Durchschnitt innerhalb einer Chart
Für Anleger ist es günstiger, einen monatlich festen Betrag zum Erwerb von Aktien festzulegen, als eine bestimmte Anzahl an Aktien.
An der Börse werden Aktien meistens gekauft, um einen Kapitalbetrag zu investieren. Immer mehr Banken und Broker bieten allerdings auch Aktiensparpläne an, im Zuge derer der Kunde beispielsweise monatlich eine bestimmte Anzahl von Aktien erwirbt oder für einen bestimmten Geldbetrag automatisch Wertpapiere gekauft werden. Eine wichtige Frage ist in dem Zusammenhang, was eigentlich sinnvoller ist: pro Monat eine festgelegte Anzahl von Aktien zu erwerben oder stattdessen besser für einen ebenfalls definierten Geldbetrag Wertpapiere zu kaufen. Die Antwort ist einfach, denn für den regelmäßigen Kauf auf Basis eines festen Geldbetrages spricht der sogenannte Cost Average Effekt.

Ins Deutsche übersetzt bedeutet Cost Average Effekt soviel wie Durchschnittskosteneffekt. Dieser Effekt besagt, dass es für Anleger und Sparer auf Dauer günstiger ist, monatlich für einen festen Geldbetrag Aktien oder auch Fonds zu erwerben als sich auf eine bestimmte Anzahl der Wertpapiere festzulegen.

Warum ist das so? Die Grundlage des Durchschnittskosteneffektes besteht darin, dass bei fallenden und niedrigen Kursen natürlich mehr Anteile an den Fonds oder in Form der Aktien gekauft werden, während der Anleger bei höheren Kursen weniger Anteile erwirbt.

Dies wiederum führt dazu, dass der durchschnittliche Geldaufwand geringer ist, wenn monatlich für einen festen Betrag Aktien oder Fonds gekauft werden, als wenn Monat für Monat die gleiche Anzahl an Wertpapieren erworben wird. Insofern basieren heute auch die meisten Aktien- und Fondssparpläne darauf, dass Anleger sich für einen festen Geldbetrag pro Monat entscheiden, beispielsweise für 200 Euro, und davon entsprechend Fondsanteile oder Aktien gekauft werden.