Kreditkarten Testsieger: Welche ist die beste Kreditkarte für China? (2025)

Die Hanseatic GenialCard ist die beste Kreditkarte für China / Alle Informationen im ftd.de Kreditkarten-Check

  • carlos
Was ist die beste Kreditkarte für China? (Bild: Ling Tang, Unsplash)

Was ist die beste Kreditkarte für China? (Bild: Ling Tang, Unsplash)

China ist eines der spannendsten Reiseziele der Welt und gleichzeitig eines der herausforderndsten, wenn es ums Bezahlen geht.

Wer dort unterwegs ist, merkt schnell, dass die gewohnten Muster aus Europa nicht mehr greifen. Während wir in Deutschland noch häufig zwischen Bargeld und Karte wechseln, spielt in China fast alles über das Smartphone. Mobile Payment mit Alipay oder WeChat Pay ist der Standard, selbst am Straßenstand für eine Nudelsuppe oder beim Taxifahrer. Internationale Kreditkarten sind zwar inzwischen häufiger akzeptiert, bleiben aber ohne die Anbindung an die großen Apps nur eingeschränkt nutzbar.

Genau deshalb war für uns die Frage entscheidend: Welche Kreditkarte funktioniert in China wirklich problemlos? Nach vielen Tests im Alltag, an Flughäfen, in Hotels und auf Märkten steht für uns fest: die Hanseatic Bank GenialCard ist die beste Wahl für eine Kreditkarte in China.

Worauf sollten Sie bei einer Kreditkarte für China achten?

Reisende nach China brauchen mehr als eine klassische Kreditkarte. Der Alltag dort ist stark digital geprägt. Während Hotels, internationale Restaurants und große Shopping Malls Visa-Karten akzeptieren, läuft der Rest des Landes fast ausschließlich über QR-Codes mit Alipay oder WeChat Pay. Eine Karte, die in diese Systeme eingebunden werden kann, ist daher Pflicht.

Bargeld ist zwar noch gültiges Zahlungsmittel, wird in den Metropolen aber immer seltener angenommen. Manche Händler lehnen Scheine sogar bewusst ab. Auf Märkten oder in ländlichen Regionen ist Bargeld dagegen oft die einzige Möglichkeit. Hier zeigt sich, wie wichtig eine Kreditkarte mit kostenlosen Abhebungen ist, um flexibel zu bleiben.

Hanseatic GenialCard Erfahrungen
Bedienung
92%
Kosten
98%
Zinsen
93%
Service
94%
Kreditkarten
97%
Sehr gut
Bewertet mit 4.7 von 5
08/2025

Ein weiterer Punkt sind Gebühren. Viele deutsche Karten verlangen Fremdwährungsentgelte oder Aufschläge beim Bargeld. In einem Land, in dem fast jede Transaktion über digitale Kanäle läuft, kann das schnell teuer werden. Eine Karte ohne Fremdwährungsgebühren spart in China also jeden Tag bares Geld.

Unsere Tests in Peking, Shanghai und Guangzhou haben außerdem gezeigt, dass nicht jeder Geldautomat internationale Karten akzeptiert. Besonders zuverlässig waren Automaten an Flughäfen oder bei großen internationalen Banken. Dort konnten wir mit der GenialCard gebührenfrei Bargeld ziehen, einzig eine kleine lokale Gebühr fiel an, die direkt angezeigt wurde.

Hanseatic GenialCard: Darum ist sie die beste Kreditkarte für China

Wir haben die GenialCard in verschiedenen Situationen in China ausprobiert. Schon bei der Ankunft am Flughafen war sie nützlich, weil wir direkt am Automaten Yuan abheben konnten. Der Betrag wurde ohne eigene Bankgebühr abgerechnet, einzig die lokale Automatengebühr von etwa zwei bis drei Euro kam hinzu.

Noch spannender war der Test im Alltag. Dank der Möglichkeit, die GenialCard in Alipay oder WeChat Pay zu hinterlegen, konnten wir genauso bezahlen wie die Einheimischen. Ein QR-Code scannen, Bestätigung auf dem Smartphone, fertig. Vom Snack für umgerechnet einen Euro bis zur Taxifahrt durch Shanghai hat alles reibungslos funktioniert. Besonders praktisch war, dass die Abrechnung immer zum offiziellen Visa-Wechselkurs erfolgte. So hatten wir jederzeit faire Umrechnungskurse ohne versteckte Kosten.

In Hotels und internationalen Geschäften haben wir die GenialCard klassisch als Visa-Karte eingesetzt. Auch das funktionierte problemlos. Auffällig war nur, dass manche Terminals eine PIN-Abfrage statt Unterschrift verlangten. Hier kam uns die Wunsch-PIN-Funktion der Hanseatic App sehr entgegen. Wir hatten eine leicht zu merkende Nummer hinterlegt und konnten so ohne Probleme bestätigen.

Hier eine Übersicht der wichtigsten Fakten:

Jahresgebühr0 € dauerhaft
Gebühren Ausland0 €
Gebühren Bargeldabhebung Ausland0 €
Bargeldlimit pro Tag500 €
KartensystemVisa, sehr hohe Akzeptanz in Hotels, zusätzlich in Alipay/WeChat nutzbar
RückzahlungFlexible Raten, 100 % Vollausgleich möglich
AppPush-Nachrichten, Wunsch-PIN, schnelle Sperrfunktion

Was uns besonders überzeugt hat: Die GenialCard bleibt komplett kostenlos, wenn man die Rückzahlung auf 100 % umstellt.

Standardmäßig ist Teilzahlung aktiv, die hohe Zinsen verursacht. Sobald wir das in der App geändert hatten, war die Nutzung absolut gebührenfrei. In Kombination mit der Einbindung in Chinas Mobile-Payment-Apps hebt sich die Karte deutlich von Konkurrenten wie der TF Bank Mastercard Gold oder der Barclays Visa ab, die beide Kostenfallen bei Bargeld oder Rückzahlung haben.

Wichtige Tipps für die Nutzung der Hanseatic GenialCard in China

Damit die Karte in China ihr volles Potenzial entfaltet, gibt es ein paar Punkte, die wir aus eigener Erfahrung empfehlen können.

  • Richten Sie Alipay oder WeChat Pay direkt nach der Ankunft ein und hinterlegen Sie die GenialCard als Zahlungsmittel. So können Sie auch Kleinstbeträge digital bezahlen.

  • Nutzen Sie internationale Banken oder Flughäfen für Bargeldabhebungen. Dort ist die Akzeptanz für Visa-Karten am höchsten.

  • Heben Sie lieber größere Beträge auf einmal ab, da lokale Automatengebühren pro Transaktion anfallen.

  • Lehnen Sie bei Kartenzahlungen immer die Abrechnung in Euro ab. Wählen Sie stattdessen Yuan, um den günstigen Visa-Wechselkurs zu nutzen.

  • Aktivieren Sie in der App die Push-Benachrichtigungen. So haben Sie jede Transaktion in Echtzeit im Blick.

  • Nehmen Sie kleine Scheine mit, besonders für Märkte oder Taxis in kleineren Städten.

Diese Tipps haben uns im Alltag viel erleichtert. Besonders die digitale Abrechnung über Alipay hat dafür gesorgt, dass wir nie das Gefühl hatten, außen vor zu sein.

Welche Kreditkarten funktionieren in China nicht zuverlässig?

Nicht jede Karte ist für China geeignet. Unsere Tests haben gezeigt, dass American Express so gut wie gar nicht akzeptiert wird. Auch Diners Club oder V-Pay Karten sind praktisch nutzlos. Girokarten deutscher Banken funktionieren außerhalb Europas nicht. Selbst Mastercard hatte außerhalb von Hotels und touristischen Einrichtungen deutlich schlechtere Chancen als Visa.

Ein weiterer Punkt sind Karten, die zwar kostenlos wirken, aber bei Bargeld sofort hohe Zinsen berechnen. Dazu gehören die TF Bank Mastercard Gold und auch die Barclays Visa. In China, wo man Bargeld für bestimmte Situationen weiterhin braucht, sind solche Karten keine gute Wahl.

Hanseatic GenialCard Erfahrungen
Bedienung
92%
Kosten
98%
Zinsen
93%
Service
94%
Kreditkarten
97%
Sehr gut
Bewertet mit 4.7 von 5
08/2025

Fazit: „Die Hanseatic GenialCard ist die klare Testsiegerin unter den Reisekreditkarten für China“

Unsere Erfahrungen in China waren eindeutig. Keine andere kostenlose Kreditkarte ließ sich so flexibel nutzen wie die Hanseatic GenialCard. Wir konnten Bargeld abheben, Hotels bezahlen und gleichzeitig das chinesische Mobile-Payment-System nutzen, das im Alltag unverzichtbar ist.

Die Kombination aus null Euro Jahresgebühr, keiner Fremdwährungsgebühr, kostenlosen Bargeldabhebungen und der Möglichkeit, die Karte direkt in Alipay oder WeChat Pay einzubinden, macht sie zur besten Reisekreditkarte für China im Jahr 2025.

Wir empfehlen die GenialCard als Hauptkarte für alle China-Reisenden. Wer sie mit einer kleinen Bargeldreserve kombiniert, ist auf jede Situation vorbereitet. Von der ersten Metrofahrt in Shanghai bis zum Marktbesuch in Xi’an – die GenialCard hat sich in allen Testsituationen als verlässlicher Begleiter bewährt.

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    Über den Autor

    carlos

    Carlos Arad ist seit dem letzten Semester seines Wirtschaftstudiums in der Finanzbranche als Analyst & Autor aktiv. Nach seiner Zeit als Produktentwickler in zahlreichen Fintechs schreibt er für etablierte Wirtschaftsmagazine und gründetet nebenbei eigene Bildungsportale im Finanzbereich. Seine Vision: Unternehmertum & Finanzen zum Teil unserer DNA zu machen.

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