Kryptowährungen Bitcoin Prognose: Großanleger verkaufen Milliarden – was jetzt droht

Wale liquidieren zehntausende Bitcoins binnen Tagen / Kursrutsch trifft Bullrun aber nicht Fundament / ETF Zuflüsse und Dip Käufer bleiben aktiv

Bitcoin Münzen fließen aus einem SMartphone vor schwarzem Hintergrund (Foto: freepik, thongden_studio)

Großanleger stoßen Bitcoins ab: Milliarden-Verkäufe lassen den Kurs kurzzeitig taumeln. (Foto: freepik, thongden_studio)

Mehrere Groß-Anleger haben einen Ausverkauf gestartet, zehntausende Bitcoins fluten die Märkte. Der Bitcoin-Kurs musste über Nacht fast -3% verlorengeben, notiert infolge wieder bei 115.000 Dollar. Was steckt hinter dem Selloff – und wie geht es mit dem Bullrun weiter?

Bitcoin: Milliarden-Verkäufe belasten die Märkte

Von bullish zu bearish in unter sieben Tagen? Bitcoin (BTC) und die Märkte für Kryptowährungen stellen aktuell erneut ihre Wankelmütigkeit unter Beweis: Nach dem explosiven Vorstoß aufs Wochenhoch bei 120.193 Dollar ist die Luft nun kurzfristig raus – massiver Verkaufsdruck trieb die Kryptowährung Nummer 1 rund 5.000 Dollar abwärts. Ob manchen Anleger der Mut verlassen hat? Vor elf Tagen konnte BTC mit 123.091 Dollar zwar noch ein neues Allzeithoch markieren. Mehr war bislang allerdings nicht drin – und nun steigen einige aus. Insbesondere mehrere Großanleger sorgen für Aufsehen: Die sogenannten Wale halten enorme Mengen BTC – und fluten die Märkte nun mit ihren Coins! Ganz vorne mit dabei: Krypto-Investmentunternehmen Galaxy Digital (7 Milliarden Dollar AuM) – eine der größten und strategisch bedeutendsten Firmen im institutionellen Krypto- und Infrastrukturbereich. Brisant dabei: Die Bestände stammen aus einem älteren Bitcoin-Wallet, in dem sich insgesamt sage und schreibe 80.009 Bitcoins befinden – das entspricht umgerechnet mehr als 9 Milliarden Dollar. Und die sickern nun nach und nach auf die Märkte, befürchten Prognosen.

Bitcoin: Anleger verwandelt 54.000 Dollar in 9,5 Milliarden Dollar

Die Blockchain-Analysten von Lookonchain bestätigen: „Galaxy Digital hat heute fast 30.000 $BTC ($3,5 Mrd.) transferiert, die meisten davon gingen direkt an Börsen und wurden verkauft.“ Mit entsprechenden Folgen für den Kurs – der hat sich seitdem um mehr als -3% zurückgezogen. Nicht gänzlich irrelevant hierbei: Galaxy-Chef und Ethereum-Investor Mike Novogratz betont seit einiger Zeit öffentlichkeitswirksam, ETH werde BTC in den nächsten Monaten überholen. Sollten sich seine Bitcoin-Verkäufe wie bislang fortsetzen, könnte die Prognose zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung werden. Aber: Folgt jetzt wirklich der Exodus der Großanleger? Auch letzte Woche kam es auf den Märkten zu einem Mega-Selloff: BTC im Wert von fast 10 Milliarden Dollar wurden abgestoßen – von nur einem einzigen Marktteilnehmer. „Gute Güte. Ein Bitcoin-Wal hat gerade 80.000 BTC für 9,5 Milliarden verkauft. Erworben 2011 für 54.000 Dollar“, so die Analysten von Geiger Capital verblüfft auf X. Von $54K auf $9,5 Milliarden – das entspricht mal eben einem Gewinn von schlappen +17,5 Millionen Prozent. Doch was bedeuten die Verkäufe für Anleger? Sollte man damit rechnen, dass jetzt weitere Investoren mit vielen Bitcoins im Wallet die Reißleine ziehen – und den Kurs über 100.000 Dollar für Gewinnmitnahmen nutzen? Ist der Bullrun in Gefahr?

 

Analyse zeigt: Der Aufwärtstrend ist unbeschädigt

Fest steht: Nicht nur die Wal-Verkäufe, auch andere Marktindikatoren sehen kurzfristigen Druck – darunter der sogenannte Long-Term SOPR (Spent Output Profit Ratio). Dabei wird gemessen, ob langfristige Bitcoin-Inhaber mit Coins, die älter als 155 Tage sind, beim Verkauf Gewinn oder Verlust realisieren. Fangen die Langzeithalter an, mit hohem Gewinn zu verkaufen, so deutet das in der Regel auf eine Marktüberhitzung hin. Aktuell liegt der Long-Term SOPR bei 1,96. Das signalisiert starke Gewinnmitnahmen der langfristigen Investoren, was den Verkaufsdruck erhöhen und die Kurse belasten kann. Immerhin: Dem gegenüber steht eine anhaltend hohe Nachfrage. SpotBitcoinETFs verzeichnen weiterhin enorme Nettozuflüsse, große Player wie BlackRock, Fidelity & Co. kaufen stetig nach. Korrekturen sind insofern lediglich lokale Rücksetzer, die Anlegern attraktive Kaufgelegenheiten bieten. Der beliebte Krypto-Trader Michael van de Poppe versichert seinen fast 800.000 Followern: „Dieser Rückgang, alles unter $114K, ist eine Gelegenheit, in Bitcoin und Altcoins einzusteigen.“ 115.600 Dollar gelte es nun nachhaltig zu übersteigen, so der Holländer – dann beginne die nächste Etappe nach oben.

Disclaimer:
Der Autor und/oder verbundene Personen oder Unternehmen besitzt Kryptocoins, unter anderem auch Bitcoins. Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar.

Über den Autor

Jannis Grunewald ist zum ersten Mal 2015 in Kontakt mit dem Bitcoin gekommen, seitdem lässt ihn das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Er schreibt als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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