
Benjamin Cowen hat die Bitcoin-Entwicklung bis 2042 skizziert. (Foto: Freepik, gritsakelina)
Während die Krypto-Branche über Bullen- oder Bärenmarkt spekuliert, beschäftigt sich eine Langzeitprognose für Bitcoin mit der Frage: Wo steht der Kurs eigentlich in 5 Jahren? Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Co. bluten aus – doch der populäre Krypto-Stratege Michaël van de Poppe bleibt bullish: Es sei keine Frage des „Ob“, sondern des „Wann“ sich die Märkte wenden werden.
Prognose: Bitcoin im Bullen- oder Bärenmarkt?
Der Holländer sieht gerade in turbulenten Zeiten „enorme Chancen“ – und diese Phase könnte jetzt beginnen: Bitcoin ist wiederholt an der 100.000-Dollar-Marke gescheitert, kämpft nun sogar um $90K. Minus 6,92 Prozent in den letzten 7 Tagen, minus 1,08 Prozent seit gestern – und auch der Stundenchart deutet eine erneute Abwärtsbewegung an. Derzeitiger Preis: 88.951 Dollar pro BTC.
Der aktuelle Erholungsversuch sei „fragil“, kommentieren die On-Chain-Experten von Glassnode, dem führenden Krypto-Marktforschungsunternehmen. Es fehlt an vielem: an Käufern, an Interesse, an Momentum. Die Spot-Ströme würden sich zwar verbessern, hätten aber noch nicht zu einer nachhaltigen Akkumulation geführt. Großanleger agieren der Bitcoin- Prognose nach ebenfalls „zurückhaltend“. Insgesamt schwinde die Liquidität, wodurch auch der Kurs „zunehmend empfindlich“ reagiere.
Die Autoren der Prognose sehen aber Licht am Ende des Tunnels: Der Markt scheine „still und leise“ eine Basis aufzubauen, „während Anleger auf den nächsten Katalysator warten“. Kurzum: Es ist noch nicht geklärt, ob der Bullenmarkt schon sein Ende gefunden hat und Anleger den Anfang eines neuen Bärenmarkts erleben – die Märkte senden gemischte Signale. Zeit, einen Schritt zurückzutreten und sich den langfristigen Aussichten zu widmen.
Ist Bitcoin als Wertspeicher noch gut aufgestellt? Wo steht die Kryptowährung in 5 Jahren? Wo in 10? Und: Wann erreicht Bitcoin den Millionen-Meilenstein? Das lässt Top-Analyst Benjamin Cowen seine mehr als 1,1 Millionen Follower auf X (Ex-Twitter) wissen.
Bitcoin: Langzeitprognose skizziert Verlauf bis 2042
Der Amerikaner gilt als einer der präzisesten und renommiertesten Experten im Kryptobereich: Mit einem Doktortitel in Ingenieurwissenschaften bringt er analytische Schärfe in seine Prognosen, die in der Vergangenheit stets ins Schwarze getroffen haben. Ob Crashs oder Rallyes: Der Mann liegt in der Regel richtig – und das verleiht seinen Worten enormes Gewicht.
Ein Beispiel: 2020 wusste Cowen vorherzusagen, dass Bitcoin 2024 die 100.000-Dollar-Marke knacken wird. Damals stand der Kurs bei unter 7.000 Dollar – alle waren bearish. Doch dann: BTC über $100K – Cowen behielt recht. In der gleichen Langzeitprognose skizziert der Chart-Guru auch die Folgejahre. Er zeigt: Mit was sollten Anleger zwischen 2026 und 2042 rechnen?

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In den nächsten Monaten passiert demnach nicht mehr viel – Cowen ist vom Bärenmarkt überzeugt. Dennoch lässt das bullishe Momentum nicht lange auf sich warten: Bereits ab 2027 rechnet die Bitcoin Prognose mit einer neuen Akkumulationsphase. Die hält rund 2 Jahre an, mündet ab 2029 in einen ausgeprägten Aufwärtstrend. Ab hier wird’s wieder spannend für Bitcoin: Cowens Berechnungen zufolge erreicht der Kurs zwischen 2031 und 2032 endlich die psychologische Killer-Range von 300.000 bis 500.000 Dollar.
Wenig überraschend folgt auf die Allzeithöchststände schließlich ein zweijähriger Bärenmarkt – und im Anschluss wiederholt sich der Zyklus. Es kommt zu einer Phase der Akkumulation, in der viele Anleger wieder kaufen, schließlich zu einem neuen Aufwärtstrend – und ab 2040 ist es dann endlich geschafft: Bitcoin steigt der Prognose zufolge auf ein Preisziel von 1 Million Dollar pro BTC. Sollte Cowen erneut recht behalten, dürfte Geduld einmal mehr die wertvollste Währung am Markt sein.
Disclaimer:
Der Autor und/oder verbundene Personen oder Unternehmen besitzt Kryptocoins, unter anderem auch Bitcoins. Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar.
Über den Autor
Jannis Grunewald ist zum ersten Mal 2015 in Kontakt mit dem Bitcoin gekommen, seitdem lässt ihn das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Er schreibt als freier Autor für Krypto-Publikationen.
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