Kursinformationen und Charts
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BMW
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61,1 EUR |
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BMW hat kein eigenes Werk in Argentinien und hatte eigentlich auch nicht geplant, eines aufzubauen. Um die Regierung milde zu stimmen, verhandelte der Konzern dennoch lange - ohne Erfolg. Stattdessen suchte sich BMW einen Handelspartner und wird nun argentinisches Leder ausführen, das der Konzern für den Bezug seiner Modelle verwenden wird. Weil das in der Summe immer noch weniger ausmacht, als der Konzern einführt, lässt BMW ab 2012 auch Reis verschiffen.
Seit März hatte der Handelskonflikt das Geschäft von BMW in dem südamerikanischen Land gelähmt. Seither hängen zahlreiche Oberklasse-Wagen der Marken BMW und Mini beim Zoll fest. Die Wagen dürfen jetzt nach Argentinien eingeführt werden, sagte ein BMW-Sprecher.
Mit den Münchnern müssen sich mittlerweile 17 ausländische Autobauer den strengeren Vorgaben der argentinischen Regierung beugen. So entschieden sich bereits andere Fahrzeughersteller im Handelsstreit für ungewöhnliche Erweiterungen ihres Angebots: Die Stuttgarter Sportwagenschmiede
Porsche etwa exportiert Wein, der chinesische Autohersteller Chery Früchte,
Hyundai Erdnüsse und
Mitsubishi Mineralwasser.