Es erinnert an einen Horrorfilm: Vor den Bahamas fing ein Sportfischer einen Tigerhai, in dessen Magen ein Menschenbein sowie weitere Leichenteile lagen. Sie gehören wohl zu einem vermissten Schwimmer.
Einen Tigerhai mit dem Bein eines Menschen im Körper hat ein Sportfischer auf den Bahamas aus dem Meer gezogen. Der Urlauber aus Kanada alarmierte die Behörden, berichtete die "Toronto Sun" am Freitag. Als Beamte das fast vier Meter lange Tier aufschnitten, kamen weitere Leichenteile zum Vorschein. Fingerabdrücke ergaben, dass es sich bei dem Toten um einen seit Ende August vermissten Schwimmer handeln könnte, sagte der stellvertretende Polizeikommissar Hulan Hanna der Bahamas-Zeitung "The Tribune".
Auch er kann Menschen gefährlich werden: der weiße Hai
Der 43-jährige Mann war vor gut zwei Wochen mit Freunden auf eine Bootstour gegangen. Als es technische Probleme gab, bot er sich an, mit einem Begleiter an Land zu schwimmen und Hilfe zu holen. Beide wurden nicht mehr lebend gesehen. Die Polizei ging zunächst davon aus, dass sie auf offener See ertranken.
Eine Obduktion soll nun zeigen, ob der 43-Jährige von dem Hai angegriffen und lebend zerfleischt wurde. Ebenso gut ist möglich, dass sich der Hai erst später über die Leiche des Ertrunkenen hermachte. Von seinem Begleiter fehlt weiter jede Spur.
Laut dem Bericht der "Toronto Sun" ereignete sich das Unglück vor dem so genannten Hai-Strand der Bahama-Insel New Providence. Dort war 1987 die letzte Folge der Trilologie "Der weiße Hai" gedreht worden. Meeresbiologen weisen immer wieder darauf hin, dass Haie von Natur aus keine Menschenfresser sind und fast immer nur angreifen, wenn sie den Menschen mit einem ihrer Beutetiere, etwa einer Robbe, verwechseln oder von einem Surfbrett an einer schmerzempfindlichen Körperstelle getroffen werden.
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