die Bundesregierung hatte im Zuge ihres zweiten Konjunkturprogramms die Prämie von 2500 Euro für den Kauf eines Neuwagens bei gleichzeitiger Verschrottung eines mehr als neun Jahre alten Altwagens beschlossen.
Opel-Marketingchef Alain Visser sagte dem Blatt, die Abwrackprämie sei ein "Silberstreif am Horizont". "Besonders im Kleinwagensegment konnten wir kräftig zulegen." Größter Profiteur der neuen Umweltprämie sei der Kleinwagen Opel Agila. Das erst vor rund einem Jahr eingeführte neue Modell der Reihe sei im Januar 1111 Mal verkauft worden, das seien dreimal so viele Verkäufe wie im Januar 2008.
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