Aktien und Märkte

Nvidia Hauptversammlung 2024: Kurseinbruch nach Aktiensplit – geht der KI-Boom weiter?

Am Mittwoch, 26. Juni 2024: Virtuelles Annual Meeting der Nvidia Corporation / Webcast ab 18 Uhr (MESZ)

Nvidias Hauptsitz in Santa Clara (Foto: Nvidia, David Ho, Visualsbydavidho.com) Nvidia Hauptversammlung 2024: Kurseinbruch nach Aktiensplit – geht KI-Boom weiter?

Nvidias Hauptsitz in Santa Clara (Foto: Nvidia, David Ho, Visualsbydavidho.com)

Santa Clara – Der Mann mit der Lederjacke hat es geschafft – zumindest für ein paar Tage: Mitte Juni überholte Nvidia die Konkurrenten Apple und Microsoft beim Börsenwert. Und Jensen Huang war plötzlich Chef des wertvollsten Unternehmens der Welt. Doch dann brach der Kurs von Nvidia ein, erholte sich gestern wieder ein wenig.

Bekommen die Anleger kalte Füße? Bei der heutigen Hauptversammlung erhoffen sich die Märkte vor allem Signale, dass der KI-Boom und der Run auf Nvidias Halbleiter ungebremst weitergeht. „Dies ist der Beginn einer neuen industriellen Revolution“, sagte Huang jüngst. Einfach nur gute PR?

Atemberaubende 3.000 Prozent hat die Nvidia-Aktie binnen 5 Jahren zugelegt, allein seit Jahresbeginn schoss der Kurs um fast 148 Prozent nach oben (Stand 25. Juni, 16 Uhr). Grund genug für den Chip-Konzern, nach 2021 erneut einen sogenannten Aktiensplit durchzuführen.

+++ Virtuelle Hauptversammlung der Nvidia Corporation +++
Das Aktionärstreffen beginnt am 26. Juni um 9 Uhr Pazifikzeit (18 Uhr MESZ). Der Chip-Hersteller streamt das Event live, Aktionäre können sich einwählen und abstimmen. Auch Nicht-Aktionäre haben die Möglichkeit, zuzuhören. Die Tagesordnung findet sich im Annual Report 2024 (PDF).

Aus 1 Aktie wurden 10 Aktien: Mit der Stückelung am 6. Juni 2024 hat Nvidia die über 1.200 Euro teuren Anteile wieder handhabbar gemacht. Am Gesamtwert änderte das nichts, die neuen Aktien landeten automatisch in den Anlegerdepots. Der Split soll Nvidia für Kleinanleger attraktiver machen.

Wer schon Aktionär ist, kann sich 2024 über einen 150-Prozent-Zuschlag bei der Dividende freuen. Statt zuvor 4 hat Nvidia im Mai 10 Cent für dieses Jahr angekündigt. Nach dem Aktiensplit sind das 1 Cent je Anteilsschein, zahlbar am 28. Juni – an alle, die am 11. Juni im Aktienregister standen.

Kursrutsch nach Aktienverkauf – begeisternde Quartalszahlen

Den Anstoß zum jüngsten Kurseinbruch gab womöglich der Meister selbst: Nvidia-CEO Jensen Huang hat Berichten zufolge im Juni Aktien im Wert von fast 95 Millionen US-Dollar verkauft. Gestern Abend (21.45 Uhr MESZ) notierte das Papier bei gut 126 US-Dollar unter dem Allzeithoch von 140 US-Dollar.

Nach den abermals überragenden Quartalszahlen des Halbleiter-Konzerns am 22. Mai war der Kurs explodiert. 26 Milliarden US-Dollar Umsatz von Februar bis April hatte Nvidia erzielt – ein Plus von rund 262 Prozent im Jahresvergleich. Der Gewinn stieg um das 7-fache auf 15 Milliarden US-Dollar.

Big Tech ordert massenweise Nvidia-Chips – umfassende KI-Lösungen

Amazon, Meta, Microsoft und Google – die großen Tech-Konzerne reißen sich um die raren Nvidia-Halbleiter, um ihre Sprachmodell zu trainieren. Über Multi-CEO Elon Musk wird kolportiert, dass er Nvidia aufgetragen habe, seine Firmen X und xAI gegenüber seinem E-Autobauer zu bevorzugen.

Damit es so weitergeht, muss sich Nvidia die Konkurrenz vom Leib halten. Garant dafür soll zum einen die neue Chip-Plattform Blackwell sein, die 2024 entscheidend zum Umsatz beitragen soll. Zudem baut Nvidia über das Chip-Geschäft hinaus ein KI-Ökosystem mit umfassenden Lösungen.

 

Nächste Prozessor-Generation – Huang: unglaubliche Durchbrüche

Und Jensen Huang hat bereits den Blackwell-Nachfolger angekündigt: „Rubin“ heißt die neue Generation der KI-Prozessoren. Können Konkurrenten wie AMD und Intel dem Platzhirsch etwas von seinem 80-Prozent-Marktanteil abjagen? AMD etwa greift mit neuen Chips der Instinct-Serie an.

2023 sei ein außergewöhnliches Jahr gewesen, schrieb CEO Huang im Mai an die Aktionäre. Und: „Das Jahr 2024 verspricht, noch unglaublicher zu werden. Wir erwarten unglaubliche Technologie-Durchbrüche bei großen Sprachmodellen der nächsten Stufe und generativer KI in vielen Branchen.“

 

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