Wachstumskurs:Allianz will Geschäft mit Marken ausbauen
Der größte europäische Versicherer forciert seine global ausgerichteten Geschäftsfelder. Die Industrieversicherung, die Kreditversicherung, der Dienstleister Mondial und andere Zweige sollen kräftig wachsen.
Die Allianz will das Geschäft mit Marken wie der Industrieversicherung AGCS, der Vermögensverwaltung AGI oder dem Kreditversicherer Euler Hermes ausbauen. Die weltweit aufgestellten Geschäftsfelder, zu denen noch die Rückversicherung, das Kfz-Versicherungsgeschäft und der Dienstleistungsbereich Mondial gehören, sollen auch mittelfristig wachsen. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Präsentation von Europas größtem Versicherer hervor. 2009 standen diese Zweige zusammen für 14,5 Mrd. Euro oder 15 Prozent des Konzernumsatzes. Der operative Gewinn summierte sich auf 2,5 Mrd. Euro oder 34 Prozent der Gruppe.
Auch für die einzelnen Felder hat sich der Münchner DAX-Konzern mittelfristige Ziele gesetzt. So soll in der Vermögensverwaltung die Kosten-Ertrags-Quote weiter unter 65 Prozent liegen. 2009 hatte sie bei 62,2 Prozent gelegen. Damit musste die Sparte 62,20 Euro aufwenden, um 100 Euro zu verdienen. In der Industrieversicherung sollen die Prämieneinnahmen bis 2012 auf mehr als 4 Mrd. Euro klettern, nach 3,8 Mrd. Euro 2009. Im Dienstleistungsbereich Mondial Assistance, in dem zum Beispiel besondere Hilfen bei Unfällen oder Erkrankung im Urlaub angeboten werden, sollen Umsatz und operativer Gewinn bis 2015 im Schnitt um mindestens zehn Prozent pro Jahr zulegen.
Der FTD-Versicherungsmonitor hat alle wichtigen Namen und Nachrichten auf dem Radar und bündelt die wichtigsten Informationen aus verschiedenen Quellen. So erhalten Sie einen exzellenten Überblick über die Assekuranz, analytisch kommentiert von FTD-Versicherungskorrespondent Herbert Fromme.
Die verschobene Eröffnung des Berliner Großflughafens BER schlägt Wellen. Die internationalen Flughäfen sind nicht nur dynamische Orte, sondern auch Großunternehmen. Kennen Sie sich gut mit Airports aus?
Zunächst eine Frage zum weltgrößten Flughafen. Derjenige mit dem größten Passagieraufkommen ist …
45 Schritte in die SelbstständigkeitNur wer gut vorbereitet ist, schafft einen erfolgreichen Unternehmensstart. Dieser Gründerfahrplan hilft, die größten Hinder- nisse auf dem Weg in die Selbstständig- keit schnell und sicher zu überwinden. mehr
FinanzierungSie sind an einer Gründungsfinanzierung interessiert? Oder möchten für Ihren Betrieb Fahrzeuge erwerben? Hier finden Existenzgründer und Unternehmer viele Wege zur passenden Finanzierung. mehr
SteuerrechnerEinkommen, Umsatz oder Abfindung: Wie viel bleibt am Ende übrig? Ermitteln Sie Ihre Steuerlast mit den Rechnern von impulse.de und steuerberaten.de. Von Gewerbe bis hin zu Erbschaftsteuer. mehr
Firmenwert ermittelnÜber- oder unterschätzt? Wie viel Sie erwarten können, wenn Sie Ihre Firma verkaufen, zeigt der Firmenwertrechner von impulse.de und Klein & Coll. - einfach und schnell durch die Eingabe weniger Zahlen. mehr
Verträge und VorlagenSie benötigen Dokumente und nützliche Arbeitshilfen für Ihren Geschäftsalltag? Wählen Sie aus fast 5.000 rechtssicheren und aktuellen Verträgen, Vorlagen, Checklisten, Rechentabellen oder Ratgebern. mehr
Aus Sicherheitsgründen möchten wir Ihre E-Mail-Adresse bestätigen.
Klicken Sie bitte dazu den Aktivierungs-Link, den wir Ihnen
gerade per E-Mail an zugesendet haben.
Eine Bilanz vor dem Amtsantritt? Verbietet sich. Eigentlich. Nicht so bei Anshu Jain. Denn Josef Ackermanns Nachfolger hat schon vor dem Start bei der Deutschen Bank viel verändert. mehr
"Zum Handeln geschaffen" lautet Metros Motto. Der neue Konzernchef Olaf Koch scheint den Slogan wörtlich zu nehmen. Mit dem ersten großen Verkauf einer Tochter bricht er den Stillstand bei Metro auf. mehr
Das Gerede von der Abwanderung europäischer Unternehmen an billigere Standorte ist alles andere als neu. Aber wirklich gegangen ist kaum jemand. Denn China ist als Absatzmarkt viel zu wichtig. mehr
Eine Einheitskasse führt nicht zu mehr Gerechtigkeit, sondern zur Zweiklassenmedizin. Statt das duale Gesundheitssystem durch eine Bürgerversicherung zu ersetzen, sollten Menschen mit stabilem Einkommen verpflichtet werden, eine Rücklage für ihre medizinischen Kosten im Alter bilden. mehr
Das Stahlwerkefiasko in Amerika zeigt: Bei ThyssenKrupp versagen die Kontrollinstanzen. Das gilt sowohl für den Aufsichtsrat als auch für die Krupp-Stiftung. mehr
Der Tarifabschluss für die Angestellten des Automobilkonzerns entspricht weitgehend dem Flächenvertrag in der Metall- und Elektrobranche. Laut IG-Metall ist er aber "einen Schnaps besser".
mehr
Die internationale Vereinigung der Versicherungsaufseher hat ein Papier mit Vorschlägen zur Definition systemrelevanter Versicherer vorgelegt. Eine erste Liste möglicher systemisch bedeutender Gesellschaften soll bis Juni 2013 vorliegen. mehr
IG Metall und der Wolfsburger Konzern sind sich einig über die Vier vor dem Komma. Der Tarifabschluss bei VW folgt einem Vorbild - der Vereinbarung der Metall- und Elektroindustrie im Pilotbezirk Baden-Württemberg. mehr
Josef Ackermann hat seinen letzten Auftritt als Chef der Deutschen Bank zur großen Hauptversammlungs-Show genutzt. Der umstrittene Manager will als Staatsmann in Erinnerung bleiben. mehr
Es ist eine denkwürdige Medienkombi aus RTL und "Zeit", mit der Günter Wallraff mal wieder schwere Missstände aufdeckt. Der fast 70-Jährige muss beim Paketdienst GLS schuften bis zum Umfallen - zu lächerlichen Konditionen. mehr
Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions
AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!