
Was ist die beste Kreditkarte für England? (Bild: Aron Van de Pol, Unsplash)
England ist längst ein Land ohne Bargeldkultur.
Wer in London oder Manchester unterwegs ist, zahlt selbst Kleinigkeiten per Karte oder direkt mit dem Smartphone. Für Reisende aus Deutschland bedeutet das: Ohne passende Kreditkarte wird es schnell umständlich oder teuer.
Die Auswahl an Reisekreditkarten ist groß. Doch nicht jede eignet sich für einen Aufenthalt im Vereinigten Königreich. Besonders wichtig ist, dass Zahlungen in Fremdwährung ohne Zusatzgebühren möglich sind, dass Abhebungen nicht extra kosten und dass die Karte überall akzeptiert wird.
Eine Karte, die in fast allen Vergleichen ganz oben landet, ist die GenialCard der Hanseatic Bank. Sie verspricht volle Kostenkontrolle, einfache Verwaltung per App und keine Gebühren im Ausland. Ob das auch für eine Reise nach England gilt, haben wir im Detail geprüft.
Worauf sollten Sie bei einer Kreditkarte für England achten?
England gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Europa – und zu denen, bei denen Kartenzahlung mittlerweile fast alles ersetzt. Ob im Pub, im Taxi oder beim Eintritt ins Museum: Bezahlt wird mit Karte oder direkt mit dem Smartphone.
Wichtig ist deshalb, dass Ihre Kreditkarte im Vereinigten Königreich ohne zusätzliche Gebühren funktioniert. Sie sollten auf eine Karte setzen, die keine Fremdwährungsgebühren verlangt, keine Aufschläge auf den Wechselkurs berechnet und auch für Bargeldabhebungen keine Kosten verursacht.
Gerade nach dem Brexit ist zudem entscheidend, dass Ihre Karte Zahlungen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums kostenlos erlaubt. Karten mit eingebauter Gebühr für Fremdwährungen oder mit Einschränkungen für Nicht-EU-Länder sind dann weniger geeignet.
Nicht zuletzt kommt es auf einfache Verwaltung an. Eine App, mit der Sie Ausgaben im Blick behalten, ist genauso sinnvoll wie die Möglichkeit, die Karte bei Verlust direkt zu sperren.
Hanseatic GenialCard: Wie schlägt sich die Kreditkarte in England?
Die Hanseatic GenialCard erfüllt genau diese Anforderungen. Sie ist dauerhaft gebührenfrei und besonders für Reisen außerhalb des Euro-Raums gemacht. Sie benötigen kein neues Konto und keine Bonitätsstufe für eine Goldkarte. Die Karte lässt sich direkt beantragen und ist nach Genehmigung digital einsatzbereit.
Zahlungen in England sind komplett gebührenfrei, auch wenn Sie in britischen Pfund bezahlen. Das gilt für Einkäufe im Supermarkt genauso wie für Onlinebuchungen von Zügen oder Hotels. Auch Bargeldabhebungen am Automaten kosten bei der Hanseatic Bank keine zusätzlichen Gebühren.
Die Umrechnung erfolgt zum offiziellen Visa-Wechselkurs. Ein Aufschlag wird nicht berechnet. Das macht die Karte im Vergleich zu vielen anderen Banken besonders attraktiv.
Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Daten zur GenialCard:
| Jahresgebühr | 0 € dauerhaft |
| Gebühr für Zahlungen in England | 0 € (keine Fremdwährungsgebühr) |
| Gebühr für Bargeldabhebung in England | 0 € (keine Abhebegebühr) |
| Gebühr für Bargeldabhebung in Deutschland | 3,95 € pro Abhebung |
| Effektiver Jahreszins bei Teilzahlung | 13,60 % p.a. |
| Zinsfreie Rückzahlung für Neukunden | 0 % für 3 Monate |
| Tageslimit Bargeldabhebung | 500 € pro Tag |
| Mindestabhebebetrag | 50 € |
| Unterstützte Zahlungsmethoden | Apple Pay, Google Pay, kontaktlos, Chip & PIN |
| App zur Verwaltung | Hanseatic Bank Mobile App |
| Kontoanbindung | Beliebiges deutsches Girokonto |
| Kartenanbieter | Visa |
Die Karte eignet sich auch für Mietwagenbuchungen oder Hotels mit Kautionsblockierung, da es sich um eine vollwertige Kreditkarte mit Kreditrahmen handelt.
Praktische Tipps für Ihre England-Reise mit der GenialCard
Vor der Reise sollten Sie die Karte mindestens vier bis sechs Wochen vorher beantragen, um Versandzeit und Freischaltung einzuplanen. Installieren Sie die Hanseatic Bank App und wählen Sie Ihre persönliche PIN. Um die kontaktlose Funktion freizuschalten, reicht eine erste Kartenzahlung mit PIN oder eine Bargeldabhebung am Automaten.
Während Ihrer Reise gilt: Wählen Sie an Terminals und Automaten immer die lokale Währung, also Pfund Sterling. Wenn Sie stattdessen eine Abrechnung in Euro akzeptieren, zahlen Sie einen schlechteren Kurs. Diese sogenannte Dynamic Currency Conversion sollten Sie vermeiden.
Auch wenn die Hanseatic Bank keine Abhebegebühr verlangt, können Automatenbetreiber in England eigene Gebühren erheben. Diese werden Ihnen direkt am Automaten angezeigt. Falls möglich, nutzen Sie Geräte mit dem Hinweis „free cash withdrawals“ und heben größere Beträge ab, um Fixkosten zu minimieren.
Für die Sicherheit unterwegs sorgen Funktionen wie Visa Secure für Online-Einkäufe, die Möglichkeit zur Sofortsperrung per App sowie ein transparenter Überblick über alle Umsätze.
Gibt es auch Nachteile?
Trotz der überzeugenden Leistung als Reisekreditkarte bringt die GenialCard nicht alle Komfortfunktionen mit, die Premium-Karten bieten. Reiseversicherungen, Lounge-Zugänge, Cashback oder Bonusprogramme sind nicht enthalten. Wer viel unterwegs ist und auf Extras wie eine Auslandskrankenversicherung oder Gepäckschutz Wert legt, muss diese separat buchen oder auf Kombiangebote anderer Anbieter zurückgreifen.
Im Inland sollten Sie Bargeldabhebungen mit der GenialCard meiden. Jede Abhebung in Deutschland kostet 3,95 Euro. Nutzen Sie stattdessen Ihr reguläres Girokonto oder kostenlose Cashback-Angebote beim Einkauf.
Auch die Teilzahlung ist mit Vorsicht zu genießen. Der effektive Jahreszins liegt bei 13,60 Prozent. Stellen Sie die Rückzahlung in der App direkt auf 100 Prozent, um hohe Zinskosten zu vermeiden. Für Neukundinnen und Neukunden gilt eine zinsfreie Rückzahlung innerhalb der ersten drei Monate.
Unser Fazit: „Für England-Reisende mit Karte statt Bargeld ist die GenialCard eine der besten Lösungen auf dem Markt“
Die Hanseatic GenialCard bietet genau das, was Sie für Ihre England-Reise brauchen: kostenfreie Zahlungen in Fremdwährung, gebührenfreie Abhebungen am Automaten, volle Visa-Akzeptanz und eine einfache Verwaltung per App.
Die Karte kommt ohne Jahresgebühr aus, benötigt kein neues Girokonto und lässt sich schnell beantragen. In einem Land wie Großbritannien, in dem Kartenzahlung Alltag ist, macht das den Unterschied. Wer keine Zusatzleistungen braucht und einfach günstig und sicher unterwegs sein möchte, trifft mit der GenialCard eine gute Wahl. Besonders für Städtereisen, kürzere Aufenthalte oder Geschäftsreisen ist sie eine verlässliche Begleiterin.
Wenn Sie frühzeitig beantragen, den Rückzahlungsmodus anpassen und Automatengebühren vor Ort im Blick behalten, sind Sie mit der GenialCard optimal auf England vorbereitet
Über den Autor
Carlos Arad ist seit dem letzten Semester seines Wirtschaftstudiums in der Finanzbranche als Analyst & Autor aktiv. Nach seiner Zeit als Produktentwickler in zahlreichen Fintechs schreibt er für etablierte Wirtschaftsmagazine und gründetet nebenbei eigene Bildungsportale im Finanzbereich. Seine Vision: Unternehmertum & Finanzen zum Teil unserer DNA zu machen.


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