Konditionen

Konditionen2018-11-20T21:07:59+00:00

Festgeldkonditionen – welche Konditionen sind beachtenswert?

Bei einer Festgeldanlage spielt für die meisten Anleger die hohe Sicherheit eine übergeordnete Rolle. Darüber hinaus sind allerdings auch die Festgeldkonditionen keineswegs unwichtig, die beispielsweise mittels eines Festgeldvergleichs gegenübergestellt werden können. Wir möchten Sie gerne darüber informieren, welche Festgeldkonditionen von Bedeutung sind, welche Aussagekraft diese haben und was Sie sonst noch zum Thema Konditionen bei der Festgeldanlage wissen sollten.

Welche Festgeld-Konditionen gibt es?

Es gibt eine ganze Reihe von Festgeldkonditionen, die auch beim Vergleich der Angebote wichtig sein können. In erster Linie sind es die folgenden Konditionen, die Sie bei nahezu jedem Festgeld finden werden:

  • Zinssatz
  • Laufzeit
  • Anlagesumme
  • Zinsgarantien für Neukunden
  • Intervall der Zinsgutschrift
  • Vorschusszinsen

Mit den einzelnen hier aufgelisteten Konditionen möchten wir uns im Folgenden etwas näher beschäftigen.

Zinssatz als wichtigste Kondition beim Festgeld

Wenn Sie an Festgeldkonditionen denken, dann wird in vermutlich als Erstes der Zinssatz einfallen, den Sie für Guthaben auf dem Festgeldkonto erhalten. Da die Zinsen für gewöhnlich der einzige Ertrag bei der Festgeldanlage sind, sind sie von großer Bedeutung und fließen natürlich auch in einen Festgeldvergleich mit ein. Die Zinskonditionen orientieren sich grundsätzlich am Leitzins, aber auch Anlagesumme sowie die gewählte Laufzeit spielt eine größere Rolle. Typisch für die Zinsen beim Festgeld ist, dass diese für die gesamte Anlagedauer, auf die sich Bank und Kunde einigen, garantiert sind. Somit besteht während der Laufzeit kein Zinsrisiko, wie es bei manch anderen verzinslichen Anlageformen der Fall ist, wie zum Beispiel beim Tagesgeld.

Laufzeit und Anlagesumme als weitere Konditionen

Ebenfalls zu den Konditionen bzw. Eckdaten einer Festgeldanlage zählen zum einen die Laufzeit und zum anderen die vom Kunden angedachte Anlagesumme. Bei den Laufzeiten gibt es teilweise Unterschiede zwischen den Banken, aber für gewöhnlich können Anleger aus einem relativ großen Bereich zwischen 30 Tagen und bis zu zehn Jahren wählen. Manche Banken bieten ihr Festgeldkonto auch schon ab einer Mindestlaufzeit von 15 Tagen an, was allerdings eher die Ausnahme darstellt. Von der Laufzeit hängen in nicht unerheblichen Umfang auf die Zinsen ab, auf die wir im vorherigen Abschnitt bereits eingegangen sind.

Die Anlagesumme ist ebenfalls eine nicht unwichtige Kondition beim Festgeld, denn nahezu alle Festgeldanbieter verlangen eine bestimmte Mindestanlagesumme. Diese beläuft sich je nach Bank in der Regel auf 3.000 bis 10.000 Euro. Darüber hinaus ist die Anlagesumme als Kondition auch deshalb wichtig, weil der Festgeldzins zumindest in kleinerem Umfang unter anderem meistens von der Anlagesumme abhängig ist.

Zinsgarantien für Neukunden

Neben den regulären Konditionen gibt es beim Festgeld mitunter auch Sonderkonditionen, die in erster Linie Neukunden angeboten werden. Eine Sonderkondition ist zum Beispiel ein Zinsbonus, der für einen bestimmten Zeitraum gezahlt wird. Die Zinsgarantie für Neukunden gibt es bei manchen Anbietern zwar auch, allerdings ist diese Sonderkondition eher typisch für das Tagesgeld. Beim Festgeld ist der vereinbarte Zinssatz nämlich ohnehin für die gesamte Laufzeit garantiert, sodass eine Zinsgarantie nur dann Sinn macht, wenn diese sich beispielsweise über sechs Monate erstreckt und der Kunde trotzdem eine monatliche Fälligkeit beim Festgeld vereinbart.

Zinsgutschriftintervall als weitere Kondition beim Festgeldkonto

Eine weitere Kondition, die zahlreiche Anleger in der Form meistens nicht kennen, ist das Intervall der Zinsgutschrift. Insbesondere unter der Voraussetzung, dass Sie sich die Festgeldzinsen in regelmäßigen Abständen auszahlen lassen wollen, ist dieses Detail jedoch nicht unwichtig. Je nach Anbieter findet die Zinsgutschrift auf dem Festgeldkonto oder dem Referenzkonto in aller Regel innerhalb eines der folgenden Zeitfenster statt:

  • Monatlich
  • Vierteljährlich
  • Jährlich

Darüber hinaus bieten manche Kreditinstitute an, die Zinsen je nach vereinbarter Laufzeit gutzuschreiben. Dies bedeutet, dass Sie beispielsweise bei einer vereinbarten Festlegedauer von 120 Tagen eben bei Fälligkeit die Gutschrift der Zinsen erhalten. Wichtig ist die Frequenz der Zinsgutschrift aber nicht nur, wenn Sie mit den Zinsen rechnen und diese regelmäßig verfügen möchten. Für den Zinseszinseffekt ist diese Festgeldkondition ebenfalls von Bedeutung, allerdings in aller Regel nur bei vergleichsweise hohen Anlagesummen tatsächlich für den Anleger interessant.

Vorschusszinsen: nur bei vorzeitiger Verfügung interessant

Generell ist es zwar so, dass beim Festgeld seitens des Anlegers keine vorzeitige Verfügung des Kapitals stattfinden kann. Manche Banken sind in dieser Hinsicht allerdings durchaus kulant und lassen Verfügungen auch vor Fälligkeit des Festgeldes zu. Dann ist es allerdings fast immer so, dass im Gegenzug Vorschusszinsen berechnet werden. Wenn Sie also absehen können oder sich zumindest informieren möchten, welche Vorschusszinsen bei einer vorzeitigen Verfügung berechnet werden, kann auch diese Kondition von Bedeutung sein.

Konditionen mit dem Festgeldrechner vergleichen

Es sind insgesamt also einige Konditionen, die beim Festgeld von Bedeutung sind. Jeder Anbieter hat natürlich seine eigenen Eckdaten und Details, die in Verbindung mit dem Festgeldangebot stehen. Daher ist es wichtig und sinnvoll, einen Festgeldvergleich durchzuführen, was in aller Regel mit einem Festgeldrechner zu realisieren ist. Neben der Rechenfunktion beinhalten solche Rechner stets einen Vergleich, innerhalb dessen die meisten der zuvor genannten Festgeldkonditionen miteinander verglichen werden.

Im weiteren Sinne gibt es übrigens noch eine Kondition, die sich nicht direkt auf das Festgeld bezieht, sondern eher auf die kontoführende Bank. Diesbezüglich gibt es Unterschiede, je nachdem, in welchem Land das Kreditinstitut ansässig ist. Handelt es sich um ein in der Europäischen Union ansässiges Bankinstitut, gilt nämlich die gesetzliche Einlagensicherung von bis zu 100.000 Euro pro Kunde. Ist dies jedoch nicht der Fall, kann es passieren, dass in dem entsprechenden Land gar keine Einlagensicherung existiert. Dies hätte zur Folge, dass Ihr Festgeldkonto nicht gegen das Emittentenrisiko geschützt ist, was demzufolge ein erhöhtes Risiko bedeutet. Somit ist die Einlagensicherung als im weiteren Sinne ebenfalls eine wichtige Festgeldkondition, falls Sie es in Erwägung ziehen, sich für eine außerhalb der EU ansässige Bank zu entscheiden.

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