Tagesgeldanlage

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Tagesgeldanlage2018-11-21T09:46:38+00:00

Tagesgeld als Geldanlage im Vergleich

Das Tagesgeld ist eine Geldanlage, für die sich insbesondere sehr sicherheitsorientierten Kunden entscheiden. Mitunter werden allerdings die Unterschiede zu ebenfalls sehr sicheren und verzinslichen Anlageformen nicht direkt deutlich, insbesondere zum Festgeld sowie zu Spareinlagen. Dabei ist es für Sie als Anleger wichtig, die Eigenschaften des Tagesgeldes als Geldanlage im Vergleich zum Festgeld, zum Sparbuch sowie zu sonstigen Spareinlagen zu kennen.

Was zeichnet das Tagesgeld als Geldanlage aus?

Zu den grundsätzlich wichtigen Eigenschaften des Tagesgeldes zählt, dass Sie Ihr Guthaben täglich verfügen können. Daher rührt auch der Name Tagesgeld, denn es handelt sich um Geldguthaben, die Sie an jedem Banktag abrufen können. Dabei ist es von großer Bedeutung, dass Sie Ihr Guthaben nicht nur täglich verfügen können, sondern dies ohne vorherige Kündigung möglich ist. Dies bedeutet, dass Sie beim Tagesgeld keine Vorschusszinsen oder Gebühren zahlen müssen, wie es beispielsweise bei einem vorzeitigen Abruf des Guthabens auf einem Sparkonto häufig der Fall ist.

Neben der täglichen Verfügbarkeit schätzen die Anleger beim Tagesgeld als Geldanlage vor allen Dingen die hohe Sicherheit. Diese kommt vor allem aufgrund der Tatsache zustande, dass das Tagesgeld als eine der wenigen Anlageformen überhaupt durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt ist. Dies bedeutet, falls die kontoführende Bank Insolvenz anmelden würde, würde die Einlagensicherung „einspringen“ und dafür sorgen, dass der Anleger sein Guthaben zurückerhält. Dies funktioniert auf gesetzlicher Ebene bis zu 100.000 Euro je Gläubiger, wobei zahlreiche deutsche Banken darüber hinaus gehend Mitglied in einem privaten Einlagensicherungsfonds sind. Dieser deckt mitunter sogar Guthaben je Kunde von mehreren Millionen Euro ab.

Die große Flexibilität und hohe Transparenz sind zwei weitere Eigenschaften, durch die sich das Tagesgeld als Geldanlage auszeichnen kann. Flexibel ist das Konto deshalb, weil Sie jederzeit Verfügungen und Zuzahlungen vornehmen können. Selbst für Sparer ist das Tagesgeld geeignet, denn vom Ablauf her ist problemlos möglich, dass Sie beispielsweise monatlich 100 Euro auf das Tagesgeldkonto einzahlen. Die hohe Transparenz ist deshalb gegeben, weil das Tagesgeld als Geldanlage sehr einfach verständlich ist. Sie überweisen einen Betrag auf das Tagesgeldkonto, meistens von Ihrem Girokonto, sodass dieses Guthaben dann mit dem gültigen Zinssatz verzinst werden kann. Die Zinsen werden in einem regelmäßigen Rhythmus entweder auf dem Tagesgeldkonto geschrieben oder auf das Verrechnungskonto transferiert.

Im Überblick sind es die folgenden Eigenschaften, durch die sich das Tagesgeld auszeichnen kann:

  • Hohe Transparenz
  • Hohe Sicherheit durch Einlagensicherung
  • Tägliche Verfügbarkeit ohne vorherige Kündigung
  • Große Flexibilität

Das Tagesgeld als Geldanlage im Vergleich zum Festgeld

Auf den ersten Blick sind sich Festgeld und Tagesgeld als Geldanlagen sehr ähnlich. Tatsächlich existieren einige Gemeinsamkeiten zwischen diesen beiden Anlageformen, aber es gibt ebenso diverse Unterschiede, die Sie als Anleger definitiv kennen sollten. Ein großer Unterschied besteht zwischen Tagesgeld und Festgeld darin, dass Sie das Guthaben auf dem Festgeldkonto nicht jederzeit verfügen können. Stattdessen einigen Sie sich bei dieser Geldanlage mit der Bank auf eine Festlegedauer, die gleichbedeutend mit der Laufzeit des Festgeldes ist. In aller Regel bieten die Banken beim Festgeld eine Laufzeit zwischen 30 Tagen und mehreren Jahren an. Wenn Sie sich also für eine Festlegedauer von beispielsweise sechs Monaten entschieden haben, können Sie Ihr Kapital auch erst nach Ablauf dieser sechs Monate verfügen. Zwar lassen manche Kreditinstitute auch vorzeitige Verfügungen zu, jedoch werden dann fast immer Vorschusszinsen berechnet.

Ein weiterer Unterschied zwischen dem Festgeldkonto und dem Tagesgeld als Geldanlage besteht darin, dass es beim Festgeld fast immer eine Mindesteinlage gibt, die Sie gegenüber der Bank erfüllen müssen. Beim Tagesgeld sind solche Mindesteinlagen von beispielsweise 5.000 Euro sehr selten, was ebenfalls dazu führt, dass das Tagesgeld deutlich besser als das Festgeld für Kleinanleger und Sparer geeignet ist. Beim Zinssatz gibt es aktuell übrigens keine nennenswerten Unterschiede zwischen dem Tagesgeld- und dem Festgeldzins. Vor einigen Jahren war dies noch etwas anders, denn dann erhielten Sie insbesondere bei einer relativ langen Festlegedauer deutlich höhere Zinsen auf dem Festgeldkonto als beim Tagesgeld. Mittlerweile ist es aufgrund der Niedrigzinssituation jedoch so, dass es kaum nennenswerte Unterschiede zwischen dem Zins auf einem Tagesgeld- und auf einem Festgeldkonto gibt.

Tagesgeld als Geldanlage im Vergleich zum Sparbuch

Die Existenz des Tagesgeldes, welches es mittlerweile seit über 20 Jahren am Markt gibt, hat sicherlich auch damit etwas zu tun, dass die Kunden eine flexiblere Alternative zum klassischen Sparbuch haben wollten. Tatsächlich gibt es im direkten Vergleich zwischen Tagesgeld und Sparbuch im Grunde keine Eigenschaft, bei der das Sparbuch besser als das Tagesgeld abschneiden würde. Eindeutig besser aufgestellt ist das Tagesgeld zum Beispiel aufgrund seiner täglichen Verfügbarkeit. Diese existiert zwar grundsätzlich auch beim Sparbuch, jedoch muss der Kunde – zumindest ab einem gewissen Betrag – für sofortige Verfügungen fast immer Vorschusszinsen zahlen. Möchte er dies nicht, muss er in aller Regel mindestens drei Monate vor der geplanten Verfügung kündigen. Dies schränkt natürlich Verfügbarkeit und Flexibilität der Anlageform deutlich ein.

Im Hinblick auf die Sicherheit und die Tatsache, dass es sowohl beim Tagesgeld als auch beim Sparkonto in der Regel keine Mindesteinlage gibt, liegen beide Anlageprodukte gleichauf. In der Handhabung hat das klassische Sparbuch der Bank oder Sparkasse jedoch wieder ein deutlicher Nachteil, denn in aller Regel sind Verfügungen nur unter Vorlage des Sparbuchs möglich. Beim Tagesgeld ist es hingegen so, dass dieses fast immer auch online genutzt werden kann und somit Abbuchungen problemlos als Überweisung durchgeführt werden können.

Fazit: Tagesgeld mit Vorteilen gegenüber Festgeld und Sparbuch

Im direkten Vergleich hat das Tagesgeld mehr Vorteile als Festgeld und Sparbuch aufzuweisen. Beim Tagesgeldkonto gibt es weder eine Mindesteinlage wie beim Festgeld noch müssen geplante Verfügungen vorher durch eine Kündigung angemeldet werden, wie es beim Sparbuch und zahlreichen Sparkonten der Fall ist. Wer sein Kapital sicher und jederzeit verfügbar für einige Monate anlegen möchte, ist daher beim Tagesgeld sehr gut aufgehoben, auch wenn es im Hinblick auf die Rendite einige lohnenswertere Anlageformen gibt.

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