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Auf der Einnahmeseite sähe es dagegen interessanter aus: Bei Porsche liegt der Verkaufspreis wesentlich höher als bei VW. Das erklärt, warum Volkswagen zwar 60-mal so viele Autos verkauft wie Porsche, aber nur zehnmal so viel Umsatz macht. Vor allem aber sind bei Luxuswagen wie Porsche die Margen viel höher als bei den Kleinwagen von VW, sagt Christoph Stürmer, Autoexperte bei Global Insight.
Bislang machen alle Beteiligten klar, dass es bis zu einem integrierten Konzern von VW und Porsche noch ein langer Weg sein dürfte. VW würde zwar gern mit Porsche unter ein gemeinsames Konzerndach schlüpfen. Doch für die Wolfsburger steht fest, dass die Schwaben bis dahin ihre Schulden in den Griff bekommen müssen.
Die Porsche-Holding hält bereits 51 Prozent an VW. Unternehmenschef
Wendelin Wiedeking hat dafür hohe Kredite aufgenommen. Die Nettoverbindlichkeiten betragen 10 Mrd. Euro. Daher versucht er händeringend, dem Emirat Katar einen Einstieg bei Porsche schmackhaft zu machen oder die Familien zu einer Kapitalerhöhung zu bewegen.