Daimler hält direkt und indirekt rund 22,5 Prozent an EADS, möchte seinen direkten Anteil in Höhe von 15 Prozent jedoch halbieren und an den Bund beziehungsweise an die Förderbank KfW veräußern. "Wir streben weiter an, unseren Anteil an EADS in diesem Jahr weiter zu reduzieren", sagte ein Sprecher des Stuttgarter Konzerns am Mittwoch zu Reuters.
In die Verhandlungen über die Reduzierung des Daimler -Anteils an EADS war die Nachricht über das Fusionsvorhaben der beiden europäischen Rüstungskonzerne geplatzt. Am Mittwoch gaben EADS und BAE Systems jedoch bekannt, dass sie die Gespräche über einen Zusammenschluss beendet haben.