Die Rheinisch-Westfälisch-Technische Hochschule Aachen ist erneut Spitzenreiter beim Einwerben von Forschungsgeldern der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Zwischen 2008 und 2010 bekamen allein die Aachener Wissenschaftler 278 Mio. Euro für verschiedene Forschungsprojekte aus dem von Bund und Ländern gespeisten Fördertopf der DFG bewilligt. Auf den zweiten Platz folgt die Universität München mit 264 Mio. Euro. Die Freie Universität Berlin bekam 251 Mio. Euro und konnte sich damit im bundesweiten Vergleich von ihrem bisherigen fünften auf den dritten Rang vorarbeiten. Dies geht es aus dem am Donnerstag veröffentlichten Förderatlas 2012 der DFG hervor.
Zu den ersten zehn Spitzenreitern bei diesem regelmäßigen Ranking in Sachen Hochschulforschung gehören weiter die Technische Universität München, die Universitäten Heidelberg und Freiburg sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Humboldt-Universität Berlin stieg vom zehnten auf den achten Platz auf. Ihr folgen jetzt Göttingen und Erlangen-Nürnberg.
Der DFG-Förderatlas weist auch die forschungsstärksten deutschen Regionen aus. Mit eingeworbenen 631 Mio. Euro landen die Berliner Hochschulen und die dort ansässigen außeruniversitären Institute bundesweit auf Platz eins. Es folgt die Region München mit insgesamt 586 Mio.. Beim letzten Förderranking für die Jahre 2005 bis 2007 lagen München und Berlin noch gleichauf. Weitere forschungsstarke Regionen sind Aachen-Bonn-Köln, Hannover-Braunschweig-Göttingen, Rhein-Neckar und Rhein-Main.
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