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Kreditvergleich2018-11-21T12:14:22+00:00

Kreditrechner von FTD.DE

Der Kreditantrag ist unverbindlich und natürlich kostenfrei. (Foto: Fotolia)

Zuletzt aktualisiert am 20.11.2018

Kredite gehören heute zu unserem täglichen Leben, sei es zur Finanzierung des lang ersehnten Eigenheims, für das neue Auto, zum Anschaffen von Haushaltsgeräten und anderen Gegenständen des täglichen Bedarfs und für viele weitere Zwecke. Inzwischen bietet nahezu jede Bank Kredite an, zu den klassischen Filialbanken kamen in den letzten Jahren noch eine ganze Reihe sogenannter Direktbanken hinzu. Am häufigsten kommt in Deutschland der Ratenkredit zum Einsatz. Grundsätzliche Eigenschaft dieser Kreditform ist, dass der Kreditnehmer die aufgenommene Darlehenssumme in vertraglich festgelegten, stets gleichbleibenden Monatsraten über einen bestimmten Zeitraum zurückzahlt. Wie lange dieser Zeitraum ausfällt, hängt zum einen von der aufgenommenen Kreditsumme, andererseits aber auch von der gewünschten Ratenhöhe ab. Wer seinen Kredit besonders schnell abzahlen möchte, wählt höhere Monatsraten. Wer dagegen die monatliche Belastung so niedrig wie möglich halten möchte, vereinbart mit seinem Kreditinstitut eine entsprechend längere Laufzeit. Selbstverständlich steigen in diesem Fall auch die Zinskosten für den gesamten Kredit.

So funktioniert der Kreditvergleich

Im Hinblick auf diese Eigenschaften wird der Ratenkredit zumeist zur Befriedigung eines kurzfristigen Kapitalbedarfs herangezogen. Zwar eignet er sich auch für langfristige Finanzierungen (z. B. im Rahmen eines Kaufs oder Neubaus einer Immobilie), jedoch werden hier die Konditionen meist etwas anders festgelegt. Bei längerfristigen Ratenfinanzierungen zahlt der Kunde am Anfang in der Regel mehr Zinsen, wobei zum Ende der Laufzeit der Anteil der Tilgung in jeder Monatsrate deutlich ansteigt. Bei kleineren Ratenkrediten dagegen bleibt der Anteil von Zinsen und Tilgung immer gleich.

Inzwischen bieten nicht nur nahezu alle Kreditinstitute Ratenkredite an, sondern auch viele Geschäfte, Kaufhäuser und Versandhändler. Auch diese arbeiten in der Regel mit Banken zusammen, die die Abwicklung der Finanzierung übernehmen. Dabei ist es mittlerweile sogar schon möglich, Dinge auf Raten zu finanzieren, die früher stets in einer Summe bezahlt werden mussten. Ein gutes Beispiel dafür sind Urlaubsreisen. Experten sehen diese Entwicklung allerdings kritisch, da insbesondere bei temporären Ausgaben – unter die auch Urlaubsreisen fallen- dem aufgenommenen Kredit kein bleibender Gegenwert gegenübersteht. Unter Umständen bezahlt der Kunde nach seiner Urlaubsreise noch monate- oder gar jahrelang für diese, hat aber schon lange nichts mehr davon.

Insbesondere das Internet bietet heute die Möglichkeit, Kredite und ihre Anbieter ganz einfach und schnell untereinander zu vergleichen. Viele Portale stellen komfortable Vergleichsrechner zur Verfügung, die nahezu jeden persönlichen Wunsch des Kreditnehmers und dessen individuelle Voraussetzungen berücksichtigen, bevor die entsprechenden Angebote ausgegeben werden.

Die Fülle der Kreditanbieter im Internet ist heute schier unüberschaubar. Jeder Kapitalgeber behauptet von sich, besonders günstige Kredite anzubieten. Ob dies jedoch der Realität entspricht, kann nur durch einen unabhängigen und somit objektiven Kreditvergleich herausgefunden werden.

Doch worauf ist bei einem Kreditvergleich genau zu achten? Wie vergleicht man Kredite effektiv miteinander? Und woran erkennt man ein unseriöses Angebot? All das klärt der folgende Ratgeber.

Welche Faktoren beeinflussen die Kreditkosten?

Es hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, wie hoch die Kreditkosten im Endeffekt ausfallen. Die wichtigsten dieser Faktoren wollen wir hier etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Während der Kunde zwischen verschiedenen Arten von Darlehen auf der Grundlage der jeweils persönlichen Bedürfnisse wählen kann, fallen diese stets in eine der beiden Hauptkategorien – abgesicherte und nicht abgesicherte bzw. ungesicherte Kredite. Der Unterschied ist wie folgt zu definieren:

Abgesicherte Kredite

Wie der Name bereits verrät, zeichnet sich der abgesicherte Kredit dadurch aus, dass er in Verbindung mit der Bereitstellung von Sicherheiten vergeben wird. Damit kann quasi garantiert werden, dass der Kreditgeber keinen Kapitalausfall erleidet. Für den Fall, dass dieser das Darlehen nicht zurückzahlen kann oder will, ist der Gläubiger dazu berechtigt, die Sicherheit in Anspruch zu nehmen und zu verwerten. Da der Kredit auf diese Weise vollständig abgesichert ist, kann er zu deutlich günstigeren Konditionen vergeben werden als ein gleichartiger, nicht abgesicherter Kredit. Der Hauptnachteil besteht für den Kreditnehmer naturgemäß darin, seine Vermögenswerte in Ernstfall zu verlieren.

Ungesicherte Kredite

Auf der anderen Seite stehen die ungesicherten Kredite. Hier liegt das volle Risiko beim Gläubiger, denn der Kredit ist durch nichts abgesichert. Der Kreditgeber kann sich also nur auf das vertragsgemäße Zahlungsverhalten des Schuldners verlassen und dessen Bonität im Vorfeld prüfen. Einen wirklich effektiven Schutz gegen den Kapitalverlust gibt es nicht. Somit ist es kein Wunder, dass ungesicherte Kredite fast immer teurer sind bzw. mit schlechteren Konditionen angeboten werden als Kredite mit entsprechenden Sicherheiten.

Eine der wichtigsten Fragen, die man sich vor Aufnahme eines Kredites stellen sollte, ist: Bei welchem Kreditanbieter bin ich am besten aufgehoben? Es gibt die gute alte Hausbank, es gibt die modernen Direktbanken, es gibt ausländische Banken, es gibt allerlei Kreditvermittler – da fällt die Wahl auf den richtigen Anbieter wirklich nicht leicht. Wichtig ist, dass Sie sich nicht gleich auf den ersten verfügbaren Anbieter festlegen, sondern zunächst die Angebote der einzelnen Kreditgeber kritisch prüfen und miteinander vergleichen. Dabei sollten Sie sowohl ein Angebot Ihrer Hausbank als auch die verschiedener Direktbanken mit in Ihre Überlegungen einbeziehen. Abzuraten dagegen ist von dubiosen Kreditvermittlern, die dem Kunden teure Gebühren für Kredite abknöpfen, die letztendlich gar nicht zustande kommen. Wir wollen hier nicht alle Kreditvermittler über einen Kamm scheren, jedoch gibt es in dieser Branche schwarze Schafe besonders häufig. Falls dennoch einer dieser Anbieter für Sie in Frage kommt, sollten Sie zumindest genau aufpassen und das Angebot äußerst kritisch prüfen.

Vernünftig ist es, wenn der erste Weg bei einem Kreditwunsch Sie zu Ihrer Hausbank führt. Sprechen Sie den Bankbediensteten an und teilen diesem Ihren Kreditwunsch mit. Bitten Sie darum, den Wunsch zu prüfen und Ihnen ein konkretes Angebot inklusive Nennung der Zinssätze und eventueller Nebenkosten zu machen. Wenn Sie dieses in der Hand haben, verfügen Sie über eine wichtige Grundlage, auf der Sie die Vergleiche mit anderen Anbietern aufbauen können.

Besonders günstig sind oft die Kreditangebote der Direktbanken. Es handelt sich dabei um Kreditinstitute, die keine eigenen Filialen betreiben, sondern lediglich über das Internet oder per Telefon erreichbar sind. Alle Geschäfte werden ebenfalls über Telefon oder Internet abgewickelt. Wenn Sie Geld von Ihrem Konto bei einer Direktbank abheben möchten, können Sie dafür jeden beliebigen Geldautomaten nutzen. Meist verfügen die Direktbanken über Partner im Filialbankgeschäft, bei denen Sie die Geldautomaten kostenlos nutzen können. Bei anderen dagegen müssen Sie eine Gebühr auf jede Abhebung bezahlen. Wer Geld sparen möchte, sollte also ausschließlich zu den Geldautomaten gehen, bei denen die Auszahlung von einem Direktbankkonto kostenlos ist.

Da Direktbanken kein teures Filialnetz mit vielen Mitarbeitern unterhalten müssen, sparen sie viel Geld. Diese Vorteile können sie – zumindest teilweise – an ihre Kunden weitergeben und dadurch günstigere Konditionen einräumen. So auch beim Thema Kredit. Oftmals bekommen Sie den gleichen Kredit bei einer Direktbank wesentlich günstiger, als beispielsweise bei der Hausbank. Vergleichen lohnt hier wirklich.

Wem das Vergleichen von Hand zu mühsam ist, der kann das Internet für seine Zwecke nutzen. Viele Webseiten bieten mittlerweile komfortable und ausgefeilte Vergleichsrechner für die Konditionen von verschiedensten Krediten an. Hier genügen wenige Angaben zu Ihrer Person und dem gewünschten Kreditbetrag beziehungsweise der Laufzeit, um alle Anbieter übersichtlich aufgelistet zu bekommen. Danach müssen Sie sich nur noch das für Sie passende und dabei günstigste Angebot heraussuchen.

Ein weiterer Faktor, der die Kreditkosten mittelbar oder unmittelbar beeinflusst, ist die Höhe des Kreditbetrags. Hier gilt: Sowohl besonders kleine Kreditbeträge als auch Kredite in großer Höhe können teurer ausfallen als mittelgroße Darlehen.

Doch warum ist das so?

Zunächst zu den Kleinkrediten: Hier steht für viele Kreditgeber der Nutzen in keinem gesunden Verhältnis zum Aufwand. Auch ein Kredit in geringer Höhe verursacht einen recht hohen Verwaltungsaufwand. Der Kreditnehmer muss überprüft werden, der Kreditvertrag bearbeitet, die Rateneingänge überwacht und und und … Stellt man diesem Aufwand den geringen Ertrag bei einem Kleinkredit gegenüber, verwundert es nicht, warum mancher Kreditgeber inzwischen ganz auf die Vergabe von Kleinkrediten verzichtet oder diese nur zu (für den Kreditnehmer) ungünstigen Konditionen anbietet.

Ähnlich verhält es sich bei sehr großen Kreditsummen. In diesem Fall fällt ein noch höherer Verwaltungsaufwand an, dafür ist jedoch auch der Ertrag höher. Trotzdem scheuen einige Kreditgeber den Aufwand und vergeben große Darlehen ebenfalls nur zu vergleichsweise schlechten Konditionen.

Am besten fährt der Kreditnehmer also mit einem mittelgroßen Darlehen. Dabei kann es sich um Kreditbeträge zwischen 10.000 und 100.000 Euro handeln. Solche Kredite werden oft zu erstaunlich günstigen Konditionen angeboten.

Laufzeit und Ratenhöhe sind zwei Faktoren, die sich bei einem Kredit unmittelbar gegenseitig beeinflussen. Je kürzer die Laufzeit, desto größer die Ratenhöhe – je länger die Laufzeit, desto geringer die Ratenhöhe. Daraus folgt: Kleine Raten und eine damit verbundene, lange Laufzeit machen einen Kredit teurer, da es einen längeren Zeitraum benötigt, bis der Gläubiger die gesamte Kreditsumme samt Zinsen zurückerhalten hat.

Clevere Kreditnehmer rechnen daher ihre finanziellen Möglichkeiten genau durch und wählen eine Kreditsumme, die sie in möglichst wenigen Raten zurückzahlen können. Damit bleiben die Zinskosten gering und der gesamte Kredit kostet weniger.

Wie teuer ist eigentlich Ihr Kredit? Viele Kreditnehmer können auf diese Frage gar keine Antwort geben. Sie wissen nicht, wie die Zinssätze für ihren Kredit aussehen und wie viel sie insgesamt für die aufgenommene Kreditsumme an den Kreditgeber zurückzahlen müssen. Um die verschiedenen Kreditangebote miteinander vergleichen zu können das günstigste zu finden ist es jedoch sehr wichtig, einige Fakten zum effektiven Jahreszins sowie dessen Berechnung zu kennen. Dem wollen wir uns hier widmen.

Hinsichtlich des Zinssatzes muss grundsätzlich zwischen den verschiedenen Kreditformen unterschieden werden, z. B. zwischen einem Dispokredit und einem gewöhnlichen Ratenkredit. Hier die wichtigsten Unterschiede und einige generell Informationen zur Berechnung des Zinssatzes.

Zunächst zum Dispokredit. Dieser stellt in der Regel die teuerste Möglichkeit dar, einen Kredit in Anspruch zu nehmen. Grund dafür ist, dass der Überziehungskredit des Girokontos grundsätzlich nur als kurzfristige Kreditmaßnahme konzipiert ist und nicht dafür, ihn über lange Zeit in kleinsten Raten zurückzuzahlen. Konkret müssen Sie bei der Inanspruchnahme des Dispokredits mit Zinsen von deutlich über 10 Prozent rechnen, bei einigen Kreditinstituten sogar 15 Prozent und mehr. Sie sollten also ganz genau abwägen, ob Sie bei der Inanspruchnahme des Dispos diesen in einer absehbaren Zeit – idealerweise im Zeitraum von maximal drei Monaten – zurückzahlen können. Andernfalls wird Sie dieser Kredit sehr teuer zu stehen kommen.

Bei einem Ratenkredit für die Sache schon anders aus. Hier locken Zinssätze von deutlich unter 10 Prozent, bei einigen Kreditinstituten sogar weniger als 5 Prozent. Wie hoch der effektive Jahreszins für Ihren Kredit ausfällt, hängt aber nicht nur von den vorgegebenen Konditionen des Kreditinstitutes ab, sondern auch von einigen Faktoren, die Ihnen persönlich zuzurechnen sind. Kreditnehmer mit sehr guter Bonität erhalten nämlich in der Regel bessere Konditionen, als Kunden mit schlechter Bonität oder neue Kunden eines Kreditinstitutes. Sie bedeuten für die Bank ein erhöhtes Risiko, welches sich diese wiederum in Form von höheren Zinsen bezahlen lässt.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wieso es überhaupt „effektiver Jahreszins“ heißt? Das Wort „effektiv“ deutet darauf hin, dass der Jahreszins so angegeben sein muss, dass der Verbraucher sofort erkennt, welche Kosten dadurch bei Inanspruchnahme eines Kredites auf ihn zukommen. Dieser Umstand ist sogar in der deutschen Gesetzgebung verankert, die da fordert, dass es jedem Kunden zweifelsfrei ermöglicht werden muss, die verschiedenen Angebote der Kreditgeber ohne große Probleme und objektiv miteinander vergleichen zu können. Dabei ist auch vorgeschrieben, dass der angegebene Zinssatz alle Nebenkosten enthalten muss, so dass auf den Kreditnehmer nicht an einer anderen Stelle noch irgendwelche versteckten Kosten lauern können. Aus diesen gesetzlichen Forderungen ergibt sich der Begriff „effektiv“ für die Angabe des Jahreszinses.

Berechnet werden kann der effektive Jahreszins im Grunde sehr einfach. Am besten wird dies an einem Beispiel deutlich:

Sie nehmen einen Kreditbetrag von 15.000 Euro auf, zahlen diesen in einer Laufzeit von 36 Monaten zurück und müssen dafür einen effektiven Jahreszins von 6,9 Prozent bezahlen. Nun müssen Sie zunächst diesen Jahreszins durch zwölf teilen, um die Zinsen für einen Monat zu errechnen. Es ergibt sich daraus ein Monatszinssatz von 0,575 Prozent. Die Gesamtkreditkosten errechnen sich nach diesen Angaben wie folgt:

15.000 Euro x 0,575 % x 36 Monate = 3.105 Euro.

Diesen Betrag müssen Sie anschließend zur Kreditsumme hinzu addieren, um den Gesamtkredit zu errechnen, welchen Sie zurückzuzahlen haben. In diesem Fall bedeutet das:

15.000 Euro + 3.105 Euro = 18.105 Euro.

Sie müssen also insgesamt 18.105 Euro zurückzahlen und erhalten dafür 15.000 Euro Kredit. Einige Banken verlangen allerdings noch eine Bearbeitungsgebühr, die grundsätzlich nicht im effektiven Jahreszins enthalten ist. Diese beträgt durchschnittlich 1 bis 2 Prozent vom Nettokreditbetrag.

Die Berechnung der monatlichen Ratenhöhe ist nun ganz einfach. Sie nehmen die Gesamtkreditsumme von 18.105 Euro in unserem Beispiel und teilen diese durch 36 Monatsraten. Daraus ergibt sich eine monatliche Ratenhöhe von 502,92 Euro.

Zu guter Letzt wollen wir noch einen Blick auf ein Thema legen, das viele Kreditnehmer zunächst gar nicht auf dem Schirm haben: Die Gebühren und Nebenkosten für die Inanspruchnahme eines Darlehens. Die bislang bekanntesten Kreditnebenkosten nennen sich Bearbeitungsgebühren und fallen für den bürokratischen Aufwand der Kreditvergabe und für die laufende Betreuung des Kreditnehmers an. In der Vergangenheit bemaß sich die Bearbeitungsgebühr meist an der Höhe der Kreditsumme und wurde als entsprechender Prozentsatz von dieser in Rechnung gestellt. Die Zahlung erfolgte i. d. R. zusammen mit den Tilgungsraten.

Warum in der Vergangenheit?

Laut aktueller Rechtsprechung dürfen Banken und Finanzdienstleister keine Bearbeitungsgebühren mehr für eine Kreditvergabe berechnen. Dies gilt übrigens auch für ähnliche Kostenpositionen mit abweichenden Bezeichnungen, zum Beispiel Kontoführungsgebühren.

Doch Vorsicht: Es gibt immer noch einige Gebühren, welche nicht in dieses Raster fallen, und die daher entsprechend in Rechnung gestellt werden dürfen. Hierzu zählen beispielsweise Bereitstellungszinsen, die oft bei der Vergabe langfristiger Baufinanzierungen zur Anwendung kommen. Der Hintergrund: Bei Baufinanzierung erfolgt eine Auszahlung der Kreditbeträge oft nicht in einer Summe. Trotzdem müssen Banken dem Darlehensnehmer das Geld quasi auf Abruf zur Verfügung stellen. Für diesen Service werden dann – zumindest bei längeren Bereitstellungszeiträumen – die genannten Bereitstellungszinsen berechnet.

Weitere Nebenkosten, die bei Baufinanzierungen und sonstigen hohen Kreditsummen anfallen können, sind Notar- und Grundbuchkosten. Auch diese Kostenpositionen müssen in einen Kreditvergleich mit einbezogen werden.

Und auch die Kosten für eine Restschuldversicherung können zu den Kreditnebenkosten gezählt werden. Diese Kreditform sichert den Darlehensnehmer gegen Tod, Verlust des Arbeitsplatzes, Arbeitsunfähigkeit etc. ab, ihr Abschluss wird bei einigen Kreditangeboten zwingend vorausgesetzt. Die Kosten für eine Restschuldversicherung hängen von der Darlehenshöhe, dem Alter und Gesundheitszustand des Darlehensnehmers und dem gewünschten Absicherungsumfang ab.

Wichtig zu wissen: Alle Kreditnebenkosten müssen im Darlehensvertrag angegeben werden

Die hier genannten und alle anderen Kreditnebenkosten müssen nach dem Gesetz im Kreditvertrag genau angegeben und ihre Höhe nach Möglichkeit beziffert werden. Damit der Darlehensnehmer die verschiedenen Kreditangebote einfach miteinander vergleichen kann, muss zudem der vom Kreditgeber genannte Effektivzinssatz alle im Kreditvertrag stehenden Gebühren und Nebenkosten beinhalten. Somit erklärt sich auch, warum der Effektivzins fast immer höher als der Nominalzins liegt.

Fazit zum Kreditvergleich

Sie kennen nun alle wichtigen Faktoren, die in einen Kreditvergleich mit einbezogen werden sollten. Damit verfügen Sie über die besten Voraussetzungen, den für Sie günstigsten Kredit mit der gewünschten Summe und den entsprechenden Rückzahlungskonditionen zu finden. Nutzen Sie diese Möglichkeit, denn mit einem effektiven Kreditvergleich lässt sich bares Geld sparen.

Es ist möglich, mehrere Angebote bei Banken und Vermittlern einzuholen. Eine Kreditanfrage über unseren Partner Smava ist beispielsweise Schufa-neutral und ermöglicht einen unverbindlichen und kostenlosen Vergleich.

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