Auch bei Finanzscout24 erhalten Kunden etwa bei Berufsunfähigkeitsversicherungen zunächst detaillierte Informationen. Dieses Portal vermittelt in vielen Bereichen gar nicht selbst, sondern arbeitet dazu mit einem Partner zusammen - in der Kfz-Sparte ausgerechnet mit Marktführer Check24. In zwei Sparten hat Finanzscout nur einen Produktpartner. "In der Risikolebensversicherung ist das die Hannoversche Leben, in der Krankenzusatzversicherung Ergo", sagt Unternehmenschefin Sabine Haase. In den anderen Sparten liege die Zahl der Produktpartner aber bei 80 oder darüber. Bei Transparo ist das Angebot recht klein. Hier gibt es nur Hausrat-, private Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherungen. Bei Hausratpolicen haben Nutzer nicht die Möglichkeit, den Elementarschutz als Zusatzoption zu wählen. Damit versichern Kunden unter anderem Hochwasser- und Erdbebenschäden. Dass diese Option fehlt, findet selbst Geschäftsführer Wolfgang Schütz nicht gut. "Das werden wir bei der Überarbeitung unserer Tarifrechner aufnehmen", sagt er. Im Laufe des Jahres will das Portal Wohngebäude- oder Unfallpolicen aufnehmen.
Manche Vergleichsportale wie Geld.de kreieren eigene Tarife. "Wir kooperieren mit namhaften Versicherern", sagt ein Sprecher. Mit welchen, will er nicht sagen. Kunden erfahren im Internet nicht, bei wem sie Versicherungsschutz beantragen. Sie können bei der Hotline des Portals nachfragen, welcher Versicherer hinter dem jeweiligen Tarif steht. Aber auf diese Idee müssen sie erst einmal kommen.