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"Wichtig ist, dass Porsche wieder eine Führungsposition in Sachen fortschrittlicher Technik und Innovation einnehmen wird", sagte Winterkorn. Eine Neuauflage des VW-Porsche aus den 70er Jahren schloss er jedoch aus. "So etwas werden wir nie wieder machen. Das verspreche ich. Ein Porsche muss ein Porsche bleiben."
Die Aktie von Volkswagen setzte ihre Talfahrt der Vortage auch am Donnerstag fort. Die Stammaktien gaben zeitweise 7,5 Prozent auf 135 Euro nach. Auch die Vorzugspapiere verloren an Wert - zeitweilig fast acht Prozent auf 63 Euro.
Nach jahrelangem Ringen war Porsche kürzlich mit der geplanten vollständigen Übernahme von Europas größtem Autobauer gescheitert - und häufte dabei einen Schuldenberg von etwa 12 Mrd. Euro an. Nun dreht VW den Spieß um und übernimmt 42 Prozent am Sportwagengeschäft Porsches - für 3,3 Mrd. Euro. Bis 2011 will VW dann sein Kapital um etwa 4 Mrd. Euro erhöhen und das Salzburger Autohaus von den Eigentümerfamilien Porsche und Piëch für etwa 3 Mrd. Euro kaufen.