
Starke risikoadjustierte Rendite: Der faktenbasierte Ansatz des Hard Value Fund zahlt sich für Anleger aus. (Foto: Freepik KI Suite)
Während viele Fonds sich von ESG-Ratings und Trendthemen leiten lassen, setzt der Hard Value Fund (ISIN: DE000A3D1ZP1) kompromisslos auf harte Fakten. Der Fonds der Walter Ludwig GmbH Wertpapierhandelsbank, einer der ältesten unabhängigen Börsenhäuser Deutschlands, verfolgt eine einfache, aber erfolgreiche Mission: finanzielle Nachhaltigkeit statt Ideologie. Seit seiner Auflage am 19. Januar 2023 hat der Fonds rund 51 Prozent zugelegt, allein 2025 liegt das Plus bereits bei 24 Prozent – ein beachtlicher Erfolg in einem von Unsicherheit geprägten Marktumfeld.
Finanzielle Nachhaltigkeit statt grüner Illusion
Das Managementteam um Patrick Grewe versteht Nachhaltigkeit nicht als modisches Label, sondern als Fähigkeit eines Unternehmens, dauerhaft profitabel zu wirtschaften und Krisen zu überstehen. Investiert wird nur, wenn Bilanz, Cashflow und Bewertung überzeugen. ESG-Ratings oder politische Vorgaben spielen dabei keine Rolle. Entscheidend sind Zahlen, Daten, Fakten.
Das Anlageuniversum umfasst mehr als 3.300 Unternehmen weltweit mit einer Marktkapitalisierung über einer Milliarde Euro. Nach strenger Auslese bleiben davon nur etwa 40 Titel übrig. Das Ergebnis ist ein konzentriertes und aktiv gemanagtes Portfolio mit klaren Überzeugungen. Der Fonds bleibt flexibel, nutzt Chancen über Sektoren hinweg und verzichtet bewusst auf Einschränkungen.
Schwergewicht auf Rüstung, Energie und Gold
Ein Blick ins Portfolio beweist, dass der Fonds klare Kante zeigt: Luftfahrt und Rüstung (20,7 Prozent), Goldminen (14,4 Prozent), Energie (13,6 Prozent) und Tabak (10,1 Prozent) zählen derzeit zu den größten Positionen. Diese Branchen liefern stabile Cashflows, starke Preissetzungsmacht und attraktive Dividenden.
Zu den Top-Holdings gehören unter anderem Rheinmetall, Rolls-Royce, Saab AB, Kinross Gold, Rio Tinto, Cameco und British American Tobacco. Regional dominieren die USA (27,9 Prozent), Deutschland (20,6 Prozent) und Großbritannien (13 Prozent) – solide Industrieländer mit hoher Markttiefe und starker Unternehmensbasis.

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Rendite mit Disziplin
Das Erfolgsrezept des Hard Value Fund liegt in seinem stringenten Investmentprozess. Neben der fundamentalen Analyse achtet das Management auf technische Stabilität, Korrelationen und Volatilität. Das Ziel besteht darin, ein Portfolio mit einem Beta unter 1 und einer Dividendenrendite von etwa 4 Prozent zu erstellen, das auch in turbulenten Phasen stabil bleibt.
Diese Strategie zahlt sich aus: Mit einer Volatilität von rund 11 Prozent und einer Sharpe Ratio über 1,5 liefert der Fonds nicht nur beeindruckende absolute, sondern auch überdurchschnittliche risikoadjustierte Erträge. Die jährliche Ausschüttung liegt zwischen 2 und 4 Prozent.
Fazit
Der Hard Value Fund steht für einen konservativen, faktenbasierten Investmentansatz, der wieder in Mode kommt. Für Anleger, die Wert auf finanzielle Vernunft und nachhaltige Performance legen, ist dieser Fonds ein klarer Kandidat für das Langfristdepot.
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Disclaimer:
Keine Anlageberatung. Kein Aufruf zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.
Über den Autor
Sven Stoll wurde 1969 in Suhl/Thüringen geboren. Er beschäftigt sich bereits seit den 1990er-Jahren mit den Finanzthemen, Wirtschaft und Investmentfonds. Er investiert selbst seit vielen Jahren in aktiv gemanagte Fonds und profitiert von zahlreichen Kontakten in der Branche sowie regelmäßigen Gesprächen mit renommierten Portfoliomanagern. Sven ist hauptberuflich Fondsanalyst bei der GSR GmbH.


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