Medium Kurzbeschreibung
Financial Times Deutschland
  • …meine bevorzugte morgendliche Wirtschaftslektüre in der unverwechselbaren Lachsfarbe?
  • Und gab es da nicht diesen Alex, der stets in wenigen Bildern die Banker- und Börsenwelt durch den Kakao zog?
  • Richtig! Das war die Financial Times Deutschland. Die beliebte Wirtschaftszeitung mit Erstausgabe im Jahr 2000 und Einstellung im Jahr 2012.
  • Was hat die Financial Times Deutschland ausgemacht und wie kam es nach fast 12 Jahren zum Ende? Lesen Sie hier die Geschichte der Financial Times Deutschland und wofür wir, die neue FTD.DE, heute stehen.
ftd.de
  • FTD steht heute für Finanzen, Tipps und Diskussionen. In die Fußstapfen der Financial Times Deutschland treten, das können und wollen wir nicht.
  • Als kleines Startup möchten wir jedoch ein Ziel erreichen: Ein qualitatives und nachhaltiges Wirtschafts- und Finanzportal aufzubauen, dass die aktuellen Ereignisse an der Börse und anderswo aufbereitet, aber auch über historische Ereignisse wie die jüngste Wirtschafts- und Finanzkrise oder Unternehmenspleiten berichtet.
  • Für dieses Ziel bauen wir ein redaktionelles Team aus Experten auf, um immer breit gefächerter über die Themen unserer Zeit zu berichten.

1. Die Geschichte der Financial Times Deutschland

1.1. Eine Chronik

1999
Im Luxushotel “Breidenbacher Hof ” in Düsseldorf empfängt eine Delegation des Verlagshauses Gruner + Jahr Journalisten zu Vorstellungsgesprächen. Eine neue Wirtschaftszeitung soll gegründet werden, das Schwesterblatt der britischen “Financial Times”, die “FTD”.

2000
Am 21. Februar des Jahres 2000 erscheint die erste Auflage der Financial Times Deutschland.

2002 Die “FTD” erntet Kritik, als sie im Bundestagswahlkampf 2002 eine Wahlempfehlung ausspricht. Aktive Einmischung in den Wahlkampf kann man bis dato nur von angelsächsischen Blättern.

2008 Bis zum 01. Januar 2008 war die “FTD” ein Gemeinschaftsprojekt von Gruner + Jahr sowie der britischen Pearson Publishing Group, welche die Financial Times herausgibt. Gruner + Jahr übernimmt die 50%-Anteile der Pearson Publishing Group und wird damit Alleineigentümer. Die “FTD” reiht sich in die Wirschaftsmedien von von Gruner + Jahr ein, zu denen auch die Zeitschriften Capital, Börse Online und Impulse gehören.

2012 Am 23. November gibt der Vorstand von Gruner + Jahr bekannt, die “FTD” aus wirtschaftlichen Gründen einzustellen. Die Zeitung erwirtschaftete seit ihrer Gründung durchgehend Verluste, diese häuften sich zu ihrer Einstellung auf über 250 Mio. Euro an. Am 07. Dezember des selben Jahres erschien die letzte Ausgabe der “FTD”.
Trotz einer Auflage von über 100.000 Exemplaren bis zum Schluss, konnte der Verlag nicht genügend Einnahmen mit der Zeitung erzielen. Ein Grund dafür war die vergleichsweise geringe Zahl an zahlenden Abonnenten, da ein Großteil der Gesamtauflage so genannten Bordexemplaren zuzurechnen war. So wurde eine kürzere Version der “FTD” für Reisende der 1. Klasse in ICE-Zügen verschenkt.

1.2. Das Ende der “FTD” im Video


2018 Ende 2018 beginnt die FTD.DE als kleines Startup neu. Gesucht werden Redakteure, Unterstützer und Investoren.