Aktien Siemens-Aktie nach den Quartalszahlen: Umsatz enttäuscht, Kurs fällt

Mittwoch, 13. Mai: Umsatz und Gewinn der Siemens AG für das 2. Quartal von Januar 2026 bis März 2026

Bildschirm in moderner Fabrik (Foto: Magnific.com, DC Studio) Siemens-Aktie nach den Quartalszahlen: Umsatz enttäuscht, Kurs fällt

Fabrikautomation – ein Geschäftsfeld der Siemens AG (Foto: Magnific.com, DC Studio)

München – Der Technologiekonzern Siemens hat die Zahlen für das 2. Quartal vorgelegt. Der Auftragseingang zog dank hoher Nachfrage deutlich an. Das Umsatzplus blieb jedoch hinter den Erwartungen des Marktes zurück. Investoren reagierten verhalten auf die Daten.

  • Umsatz: 19,8 Milliarden Euro (unter Analystenprognose)
  • Gewinn pro Aktie (EPS): 2,81 Euro (bereinigt, über Analystenprognose)

Der Auftragseingang gilt als zentraler Indikator für das künftige Geschäft. Im abgelaufenen Quartal kletterten die Bestellungen auf vergleichbarer Basis um 18 Prozent auf 24,1 Milliarden Euro. Dieses Plus resultiert aus einer anhaltend starken Nachfrage in der Sparte Smart Infrastructure.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 bestätigt das Management die bisherigen Ziele. Das vergleichbare Umsatzwachstum soll zwischen 6 und 8 Prozent liegen. Den bereinigten Gewinn pro Aktie erwartet Siemens in einer Spanne von 10,70 bis 11,10 Euro.

 

„Wir haben ein erfolgreiches zweites Quartal abgeliefert, trotz des weiterhin sehr anspruchsvollen geopolitischen Umfelds“, erklärte Siemens-Chef Roland Busch. Der Konzern profitiere von technologischer Stärke und dem guten Stand in Wachstumsmärkten.

Anleger reagierten zunächst enttäuscht auf die Resultate. Die Siemens-Aktie verlor nach Börsenstart mehr als 2 Prozent an Wert und notierte um 9.30 Uhr (MESZ) bei rund 259 Euro, näherte sich dann aber wieder dem Vortagsschluss an. Die verfehlten Umsatzerwartungen wogen schwerer als die überzeugenden Auftragseingänge.

Der Konzern navigiert sicher durch ein komplexes Umfeld. Der Rückgang des Nettogewinns auf 2,2 Milliarden Euro dämpft die Stimmung. Dieser Wert geht jedoch primär auf Sondereffekte aus dem Vorjahr zurück. Langfristig bleibt das Unternehmen durch den Fokus auf intelligente Infrastruktur robust aufgestellt.

 

Disclaimer:
Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Der Text stellt keine Handelsempfehlung oder Anlageberatung dar.

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