Girokonto mit Kreditkarte

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Girokonto mit Kreditkarte2018-12-12T17:13:02+01:00

Girokonto mit Kreditkarte – heutzutage oftmals Standard

Das Girokonto ist bekanntlich ein Zahlungsverkehrskonto, welches mit immer mehr Leistungen ausgestattet ist. Mittlerweile kann das Konto nicht nur als Grundlage für das Verbuchen von Ein- und Auszahlungen dienen, sondern darüber hinaus stellen die Banken oftmals eine Kreditlinie zur Verfügung, nämlich in Form des Dispositionskredites. Ferner ist das Girokonto oftmals nicht nur mit einer Bankkarte ausgestattet, sondern zudem können Kunden eine Kreditkarte erhalten. In dem Zusammenhang gibt es beim Girokonto mit Kreditkarte einige Punkte zu beachten.

Welche Leistungen und Funktionen beinhaltet das Girokonto?

Die Hauptfunktion besteht bei jedem Girokonto nach wie vor darin, dass auf dem Konto Zahlungseingänge verbucht und darüber hinaus sämtliche Zahlungsausgänge ebenfalls festgehalten und verbucht werden. Heutzutage braucht nahezu jeder Volljährige spätestens ab Beginn einer Ausbildung, eines Studiums oder beim Berufseinstieg ein Girokonto, denn Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen werden bis auf ganz wenige Ausnahmen nur noch überwiesen. Ebenfalls gerne genutzt wird der Dispositionskredit, der eine weitere Leistung ist, die das Girokonto beinhalten kann. Hinzu kommen die Möglichkeiten des Online-Bankings, und mit der Bankkarte bargeldlos zahlen zu können. Ebenfalls häufig zu den Leistungen gehört eine Kreditkarte, die dem entsprechenden Girokonto zugeordnet ist.

In der Zusammenfassung sind es daher die folgenden Leistungen und Funktionen, die ein Girokonto beinhaltet:

  • Verbuchung von Zahlung Ein- und Ausgängen
  • Online-Banking
  • Kreditlinie als Dispositionskredit
  • Bargeldlos Zahlen mit der Bankkarte
  • Guthabenzins bei besonderen Girokonten, beispielsweise Jugendgirokonto
  • Kreditkarte zum Konto

Welche Kreditkarten gibt es zum Girokonto?

Bei den meisten Banken besteht heutzutage die Möglichkeit, dass der Kunde zum Girokonto eine Kreditkarte erhält. Mittlerweile ist die Kreditkarte – zumindest in ihrer Standard-Variante – kein Statussymbol mehr, sodass selbst Kunden mit keiner allzu guten Bonität solche Kreditkarten erhalten. Zudem gibt es Kreditkarten mittlerweile in mehreren Varianten, insbesondere:

  • Prepaid-Kreditkarte
  • Classic-Kreditkarte
  • Premium-Kreditkarte

Meistens kann sich der Kunde frei entscheiden, welche dieser Kreditkartenvarianten er zum Girokonto haben möchte. Daher ist es durchaus sinnvoll, sich kurz mit den wichtigsten Informationen zu jeder dieser drei Kreditkartenarten auseinander zusetzen.

Prepaid-Kreditkarte: Verfügungen nur bei Guthaben möglich

Die Prepaid-Kreditkarte ist die neueste der drei angesprochenen Kreditkartenarten, auch wenn sie mittlerweile schon seit vielen Jahren am Markt vertreten ist. Das Hauptmerkmal einer Prepaid-Kreditkarte besteht darin, dass Verfügungen nur dann vorgenommen werden können, wenn sich auf dem Kreditkartenkonto ein ausreichendes Guthaben befindet. Aus diesem Grund wird die Prepaid-Kreditkarte von Banken gerne solchen Kunden angeboten, die keine besonders gute Bonität haben oder bei denen es sich um ein Guthabenkonto als besondere Form des Girokontos handelt. Demzufolge ist die Prepaid-Kreditkarte auch für Arbeitslose, Hausfrauen, Auszubildende, Studenten und Schüler geeignet. Mitunter erhalten sogar minderjährige Kontoinhaber eine solche Kreditkarte, da eine Überziehung nicht möglich ist. Bis auf die Tatsache, dass mit einer Prepaid-Kreditkarte keine Kreditlinie verbunden ist, können Sie ansonsten sämtliche Zahlungsverkehrsfunktionen einer Kreditkarte nutzen.

Standard-Kreditkarte: wichtige Leistungen und kostengünstig

Die nach wie vor am häufigsten genutzte Kreditkartenvariante, die manche Banken sogar automatisch bei der Eröffnung eines Girokontos mit anbieten, ist die sogenannte Standard-Kreditkarte, häufiger auch als Classic-Card bezeichnet. Diese Kreditkarte besitzt natürlich ebenfalls alle Zahlungsverkehrsfunktionen, sodass Sie beispielsweise im In- sowie im Ausland Bargeld abheben und bargeldlos Zahlen können. Darüber hinaus ist die Classic-Kreditkarte meistens mit einem Kreditlimit ausgestattet, denn diese Kartenvariante geben Banken in aller Regel nur an Kunden aus, die über eine gewisse Bonität verfügen. Zusätzliche Leistungen, wie zum Beispiel VIP-Services oder Versicherungen, sind in einer Standard-Kreditkarte allerdings meistens nicht integriert.

Premium-Kreditkarte: Zusätzliche Leistungen neben Zahlungsverkehrsfunktionen

Wer von seiner Kreditkarte zum Girokonto etwas mehr als die üblichen Zahlungsverkehrsfunktionen und das Nutzen einer Kreditlinie erwartet, der entscheidet sich meistens für eine sogenannte Premium-Kreditkarte. Diese Kartenvariante enthält zunächst einmal alle Funktionen und Leistungen der Standard-Kreditkarte, beinhaltet jedoch zusätzlich noch weitere Leistungen und Services. Je nach Ausstattung der Premium-Kreditkarte können das zum Beispiel die folgenden Merkmale sein:

  • Reiseversicherungen
  • Rabatt bei bestimmten Kooperationspartnern
  • Bonusprogramm
  • VIP-Services

Die Premium-Kreditkarte enthält zwar auf der einen Seite mehr Leistungen, kostet allerdings teilweise deutlich mehr als die Standard- oder Prepaid-Kreditkarte. Daher müssen Sie sich stets auf dieser Grundlage entscheiden, welche Funktion Sie wirklich benötigen und die Kreditkarte wählen, die am besten zu Ihren Vorstellungen passt.

Abrechnung der Standard- und Premium-Kreditkarte

Die Funktion der Prepaid-Kreditkarte wurde bereits erläutert, sie funktioniert nur im Rahmen eines Guthabens. Bei der Standard- und Premium-Kreditkarte können verschiedene Abrechnungsarten zum Tragen kommen. In Deutschland sind so genannte „Charge-Cards“ besonders verbreitet. Dabei handelt es sich um Kreditkarten, welche einmal im Monat, z.B. am 01. eines jeden Monats, vollständig abgerechnet und mit dem Girokonto verrechnet werden. Eine Ratenzahlung ist nicht möglich und somit können auch keine Zinsen für den Kreditrahmen anfallen.

In Nordamerika ist die so genannte „Credit-Card“ deutlich stärker verbreitet. Bei solchen Kreditkarten ist eine Ratenzahlung möglich und von der Bank auch gewünscht, da im Vergleich recht hohe Zinsen für die Inanspruchnahme anfallen. Das Risiko einer Verschuldung des Kundens ist dementsprechend auch höher. Fast alle Angebote in Deutschland beinhalten jedoch eine „Charge-Card“. In wenigen Fällen kommt auch die so genannte „Debit-Card“ zum Einsatz, bei dieser Kreditkarte wird eine Transaktion zeitnah, meist schon am selben Tag, mit dem Guthaben auf dem Girokonto verrechnet.

Was kostet die Kreditkarte zum Girokonto?

Nicht alle Kontoinhaber möchten zu ihrem Girokonto eine Kreditkarte haben. Ein Grund dafür sind die Kosten, die in Verbindung mit der Karte anfallen können. Bei manchen Banken ist die Kreditkarte im Grundpreis bereits enthalten, insbesondere dann, wenn es sich um eine Prepaid- oder Standard-Kreditkarte handelt. Mitunter fällt aber auch für die Kreditkarte eine zusätzliche Jahresgebühr an, die je nach Kreditkartenvariante zwischen 10 und durchschnittlich 60 Euro betragen kann. Hinzu können noch weitere Kosten kommen, wenn Sie mit der Kreditkarte bargeldlos Zahlen oder sich mit Bargeld versorgen. Daher ist es wichtig, sich zunächst über die Nutzungskosten zu informieren, da es je nach Bank und angebotener Kreditkarte teilweise größere Unterschiede geben kann.

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