Fast die gesamte deutsche Mittelschicht fühlt sich optimal versichert. Das ist ein Ergebnis einer neuen Studie der Gothaer und des Marktforschungsunternehmens Forsa. Das Versicherungsunternehmen, das mit seiner Produktpalette gerade auf Menschen zielt, die weder arm sind noch reich, hält das für eine Fehleinschätzung.
82 Prozent der 1.000 Befragten sind davon überzeugt, weder zu wenige noch zu viele Versicherungen zu haben, zehn Prozent halten sich für über-, sieben Prozent für unterversichert. Ein Trugschluss, glaubt Ulrich Neumann, bei der Gothaer zuständig für den Maklervertrieb. "Unser Eindruck ist genau anders herum." Von den 18 bis 29-Jährigen sagten immerhin zehn Prozent, sie hätten zu wenig Versicherungen.