Aktien und Märkte

Eaton Aktie: 100-jährige Erfolgsstory trifft Megatrends der Zukunft

Die Erfolgsgeschichte der Eaton Corporation ist beeindruckend / Eaton bedient zahlreiche Megatrends / Bewertung auf hohem Niveau

Elektrische Schalter an einer Wand - Eaton Aktie: 100-jährige Erfolgsstory trifft Megatrends der Zukunft (Foto: Freepik, pvproductions)

Elektrische Schalter (Symbolbild, Foto: Freepik, pvproductions)

Eaton existiert seit 1911 und schaffte es vor 100 Jahren an die Börse. Ziel des Unternehmens es, die Lebensqualität der Menschen auf der gesamten Welt zu verbessern und die Umwelt mit unterschiedlichen Lösungen zu schützen.

Der Erfolg des Unternehmens beruht auf seiner Kultur und seiner Akquisitions- und Veräußerungsstrategie. Heute bietet die Eaton Corporation eine breite Palette von Power-Management-Produkten und Software an. Dazu zählen Notstromversorgungen, Überspannungsschutz, Datencenter-Server-Racks und -gehäuse sowie Lösungen für die Luft- und Raumfahrt.

Zu einer erfolgreichen Unternehmensentwicklung gehört auch ein erfahrenes und loyales Management. CEO Craig Arnold ist seit 25 Jahren bei Eaton und agiert seit 2016 als CEO. Die Strategie des Unternehmens konzentriert sich darauf, in allen Segmenten organisches Wachstum zu erzielen, die Dividende zu erhöhen (Dividenden werden seit 98 Jahren gezahlt), Aktienrückkäufe durchzuführen und durch gezielte Übernahmen Margen und Wachstum zu verbessern.

Megatrends in Energiewende, Rechenzentren und Digitalisierung

Eaton ist als zyklisches Industrieunternehmen bekannt, jedoch gibt es aktuell deutlichen Rückenwind von mehreren Megatrends. Dazu zählen erneuerbare Energien, Elektrifizierung, Datenzentren sowie Wasser- und Abwasserlösungen.

Alleine in Nordamerika gewinnt Eaton zahlreiche „Mega-Projekte“, also Bauprojekte mit einem Gesamtvolumen von einer Milliarde US-Dollar oder mehr. Der Gesamtwert dieser Projekte in Nordamerika hat mittlerweile die Marke von einer Billion US-Dollar überschritten, wobei mehr als die Hälfte durch staatliche Initiativen wie den Inflation Reduction Act, den Infrastructure Investment and Jobs Act und den CHIPS and Science Act unterstützt wird.

Aufgrund dieser Großprojekte lässt sich bereits vermuten, dass Eaton den Großteil der Umsätze in den USA erzielt. Das ist auch richtig. Aus steuerlichen Gründen liegt der Hauptsitz zwar in Irland, aber rund 60 Prozent der Umsätze werden in den USA generiert, weitere 19 Prozent in Europa, 10 Prozent in Asien, 7 Prozent in Lateinamerika und 4 Prozent in Kanada. Das stärkste Segment ist die Elektrifizierung.

Eaton: Guter Ausblick auf das Jahr 2024

2024 rechnet Eaton mit einem Umsatzwachstum von 7 bis 9 Prozent und eine operative Marge von 22,8 bis 23,2 Prozent. Der Free Cash Flow wird mit 3,2 Milliarden US-Dollar geschätzt und Aktien im Wert von rund 2 Milliarden US-Dollar sollen zurückgekauft werden.

Das Wachstum wird durch die Nachfrage nach Datenzentren, Infrastrukturprojekte und Elektrifizierung befeuert. Eaton geht davon aus, dass sich der langfristige Wachstumsausblick weiter beschleunigen wird, da ihre Lösungen kritisch für die Zukunft sind. Rechenzentren und Infrastrukturprojekte scheinen enorme Wachstumstreiber für Eaton über die nächsten Jahre zu sein.

 

Hat der Markt alle Megatrends eingepreist?

Eaton ist aktuell mit einem KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) von 35 bepreist. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt bei 5. Über die letzten Jahre war der Free Cash Flow konstant zwischen 9 und 12 Prozent. Der ROIC (Return on Invested Capital) liegt bei 14 Prozent. Wettbewerber wie ABB aus der Schweiz und Emerson weisen ein KGV unter 20 auf, bei ähnlichen Wachstumsaussichten. Schneider Electric kostet bereits das 25-fache des Gewinns. Beim ROIC glänzt ABB mit 20 Prozent, Schneider Electrics hat einen ähnlichen ROIC wie Eaton (13,8) und Emerson nur einen ROIC von 7 Prozent. Die Qualität und die nachhaltigen Wachstumsaussichten dieser Unternehmen sind natürlich individuell zu bewerten.

 

Disclaimer:
Keine Anlageberatung. Kein Aufruf zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.

Über den Autor

Sophia Brehm

Seit sie die ersten Münzen in der Hand hatte, interessiert sich Sophia Brehm für Geld und Finanzen. Ihr größtes Interesse gilt dem Aktienmarkt. Sie hat insbesondere Qualitätsunternehmen im Blick, ergänzt durch ausgewählte Neben- und Wachstumswerte. Ihr Anlagehorizont ist langfristig – mit dem Ziel, den Zinseszinseffekt bestmöglich für den Vermögensaufbau zu nutzen.

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