Aktien SAP-Quartalszahlen heute: Rentiert sich die KI-Strategie? Prognose und Übersicht

Mittwoch, 22. Oktober: Umsatz und Gewinn der SAP SE für das 3. Quartal 2025 (22.05 Uhr MESZ) / Live-Webcast 23 Uhr MESZ

Veranstaltung SAP Sapphire 2025 (Foto: SAP, Fischer) SAP-Quartalszahlen heute: Wie viel Profit bringt die KI-Strategie? Prognose und Übersicht

Veranstaltung SAP Sapphire 2025 (Foto: SAP, Fischer)

Walldorf – SAP dreht das große KI-Rad, holt OpenAI-Technologie nach Europa und hat KI-Agenten tief in seine Software integriert. Aber schafft das Rendite? Die heutigen Zahlen des deutschen Tech-Riesen könnten Aufschluss geben. Anleger hoffen auch auf neue Erfolge beim Cloud-Wachstum.

Im 2. Quartal waren die Cloud-Erlöse währungsbereinigt um stolze 28 Prozent gestiegen. Der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern hat sich mit rund 2,46 Milliarden Euro im Vorjahresvergleich verdoppelt. Der Gesamtumsatz im 2. Quartal kletterte um 9 Prozent auf rund 9,03 Milliarden Euro.

Eine gewisse Skepsis spiegelt sich im Börsenkurs, der seit Juli schwächelt. Allerdings ist die Lage im gesamten Tech-Sektor ähnlich. Die Investoren wollen nach dem KI-Hype Zählbares sehen. Die SAP-Aktie notierte heute (12.30 Uhr MESZ) bei 238,30 Euro – das Rekordhoch im Februar lag bei über 280 Euro.

Lock-In-Effekt und Cloud-Strategie – Klein: neue Ära beginnt

Zur Erfolgsformel von SAP gehören die tiefe Integration der Plattformen in die Kundenprozesse, entsprechend planbare Umsätze und die konsequente Umstellung auf Cloud-Systeme. Womöglich hat das Cloud-Geschäft im 3. Quartal erstmals mehr als 50 Prozent zum Gesamtumsatz beigesteuert.

CEO Christian Klein sagte im Juli, dass Innovationen wie der KI-Assistent Joule, der überall verfügbar sei und alle Fragen beantwortet, sowie die Business Data Cloud für den schnelleren KI-Einsatz das SAP-Portfolio noch stärker machten. Beim Abwickeln von Geschäftsprozessen beginne eine neue Ära.

Digitale Souveränität für Europa – US-Konzerne sollen helfen

Für die europäischen Kunden forciert SAP das Narrativ der “digitalen Souveränität”. Kürzlich hat der Software-Konzern angekündigt, seine Sovereign Cloud auszubauen, um Unternehmen und Behörden volle Datenkontrolle und flexible Konfiguration gemäß gesetzlicher Vorgaben zu ermöglichen.

Unter der Flagge “digitale Souveränität” hat sich SAP mit den ChatGPT-Machern von OpenAI und mit Microsoft zusammengetan, um die Arbeit von Behörden mittels KI zu beschleunigen. Kritiker weisen freilich darauf hin, dass die beiden US-Tech-Unternehmen kaum für europäische Datensouveränität stehen.

Trump-Zölle und Dollar-Schwäche – hat SAP zu viel Marktmacht?

Sand im gut geölten SAP-Getriebe ist zum einen die sprunghafte US-Zollpolitik, die laut SAP Entscheidungen bei Kunden verzögere. Auch unter dem schwachen US-Dollar als Folge von Trumps Handelspolitik leidet der Dax-Konzern, denn von den US-Erträgen bleibt weniger übrig.

Ärger droht SAP in den USA und in Europa wegen möglicher Wettbewerbsverstöße. Eine Klage des Konkurrenten Teradata hat der US-Supreme-Court nun zugelassen. Und die EU-Kommission untersucht, ob SAP seine Marktmacht für unverhältnismäßige Servicegebühren missbraucht hat.

 

SAP: Aussichten für Gewinn und Umsatz

Der SAP-Gewinn pro Aktie wird nach der mittleren Schätzung von 19 Analysten auf finanzen.net im 3. Quartal 2025 bei rund 1,49 Euro liegen. Das ist ein Anstieg gegenüber dem 2. Quartal 2025 (rund 1,46 Euro). Im Vorjahresquartal betrug der Gewinn je Aktie rund 1,25 Euro.

Wachstum verheißen auch die Umsatzprognosen – rund 9,08 Milliarden Euro schätzen die Analysten im Mittel für das 3. Quartal. Das ist mehr als im Vorjahresquartal (rund 8,47 Milliarden Euro) und etwas mehr als im 2. Quartal 2025 (rund 9,03 Milliarden). Das Geschäftsjahr endet am 31. Dezember.

 

Disclaimer:
Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Der Text stellt keine Handelsempfehlung oder Anlageberatung dar.

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