Deutschland kann sich mit der USA in der Robotertechnik messenOft hat es sich schon gelohnt. Zu seinen Förderern gehören die Esa, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Seinen Mitarbeiter Dirk Spenneberg beeindruckt die Energie, mit der sein Chef vorgeht: "Ich finde seine Tatkraft sehr beeindruckend. Er bringt die Dinge wirklich ins Rollen, kann die Leute gut überzeugen."
Frank Kirchner sagt, dass sich Deutschland bei der Entwicklung von Robotern mit den USA messen kann. Er weiß, wovon er spricht: Vier Jahre war er an der Northeastern University in Boston, ging damals auch im Massachusetts Institute of Technology (MIT) ein und aus, der wohl renommiertesten Roboterschmiede der Welt.
Kirchner wollte dennoch zurück. Das war auch eine Gefühlsentscheidung. Dort leben, wo er sich am wohlsten fühlt, kulturell und vom Lebensgefühl her. Bremen passte: C4-Professur mit passabler Ausstattung, Uni und Stadt vermittelten ihm zudem, dass sie seine Arbeit fördern würden. Hinzu kam, dass seine Frau, eine Hirnforscherin, die schon mit ihm in den USA war, in Bremen nun darauf hoffen kann, fachlich wieder voll einzusteigen - wenn die beiden kleinen Kinder mitspielen. Gern würde Kirchner dann auch mit seiner Frau forschen und so Privatleben und Beruf zusammenbringen.