Zuversichtliche Töne kamen am Sonntag auch von der internationalen Konkurrenz.
Renault -Chef
Carlos Ghosn sagte auf einem Weltwirtschaftsforum in Neu-Delhi, es sehe ganz danach aus, dass die Autobranche ihren Tiefpunkt erreicht habe. Er rechne damit, dass 2010 weltweit wieder 60 Millionen Autos verkauft würden. Auch in diesem Jahr sei dies noch möglich, so der Manager weiter, der zugleich dem japanischen Autobauer
Nissan vorsteht.
Vor der Finanz- und Wirtschaftskrise hatte der globale Markt noch ein Volumen von rund 70 Millionen Einheiten. In der Krise ist vor allem der US-Markt eingebrochen. In verschiedenen Ländern wurden zwar staatliche Programme wie die Abwrackprämie in Deutschland aufgelegt, um den Absatz anzukurbeln. Dennoch konnte die sinkende Nachfrage nach Neuwagen damit nur zum Teil aufgefangen werden. Profitieren konnten davon eher die Hersteller von Kleinwagen.
Im Zuge der Krise könnte China die USA noch in diesem Jahr als weltgrößten Automarkt ablösen. Ghosn sagte, vor allem in China, Indien, dem Nahen Osten und in den lateinamerikanischen Ländern rechne er damit, dass die Nachfrage wieder anziehen werde. "Europa und Japan werden aber 2010 noch ein hartes Jahr vor sich haben."