Aktien Nvidia Quartalszahlen heute: Explodiert die KI-Bombe? Übersicht und Prognose

Mittwoch, 19. November: Umsatz und Gewinn der Nvidia Corp. für das Quartal von August bis Oktober 2025 (nach 22 Uhr MEZ) / Webcast 23 Uhr MEZ

Computerchip mit den Worten AI (Foto: Freepik) Nvidia Quartalszahlen heute: Explodiert die KI-Bombe? Übersicht und Prognose

Wie viele KI-Chips werden wirklich gebraucht? (Foto: Freepik)

Santa Clara – Verkauft! Der Hedgefonds des Tech-Milliardärs Peter Thiel hat alle Nvidia-Aktien abgestoßen. Ein Signal, dass der KI-Boom zu Ende geht? Vor den heutigen Quartalszahlen (Webcast) des Chip-Giganten zittern die Weltbörsen. Themen: Blackwell, Rechenzentren und die Partnerdeals.

Angesichts allgemeiner Rücksetzer präsentiert sich der Nvidia-Kurs noch unauffällig, auch wenn es seit dem Allzeithoch Ende Oktober bei über 210 US-Dollar wie im breiten Markt abwärts ging. Im Jahr 2025 liegt das Papier 33,35 Prozent im Plus, notierte gestern zum Börsenschluss bei 181,46 US-Dollar.

Nur auf den ersten Blick makellos waren die Zahlen im 2. Quartal. Zwar übertrafen die Erlöse von 46,74 Milliarden US-Dollar die Analystenschätzung, ebenso wie der Gewinn je Aktie (1,08 US-Dollar). Aber: Das Kerngeschäft Rechenzentren verfehlte mit 41,1 Milliarden US-Dollar die Umsatzprognose.

Prognose für das 3. Quartal – was erwartet Nvidia in Quartal 4?

Für den heutigen Bericht hat das Unternehmen beim Umsatz eine mittlere Schätzung von 54 Milliarden US-Dollar aufgerufen – die Wall-Street-Auguren sehen das ähnlich. Eine positive Kursreaktion erfordert nach Ansicht von Experten daher Größenordnungen von 55 bis 56 Milliarden.

Besonders gespannt dürften die Marktakteure heute Nvidias Ausblick auf das 4. Quartal von November bis Januar erwarten. Hält der KI-Boom an? Analysten rechnen mit einer Prognose zwischen 61,29 und 61,57 Milliarden US-Dollar. Deutlich weniger würde sicher die Skeptiker stärken.

Aufträge für 500 Milliarden Dollar – wie belastbar sind Partner-Deals?

Ein Ausrufezeichen hat CEO Jensen Huang jüngst mit einer anderen Zahl gesetzt. Im Oktober gab er bekannt, dass Nvidia für 2025 und 2026 Aufträge für Halbleiter in Höhe von 500 Milliarden US-Dollar in den Büchern hat – wodurch laut Analysten die Umsätze 2026 höher ausfallen könnten als gedacht.

Doch ist das realer Bedarf für den KI-Fortschritt? Immer mehr Anleger fürchten eine Blase wegen sogenannter Kreislaufgeschäfte: Nvidia investiert Milliarden bei KI-Partnern, die mit dem Geld dann Nvidia-Chips ordern. Kritiker warnen, dass diese Praxis eine Nachfrageschwäche kaschieren könnte.

 

Marktzugang nach China blockiert – wird Blackwell zur Cash Cow?

Schmerzen bereitet Nvidia das Kräftemessen zwischen den USA und China. Das Regime in Peking hat nun festgelegt, dass in Regierungsprojekten nur noch chinesische KI-Chips laufen dürfen. Die USA wiederum unterbinden seit dem Frühjahr die Lieferung von Nvidias H20-Chips nach China.

„Wir sprechen mit der Regierung darüber, wie wichtig es für amerikanische Unternehmen ist, den chinesischen Markt bedienen zu können“, unterstrich CEO Huang beim letzten Quartalsbericht. Einstweilen hat Nvidia den H2O-Absatz in China komplett aus seinen Prognosen herausgenommen.

Die Hoffnung auf Wachstum hat einen Namen: Blackwell. Die Produktion der KI-Superchips läuft hoch. Auf Nvidias GTC-Konferenz verkündete Jensen Huang, nun werde auch in Arizona gefertigt. Im 3. Quartal könnten Blackwell-Produkte erstmals signifikant zum Umsatz beitragen.

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Gewinn und Umsatz: Schätzungen der Analysten

Nach der mittleren Prognose von 46 Analysten auf finanzen.net wird der Nvidia-Gewinn pro Aktie im 3. Quartal von August bis Oktober bei rund 1,26 US-Dollar liegen. Rund 1,08 US-Dollar betrug der Gewinn pro Aktie im Vorquartal von Mai bis Juli. Im Vorjahresquartal waren es rund 0,78 US-Dollar.

Auch der Umsatz soll im 3. Quartal steigen. Rund 54,86 Milliarden US-Dollar im Schnitt erwarten 46 Analysten. Das wäre ein klares Plus gegenüber dem Vorjahresquartal (rund 35,08 Milliarden US-Dollar) und dem Vorquartal (rund 46,74 Milliarden). Das Geschäftsjahr endet am 31. Januar.

 

Disclaimer:
Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Der Text stellt keine Handelsempfehlung oder Anlageberatung dar.

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