
Was ist die beste Kreditkarte für Südkorea? (Daniel Bernard, Unsplash)
Südkorea hat uns mit seiner Mischung aus jahrhundertealter Tradition und hochmoderner Technik von Anfang an begeistert.
Von den hell erleuchteten Straßen Seouls über die Strände in Busan bis hin zu den historischen Tempeln in Gyeongju – überall konnten wir die Hanseatic Bank GenialCard einsetzen und so im Alltag prüfen, ob sie wirklich hält, was sie verspricht.
Unser Ziel war es, die Karte unter realen Reisebedingungen zu testen. Dazu gehörten Hotelbuchungen, Einkäufe im Supermarkt, Fahrten mit der U-Bahn, das Abheben von Bargeld an verschiedenen Automaten und die Bezahlung in kleinen Cafés. So konnten wir uns ein genaues Bild machen, ob die GenialCard in Südkorea zuverlässig funktioniert, wie hoch die Akzeptanz ist und ob die Gebührenfreiheit tatsächlich spürbar Vorteile bringt.
Worauf sollten Sie bei der Kreditkartennutzung in Südkorea achten?
Südkorea gehört zu den Ländern mit der höchsten Kartenakzeptanz weltweit. Wir haben schnell gemerkt, dass man hier selbst für kleinste Beträge ganz selbstverständlich die Kreditkarte nutzen kann. Trotzdem gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten, um die GenialCard optimal einzusetzen.
Visa wird im gesamten Land fast überall akzeptiert. Hotels, Restaurants, Supermärkte, Kaufhäuser, Tankstellen und sogar viele kleinere Cafés nehmen Kartenzahlung an. Selbst im öffentlichen Nahverkehr wie der U-Bahn in Seoul oder in Bussen können Karten direkt eingesetzt werden. Einschränkungen gibt es nur bei Straßenmärkten, in sehr kleinen Läden auf dem Land und bei der Aufladung von T-Money- oder Cashbee-Karten, da diese nur mit Bargeld funktioniert.
Beim Bezahlen sollten Sie immer darauf achten, dass der Betrag in Koreanischen Won (KRW) abgerechnet wird. Die GenialCard nutzt den offiziellen Visa-Wechselkurs ohne Aufschläge und berechnet keine Fremdwährungsgebühr. Das spart selbst bei kleinen Alltagskäufen bares Geld.
Testsieger: Die Hanseatic GenialCard ist die ideale Kreditkarte für Südkorea
Auf unserer Reise hat sich die GenialCard als absolut verlässlicher Begleiter erwiesen. Wir haben sie für große Zahlungen wie Hotelbuchungen genutzt, für Restaurantbesuche und auch für Kleinstbeträge im Alltag. Jedes Mal wurden die Beträge ohne Fremdwährungsgebühr abgerechnet, und dank des Visa-Kurses war die Umrechnung in Euro sehr fair.
Besonders bei vielen kleinen Transaktionen, wie sie in Südkorea üblich sind, summiert sich der Vorteil gegenüber Karten mit einer Fremdwährungsgebühr von zwei bis drei Prozent schnell. Ein Kaffee für umgerechnet zwei Euro oder ein Snack für einen Euro verursachen so keinerlei Zusatzkosten.
Auch beim Bargeldabheben war die Karte zuverlässig. Wir haben darauf geachtet, gezielt Automaten zu nutzen, die für internationale Karten freigegeben sind. Am besten hat sich die NH Bank bewährt, da hier keine Fremdgebühren berechnet wurden. Bei anderen Banken fielen je Abhebung zwischen 3.500 und 5.700 KRW an, an Automaten in Supermärkten meist 4.000 bis 4.500 KRW. Wir haben deshalb lieber seltener, dafür größere Beträge abgehoben.
Zu den größten Vorteilen gehört für uns auch, dass es sich um eine echte Kreditkarte handelt. So konnten wir bei Hotelbuchungen oder Kautionen für Mietwagen problemlos eine Sicherheitsleistung hinterlegen, was mit Debitkarten oft schwierig ist.
Vorteile, die uns überzeugt haben:
Sehr hohe Akzeptanz im gesamten Land
Keine Fremdwährungsgebühr bei Zahlungen in KRW
Gebührenfreie Bargeldabhebungen bei der NH Bank
Kontaktloses Bezahlen mit NFC, Apple Pay und Google Pay
Echte Kreditkarte für Kautionen und Buchungen
Zusätzlicher Komfort durch die App:
Sofortige Anzeige aller Umsätze in KRW und der Euro-Umrechnung
Möglichkeit, die Karte unterwegs zu sperren oder zu entsperren
PIN-Änderung direkt in der App
Übersichtliche Verwaltung von Limits und Einstellungen
Ein wichtiger Hinweis aus unserer Erfahrung: Gleich nach Erhalt der Karte sollten Sie die Rückzahlung auf 100 Prozent Vollzahlung umstellen. Standardmäßig ist die Teilzahlung aktiviert, die hohe Sollzinsen verursacht.
Bevor wir ins Detail gehen, lohnt sich ein Blick auf die technischen Eckdaten der Karte, die uns in Südkorea besonders wichtig waren.
| Jahresgebühr | 0 € dauerhaft |
| Kreditkartentyp | Echte Visa Kreditkarte (Revolving) |
| Kreditlimit | Bis zu 2.500 € (individuell erweiterbar) |
| Tageslimit Bargeld | 500 € |
| Tageslimit Online-Shopping | 6.000 € |
| Mindestabhebebetrag | 50 € |
| Fremdwährungsgebühr | 0 % |
| Bargeldabhebung Ausland | 0 € von der Hanseatic Bank |
| Wechselkurs | Offizieller Visa-Kurs ohne Aufschlag |
| Mobile Payment | Apple Pay, Google Pay |
| Sicherheit | 3D Secure, App-Sperrung, PIN-Änderung, Echtzeit-Umsatzanzeige |
Wie ist die Bargeldversorgung vor Ort in Südkorea?
In Südkorea gibt es eine sehr gute Abdeckung mit Geldautomaten. Wir konnten an Flughäfen, in Banken, Supermärkten und großen Einkaufszentren jederzeit Bargeld abheben. Viele Automaten sind rund um die Uhr verfügbar, allerdings akzeptieren nicht alle internationale Karten. Wir haben uns daher angewöhnt, gezielt nach dem „Global ATM“-Logo zu suchen.
Unsere beste Erfahrung haben wir mit der NH Bank gemacht. Dort konnten wir gebührenfrei Bargeld abheben. Bei allen anderen Banken fielen Gebühren zwischen 3.500 und 5.700 KRW pro Abhebung an. Automaten in Supermärkten verlangten meist 4.000 bis 4.500 KRW.
Das sollten Sie bei Bargeldabhebungen beachten
NH Bank bevorzugen, da hier keine Fremdgebühr anfällt
Bei anderen Banken Gebühren zwischen 2,20 und 3,60 Euro einplanen
Höhere Beträge auf einmal abheben, um die Anzahl der Gebühren zu reduzieren
Mindestabhebung mit der GenialCard liegt bei 50 Euro, in Südkorea sind das etwa 80.000 KRW
Fazit: „Mit der Hanseatic GenialCard konnten wir in Südkorea jederzeit sicher und bequem bezahlen, ohne uns über unnötige Gebühren Gedanken machen zu müssen.“
Unsere Zeit in Südkorea hat gezeigt, dass die GenialCard in einem Land mit so hoher Kartenakzeptanz und moderner Zahlungsinfrastruktur besonders stark ist. Wir haben fast alles bargeldlos bezahlt, mussten nur gelegentlich Bargeld für spezielle Zwecke wie Straßenmärkte oder das Aufladen der T-Money-Karte nutzen und hatten dank der App immer die volle Kostenkontrolle.
Wer die Karte richtig einstellt, gezielt gebührenfreie Automaten nutzt und in KRW abrechnen lässt, reist mit der GenialCard nicht nur komfortabel, sondern auch sehr kosteneffizient. Für uns ist sie daher die klare Empfehlung für eine Reise nach Südkorea.
Über den Autor
Carlos Arad ist seit dem letzten Semester seines Wirtschaftstudiums in der Finanzbranche als Analyst & Autor aktiv. Nach seiner Zeit als Produktentwickler in zahlreichen Fintechs schreibt er für etablierte Wirtschaftsmagazine und gründetet nebenbei eigene Bildungsportale im Finanzbereich. Seine Vision: Unternehmertum & Finanzen zum Teil unserer DNA zu machen.


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