
Der weltweite Ausbau der KI-Infrastruktur und der Energiewende verschärft den drohenden Rohstoffengpass bei wichtigen Industriemetallen. (Magnific AI)
Die größte Fehleinschätzung vieler Anleger lautet derzeit: Künstliche Intelligenz sei vor allem eine Softwaregeschichte. Tatsächlich ist sie vor allem eine Rohstoffgeschichte.
Jedes neue Rechenzentrum, jede Hochspannungsleitung, jeder Batteriespeicher und jede Fabrik für Halbleiter benötigt enorme Mengen an Kupfer, Aluminium, Nickel und anderen Industriemetallen. Die KI-Revolution wird nicht nur in Algorithmen gemessen, sondern auch in Tonnen. Genau hier setzt der Konwave Transition Metals Fund (ISIN: LU1022033648) an.
Ohne Kupfer keine künstliche Intelligenz
Während viele Nachhaltigkeits- und Energiewendefonds auf Technologieunternehmen, Versorger oder Industrieaktien setzen, investiert der Fonds eine Stufe tiefer in der Wertschöpfungskette: in die Produzenten der Rohstoffe, ohne die die gesamte Elektrifizierung der Weltwirtschaft nicht funktionieren würde.
Die Anlagestrategie ist dabei bewusst fokussiert. Fondsmanager Marco Schächtle und Erich Meier suchen weltweit nach Minenunternehmen, Produzenten, Entwicklern und Explorationsgesellschaften rund um Kupfer, Aluminium, Nickel, Lithium und weitere sogenannte Transition Metals.
Der Rohstoffengpass der nächsten Dekade
Zu den größten Positionen gehören Unternehmen wie Alcoa, Capstone Copper, Lundin Mining, Ivanhoe Mines, Hudbay Minerals, ERO Copper, Century Aluminium und Pilbara Minerals. Der eigentliche Investmentcase liegt allerdings nicht in den heutigen Preisen, sondern in der Angebotsseite.
Denn während weltweit hunderte Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur, Stromnetze und industrielle Modernisierung fließen, wächst das Rohstoffangebot deutlich langsamer. Neue Kupferminen benötigen häufig zehn bis fünfzehn Jahre von der Entdeckung bis zur Produktion. Besonders Kupfer entwickelt sich zunehmend zum strategischen Engpass der globalen Wirtschaft. Kaum ein Metall profitiert gleichzeitig von Elektrifizierung, E-Mobilität, Energiewende und künstlicher Intelligenz.
Anders als ein direkter Rohstoffkauf bietet der Fonds einen operativen Hebel auf steigende Metallpreise. Wenn Kupfer oder Aluminium um zehn Prozent steigen, können die Gewinne vieler Produzenten deutlich stärker zulegen. Natürlich ist das keine risikolose Geschichte. Rohstoffaktien gehören zu den volatilsten Segmenten des Aktienmarktes. Doch genau diese Risiken sorgen dafür, dass der Sektor trotz der langfristig attraktiven Fundamentaldaten noch immer vergleichsweise günstig bewertet wird.
Pro:
- Profiteur von KI-Ausbau, Elektrifizierung und Energiewende
- Fokus auf strukturell knappe Zukunftsmetalle
- Aktives Stockpicking mit hohem Mehrwertpotenzial
- Operativer Hebel auf steigende Rohstoffpreise
Contra:
- Hohe Schwankungsanfälligkeit
- Starke Abhängigkeit von China und der Weltkonjunktur
- Konzentrationsrisiken durch fokussiertes Portfolio
- Rohstoffzyklen können lange Gegenwind erzeugen
Der rasante Aufstieg der künstlichen Intelligenz und die globale Energiewende sind untrennbar mit einem massiven Bedarf an physischen Rohstoffen verbunden. Während der Fokus vieler Investoren oft auf reinen Software- und Technologieunternehmen liegt, droht bei essenziellen Industriemetallen wie Kupfer ein struktureller Engpass.
Der Konwave Transition Metals Fund positioniert sich genau in dieser Nische und bietet Anlegern die Möglichkeit, über Produzenten und Minenbetreiber direkt an der Basis der Wertschöpfungskette zu partizipieren.
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Disclaimer:
Keine Anlageberatung. Kein Aufruf zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.
Über den Autor
Sven Stoll wurde 1969 in Suhl/Thüringen geboren. Er beschäftigt sich bereits seit den 1990er-Jahren mit den Finanzthemen, Wirtschaft und Investmentfonds. Er investiert selbst seit vielen Jahren in aktiv gemanagte Fonds und profitiert von zahlreichen Kontakten in der Branche sowie regelmäßigen Gesprächen mit renommierten Portfoliomanagern. Sven ist hauptberuflich Fondsanalyst bei der GSR GmbH.



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