Geldpolitik Ranking Kraftstoffpreise EU: Rumänien mit stärkster Inflation vor Litauen und Deutschland

Kraftstoff-Teuerung in Rumänien bei 24,2 Prozent / Deutschland mit größtem Monatsanstieg der Top 10-Länder

Mann tankt Auto an Tankstelle (KI-Bild: ftd.de-Redaktion, Codex-Bildmodell) Ranking Kraftstoffpreise EU: Rumänien verzeichnet stärkste Teuerung vor Litauen und Deutschland

Rumänien weist im Juli 2026 mit 24,2 Prozent die höchste EU-Jahresrate bei Kraftstoffpreisen aus. (KI-Bild: ftd.de-Redaktion, Codex-Bildmodell)

Luxemburg – Kraft- und Schmierstoffe verteuerten sich im Juli 2026 in 25 der 27 EU-Staaten gegenüber dem Vorjahresmonat. Die EU-Statistikbehörde Eurostat meldet für die Union eine Jahresrate von 16,9 Prozent. Welche 10 Länder lagen darüber?

Rang 1 steht für den höchsten Anstieg des harmonisierten Verbraucherpreisindex für Kraft- und Schmierstoffe gegenüber Juli 2025, nicht für das höchste Preisniveau an der Zapfsäule.

Rumänien verzeichnet den höchsten Anstieg mit 24,2 Prozent. Litauen und Deutschland folgen mit jeweils 22,9 Prozent.

RangLandJahresrate im Juli 2026
1Rumänien24,2 Prozent
2Litauen22,9 Prozent
3Deutschland22,9 Prozent
4Bulgarien22,2 Prozent
5Niederlande22,0 Prozent
6Finnland20,5 Prozent
7Frankreich19,9 Prozent
8Belgien19,6 Prozent
9Dänemark19,3 Prozent
10Österreich17,3 Prozent

Quelle: Eurostat

Platz 10: Österreich – Grenze oberhalb der EU-Rate

  • Jahresrate im Juli 2026: 17,3 Prozent
  • Jahresrate im Juni 2026: 16,0 Prozent
  • Jahresrate im Mai 2026: 26,0 Prozent
  • Veränderung gegenüber Juni 2026: 3,1 Prozent

Österreich schließt die Top 10 mit 17,3 Prozent ab. Damit liegt das Land 0,4 Prozentpunkte über der EU-Jahresrate. Tschechien und Portugal folgen außerhalb der Liste mit jeweils 16,7 Prozent. Die Plätze 1 bis 10 bilden also genau die Ländergruppe oberhalb des EU-Mittelwerts ab.

Der österreichische Index stieg im Juli um 3,1 Prozent zum Vormonat. Die Jahresrate erhöhte sich gegenüber Juni um 1,3 Prozentpunkte, lag aber deutlich unter dem Mai-Wert von 26,0 Prozent.

Platz 9: Dänemark – Über EU-Schnitt, unter 20 Prozent

  • Jahresrate im Juli 2026: 19,3 Prozent
  • Jahresrate im Juni 2026: 16,7 Prozent
  • Jahresrate im Mai 2026: 22,5 Prozent
  • Veränderung gegenüber Juni 2026: 1,6 Prozent

Dänemark erreicht 19,3 Prozent und liegt damit 2,4 Prozentpunkte über der EU-Jahresrate. Der Index stieg im Juli um 1,6 Prozent zum Vormonat. Im Juni waren es im Jahresvergleich 16,7 Prozent. Der Mai-Wert lag mit 22,5 Prozent höher als im Juli.

Platz 8: Belgien – Kräftiger Anstieg im Juli

  • Jahresrate im Juli 2026: 19,6 Prozent
  • Jahresrate im Juni 2026: 16,1 Prozent
  • Jahresrate im Mai 2026: 27,0 Prozent
  • Veränderung gegenüber Juni 2026: 4,4 Prozent

Belgien weist eine Jahresrate von 19,6 Prozent aus. Im Juli stieg der Kraftstoffindex um 4,4 Prozent zum Vormonat. Das ist der zweithöchste Monatswert innerhalb der Top 10 nach Deutschland.

Im Juni hatte die Jahresrate 16,1 Prozent betragen. Im Juli kamen 3,5 Prozentpunkte hinzu. Gegenüber Mai liegt der aktuelle Wert dagegen 7,4 Punkte niedriger. Mai und Juni weisen für Belgien damit in unterschiedliche Richtungen.

Platz 7: Frankreich – Knapp unter der 20-Prozent-Marke

  • Jahresrate im Juli 2026: 19,9 Prozent
  • Jahresrate im Juni 2026: 18,5 Prozent
  • Jahresrate im Mai 2026: 29,2 Prozent
  • Veränderung gegenüber Juni 2026: 2,3 Prozent

Frankreich verfehlt mit plus 19,9 Prozent knapp die Marke von 20 Prozent. Zum Vormonat stieg der Index um 2,3 Prozent. Die Jahresrate lag 1,4 Prozentpunkte über dem Juni-Wert. Gegenüber Mai ist das Bild anders: Die Rate sank um 9,3 Prozentpunkte.

Platz 6: Finnland – Hohe Rate trotz Monatsminus

  • Jahresrate im Juli 2026: 20,5 Prozent
  • Jahresrate im Juni 2026: 22,0 Prozent
  • Jahresrate im Mai 2026: 23,6 Prozent
  • Veränderung gegenüber Juni 2026: minus 1,1 Prozent

Finnland liegt mit 20,5 Prozent auf Rang 6. Der Index sank im Juli um 1,1 Prozent zum Vormonat. Die Jahresrate gab gegenüber Juni um 1,5 Prozentpunkte nach. Im Mai hatte sie 23,6 Prozent betragen. Die 3 Vergleichswerte zeigen eine Abschwächung.

Platz 5: Niederlande – Vorläufiger Wert bei 22,0 Prozent

  • Jahresrate im Juli 2026: 22,0 Prozent
  • Jahresrate im Juni 2026: 17,4 Prozent
  • Jahresrate im Mai 2026: 27,6 Prozent
  • Veränderung gegenüber Juni 2026: 4,0 Prozent

Die Niederlande erreichen 22,0 Prozent. Eurostat kennzeichnet diesen Juli-Wert als vorläufig, weshalb eine spätere Revision möglich bleibt. Im Monatsvergleich stieg der Index um 4,0 Prozent.
Die Jahresrate lag im Juni bei 17,4 Prozent und damit 4,6 Prozentpunkte niedriger. Gegenüber Mai zeigt sich dennoch das umgekehrte Bild: Damals waren es 27,6 Prozent.

Platz 4: Bulgarien – Seit Mai deutlich abgeschwächt

  • Jahresrate im Juli 2026: 22,2 Prozent
  • Jahresrate im Juni 2026: 26,0 Prozent
  • Jahresrate im Mai 2026: 33,9 Prozent
  • Veränderung gegenüber Juni 2026: minus 1,6 Prozent

Bulgarien kommt auf 22,2 Prozent und bleibt damit nur 0,7 Prozentpunkte hinter Litauen und Deutschland. Der Monatsindex sank im Juli um 1,6 Prozent. Zugleich fiel die Jahresrate gegenüber Juni um 3,8 Prozentpunkte.

Im Mai hatte sie noch 33,9 Prozent betragen. Bis Juli ergibt sich daraus ein Rückgang um 11,7 Prozentpunkte, der stärkste innerhalb der aktuellen Top 10. Bulgarien bleibt trotzdem auf Rang 4, weil für die Sortierung allein die Juli-Jahresrate zählt. Der jüngere Rückgang beseitigt die hohe Vorjahresdifferenz also nicht.

Platz 3: Deutschland – Stärkster Monatssprung der Top 10

  • Jahresrate im Juli 2026: 22,9 Prozent
  • Jahresrate im Juni 2026: 11,1 Prozent
  • Jahresrate im Mai 2026: 17,7 Prozent
  • Veränderung gegenüber Juni 2026: 11,2 Prozent

Deutschland liegt wie Litauen bei 22,9 Prozent, wird wegen der niedrigeren Juni-Rate aber auf Rang 3 geführt. Innerhalb der Top 10 fällt vor allem der Monatsvergleich auf: Der harmonisierte Kraftstoffindex stieg im Juli um 11,2 Prozent. Kein anderes Land dieser Gruppe erreichte einen ähnlich hohen Monatswert.

Destatis kommt im nationalen Verbraucherpreisindex auf eine Jahresrate von 23,0 Prozent. Das Amt nennt das Ende der befristeten Energiesteuersenkung am 30. Juni und höhere Ölpreise infolge des Iran-Kriegs als Zusammenhang. Dieser nationale Wert ist nicht identisch mit dem harmonisierten Eurostat-Wert und wird deshalb nicht für die Rangfolge verwendet.

Platz 2: Litauen – Gleichstand durch Juni geordnet

  • Jahresrate im Juli 2026: 22,9 Prozent
  • Jahresrate im Juni 2026: 23,5 Prozent
  • Jahresrate im Mai 2026: 30,8 Prozent
  • Veränderung gegenüber Juni 2026: minus 0,4 Prozent

Litauen und Deutschland weisen im Juli dieselbe Jahresrate von 22,9 Prozent aus. Litauen erhält Rang 2 durch die vorab festgelegte Zusatzregel, dass bei Gleichstand der Vormonat entscheidet. Im Juni lag seine Jahresrate bei 23,5 Prozent, die deutsche bei 11,1 Prozent.

Zum Vormonat gab der litauische Index um 0,4 Prozent nach. Auch der Jahresvergleich hat sich abgeschwächt. Im Mai waren es noch 30,8 Prozent. Zwischen Mai und Juli verringerte sich die Rate damit um 7,9 Prozentpunkte. Diese Bewegung verändert den belegten Gleichstand im Juli nicht.

Platz 1: Rumänien – Höchste Jahresrate der EU

  • Jahresrate im Juli 2026: 24,2 Prozent
  • Jahresrate im Juni 2026: 23,1 Prozent
  • Jahresrate im Mai 2026: 30,4 Prozent
  • Veränderung gegenüber Juni 2026: 1,0 Prozent

Rumänien führt das Ranking mit 24,2 Prozent Teuerung im 12-Monats-Vergleich an. Gegenüber Juni nahm die Jahresrate um 1,1 Prozentpunkte zu. Die Preise im Index selbst stiegen im Juli um 1,0 Prozent zum Vormonat. Damit liegt Rumänien 7,3 Prozentpunkte über der EU-Jahresrate.
Der Blick auf Mai begrenzt eine vorschnelle Steigerungserzählung. Damals hatte die Jahresrate 30,4 Prozent betragen, also 6,2 Prozentpunkte mehr als im Juli. Die aktuelle Spitzenposition sagt zudem nichts darüber aus, wie viele Euro ein Liter Kraftstoff an einer rumänischen Tankstelle kostet. Sie vergleicht ausschließlich die Veränderung des harmonisierten Index.

Die EU Oil Coordination Group sah am 24. Juli keine unmittelbaren Versorgungsprobleme in der Union, hielt bei einem längeren Konflikt im Nahen Osten aber engere Märkte für möglich. Das ist europäischer Marktkontext, keine belegte Ursache für Rumäniens Rang.

 

Disclaimer:
Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI erstellt und vor Veröffentlichung durch die Redaktion geprüft. Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Der Text stellt keine Handelsempfehlung oder Anlageberatung dar.

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