ETF Frankfurter UCITS Modern Value ETF: Europas Antwort auf die „Magnificent Seven“

Der ETF überzeugt mit starker Performance / Fokus auf 25 gleichgewichtete europäische Aktien / Value-Strategie jenseits der US-Tech-Dominanz

  • Autor Sven Stoll
Frankfurter Skyline und die Skylines europäischer Städte vor einem Aktienchart im Collagenstil (Foto: Freepik KI Suite) Frankfurter UCITS Modern Value ETF: Europas Antwort auf die „Magnificent Seven“

Europas Antwort auf die US-Tech Branche: Der Frankfurter Modern Value ETF setzt auf 25 gleichgewichtete Qualitätsaktien. (Foto: Freepik KI Suite)

In einer Welt, in der wenige US-Tech-Giganten die Indizes dominieren, geht der Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value (ISIN: LU2439874319) bewusst einen anderen Weg. Statt Marktgewichtung setzt der ETF auf Gleichgewichtung, Disziplin und Substanz – und fährt eindrucksvolle Erfolge ein: Seit Auflage im Juni 2022 steht eine Gesamtperformance von über 56 Prozent, was einer annualisierten Rendite von 16 Prozent entspricht (Stand: 30. Juni 2025).

Systematisches Stockpicking statt Indexblase

Hinter dem ETF steht die Frankfurter Investment-Boutique Shareholder Value Management AG um die deutsche Value-Ikone Frank Fischer. Der ETF folgt dem eigens entwickelten Frankfurter Modern Value Index, der 25 gleichgewichtete Qualitätsaktien umfasst – ausgewählt auf Basis des Total Shareholder Return (TSR). Das Ergebnis: ein aktiv konstruiertes, aber passiv handelbares ETF-Portfolio, das Emotionen ausschließt und auf Fakten setzt.

Europa im Fokus, Qualität im Depot

Der Modern Value ETF ist klar europäisch geprägt: Deutschland (18,6 Prozent), Großbritannien (16,9 Prozent), Niederlande (12,9 Prozent), Frankreich (12,2 Prozent) und Italien (11,9 Prozent). Nur rund 16 Prozent entfallen auf die USA.

Zu den Top-Holdings gehören: ASML Holding, Sartorius Stedim Bio, Merck, Münchener Rück, Croda International, Microsoft, Computacenter – Unternehmen mit stabilen Geschäftsmodellen, hoher Kapitalrendite und klarer Marktstellung. Auf Branchenebene dominieren das Gesundheitswesen (28,3 Prozent), IT/Telekommunikation (24,5 Prozent) und Finanzen (19,4 Prozent).

 

Moderner Value mit Burggraben

Beim Modern-Value-Ansatz werden keine „billigen“ Aktien gesucht, sondern „wunderbare“ Unternehmen mit nachhaltigem Wettbewerbsvorteil. Durch die Gleichgewichtung werden Klumpenrisiken vermieden und kleinere, oft übersehene Qualitätswerte kommen bei diesem ETF stärker zum Zug. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,52 Prozent pro Jahr. Dafür erhalten Anleger ein fokussiertes Portfolio aus 25 Titeln, das regelmäßig rebalanciert wird.

Smartbroker Dashboard / Quelle: Smartbroker Presse

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Fazit

Der Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value ist Europas selbstbewusste Antwort auf überbewertete Weltindizes. Wer echte Diversifikation und aktives Value-Denken sucht, findet hier einen modern interpretierten Value-ETF mit Zukunftspotenzial.

 

 

Disclaimer:
Keine Anlageberatung. Kein Aufruf zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.

Über den Autor

Autor Sven Stoll

Sven Stoll wurde 1969 in Suhl/Thüringen geboren. Er beschäftigt sich bereits seit den 1990er-Jahren mit den Finanzthemen, Wirtschaft und Investmentfonds. Er investiert selbst seit vielen Jahren in aktiv gemanagte Fonds und profitiert von zahlreichen Kontakten in der Branche sowie regelmäßigen Gesprächen mit renommierten Portfoliomanagern. Sven ist hauptberuflich Fondsanalyst bei der GSR GmbH.

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