US-Raumfähre "Discovery": Die technischen Schwierigkeiten sind behoben
Die letzte Reise der "Discovery" mit sechs Astronauten soll nach bisherigen Plänen elf Tage dauern. Auch ein humanoider Roboter soll mitfliegen, um in der Raumstation getestet zu werden. Außerdem will die Nasa ein neues Modul zur ISS schicken, damit die Bewohner mehr Stauraum und Laborfläche zur Verfügung haben.
Eigentlich hätte bereits im vergangenen Jahr der letzte Shuttle-Einsatz stattfinden sollen. Doch technische Schwierigkeiten verzögerten das Ende immer weiter. Zuletzt kämpften die Nasa- Ingenieure mit Rissen am Außentank der "Discovery", die ursprünglich schon im Oktober hätte abheben sollen.
Die "Endeavour"-Mission ist nicht nur die 134. mit den berühmten amerikanischen Orbitern, sondern voraussichtlich auch die letzte. Die USA motten die rund 30 Jahre alten Gefährte ein. Die bemannte amerikanische Raumfahrt soll künftig von Privatfirmen organisiert werden. Allerdings hofft die Behörde noch auf zusätzliches Geld vom Kongress für einen weiteren Start der "Atlantis" im Sommer.