
Der RB LuxTopic Flex kombiniert ein konzentriertes Aktienportfolio mit permanenter Optionsabsicherung zur konsequenten Verlustbegrenzung. (Bild: Magnific AI)
Die schwierigste Frage für Anleger im Sommer 2026 lautet nicht, welche Aktie man kaufen sollte. Sondern wie viel Risiko man nach der starken Rally überhaupt noch eingehen möchte.
Wie Anleger an der Börse ruhiger schlafen können
Die Bewertungen vieler Technologiewerte sind gestiegen, die geopolitischen Risiken bleiben hoch und die Märkte haben in den vergangenen Monaten einen bemerkenswerten Optimismus eingepreist. Wer weiterhin an steigende Kurse glaubt, sich aber gleichzeitig vor der nächsten größeren Korrektur schützen möchte, findet im RB LuxTopic Flex (ISIN: LU0191701282) einen ungewöhnlich interessanten Ansatz.
Der Fonds verfolgt eine Idee, die an der Börse oft leichter klingt, als sie umzusetzen ist: An Aufwärtsbewegungen möglichst umfassend teilzunehmen und gleichzeitig die größten Verluste zu begrenzen. Dafür kombiniert Fondsmanager Robert Beer ein konzentriertes Aktienportfolio mit einer permanenten Optionsabsicherung. Anders als viele klassische Mischfonds reduziert er das Aktienrisiko nicht durch hohe Liquiditätsquoten oder Anleihenbestände, sondern durch gezielte Absicherungsstrategien.
Rendite ist wichtig – Verlustbegrenzung auch
Zu den größten Positionen zählen Unternehmen wie SK Hynix, Kioxia, Micron Technology, ASML und Arista Networks – allesamt direkte Profiteure des weltweiten KI-Infrastrukturbooms. Ergänzt wird das Portfolio durch Siemens Energy als Gewinner des globalen Netzausbaus sowie Finanzwerte wie Banco Santander, UniCredit oder BBVA.
Das Ergebnis ist ein Portfolio, das auf die zentralen Wachstumsthemen der kommenden Jahre setzt, ohne sich ausschließlich auf hoch bewertete US-Technologiewerte zu konzentrieren. Besonders spannend erscheint der Fonds gerade jetzt, weil er ein Problem adressiert, das viele Anleger beschäftigt: Wie investiert man nach einer starken Rally weiter, ohne permanent Angst vor dem nächsten Rückschlag zu haben?
Natürlich hat dieser Schutz seinen Preis. In sehr starken Haussephasen wird der Fonds selten zu den absoluten Spitzenreitern gehören. Ein Teil der möglichen Rendite wird gegen Stabilität eingetauscht. Doch genau dieser Verzicht kann sich auszahlen. Die Fähigkeit, Verluste zu begrenzen, ist langfristig oft wichtiger als die Jagd nach der letzten Renditestelle.
Pro:
- Permanente Absicherung gegen größere Markteinbrüche
- Fokus auf KI, Halbleiter, Energieinfrastruktur und Finanzwerte
- Attraktives Rendite-Risiko-Profil
- Bewährter Ansatz in volatilen Marktphasen
Contra:
- Absicherung kostet in starken Haussephasen Rendite
- Komplexeres Konzept als klassische Aktienfonds
- Bleibt trotz Absicherung ein aktienlastiges Investment
- Kann in extremen Aufwärtsmärkten hinter dem Gesamtmarkt zurückbleiben
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Disclaimer:
Keine Anlageberatung. Kein Aufruf zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.
Über den Autor
Sven Stoll wurde 1969 in Suhl/Thüringen geboren. Er beschäftigt sich bereits seit den 1990er-Jahren mit den Finanzthemen, Wirtschaft und Investmentfonds. Er investiert selbst seit vielen Jahren in aktiv gemanagte Fonds und profitiert von zahlreichen Kontakten in der Branche sowie regelmäßigen Gesprächen mit renommierten Portfoliomanagern. Sven ist hauptberuflich Fondsanalyst bei der GSR GmbH.



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