Tagesgeld

Tagesgeld2018-11-26T12:36:33+00:00
  • Das Wichtigste in Kürze

  • Im Vergleich sehr sichere Geldanlage

  • Flexibel bleiben ohne festen Anlagezeitraum

  • Kostenlose Kontoeröffnung und -führung

  • Jederzeit verfügbar bei Bedarf

  • Kontoeröffnung online in wenigen Minuten

  • Online Zinsen vergleichen

  • Sehr flexibel durch tägliche Verfügbarkeit
  • Keine Kosten für den Anleger
  • Zinseszins bei unterjähriger Zinsgutschrift
  • Einfach wechseln bei besserem Angebot
  • EU-Einlagensicherung und Staatsgarantien
  • Renditeerwartung vergleichsweise gering
  • Festgeld bietet ggfs. höhere Zinsen
  • Bürokratischer Aufwand bei Kontowechsel
  • Keine Zinsgarantie: Senkung jederzeit möglich
  • Deutsche Banken: Es gilt die EU-Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Bank und Kunde sowie darüber hinaus private Sicherungsfonds und Staatsgarantien.
  • Europäische Banken: Es gilt die EU-Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Bank und Kunde.
  • Banken aus Drittländern: Individuelle Einlagensicherung des Landes muss erfragt werden.

Empfehlung für Neukunden: Das Tagesgeld der ING DiBa mit 1,00% Zinsen p.a. für 4 Monate garantiert

Direkt zum Tagesgeldrechner

Tagesgeld: Eine Einführung

Das Sparbuch ist ein Relikt des letzten Jahrhunderts. Tagesgeld ist die moderne Alternative. (Foto: Fotolia)

Das Tagesgeld ist eine sichere Anlageform und wird selbst in der Niedrigzinsphase von zahlreichen Anlegern genutzt. Wir möchten Ihnen daher zahlreiche interessante Informationen rund ums Tagesgeld zur Verfügung stellen, beispielsweise zu dessen Sicherheit, zur Zinsentwicklung, zu den Tagesgeldkonditionen oder auch zu den Tagesgeldzinsen. Das klassische Tagesgeldkonto hat das altbekannte Sparbuch abgelöst und dient heute vielen Klein- und Privatanlegern als flexible Geldanlage und Alternative zum Girokonto.

So funktioniert Tagesgeld

Bevor Sie das Tagesgeld als Geldanlage nutzen können, müssen Sie zunächst ein Tagesgeldkonto eröffnen. Sowohl zahlreiche Filialbanken als auch Direktbanken bieten die Eröffnung eines Tagesgeldkontos ein. In immer mehr Fällen nutzen Kunden daher die Möglichkeit, die Kontoeröffnung online über die Webseite der Bank vorzunehmen. Verwendet wird das Tagesgeldkonto in erster Linie, um Gelder kurzfristig anzulegen, die möglichst jederzeit verfügbar sein sollen. Hier kommt bereits ein Vorteil des Tagesgeldkontos zum Tragen, nämlich dass Sie die vorhandenen Guthaben täglich ohne vorherige Kündigung abrufen können.

» Mehr zum Tagesgeldkonto

Da das Tagesgeld zur Geldanlage dient, interessieren Sie als Anleger natürlich die Tagesgeldzinsen. Deren Höhe ist – wie die Mehrzahl aller Kapitalmarktzinsen – insbesondere vom Leitzins abhängig. Da der EZB-Leitzins schon seit geraumer Zeit bei 0,0 Prozent liegt, sind auch die Tagesgeldzinsen derzeit auf einem Tiefpunkt angelangt. Dies wird sich allerdings wieder ändern, wenn die Europäische Zentralbank den Leitzins wieder anhebt. Grundsätzlich sind Tagesgeldzinsen variabel. Dies bedeutet, dass Sie mit der Bank nicht wie beim Festgeld für eine bestimmte Laufzeit einen festen Zinssatz vereinbaren, sondern das Kreditinstitut kann die Tagesgeldzinsen jederzeit anpassen. Interessant zu wissen ist ebenfalls, dass sich die Tagesgeldzinsen von ihrer Höhe her oftmals nach der Anlagesumme richten. Derzeit bewegen sich die Tagesgeldzinsen – je nach Anbieter – im Inland durchschnittlich zwischen 0,15 und 0,25 Prozent.

» Mehr zu Tagesgeldzinsen

Da sich die Tagesgeldzinsen zwischen den Anbietern zum Teil deutlich unterscheiden, insbesondere im Vergleich zwischen Filialbanken, Direktbanken und ausländischen Banken, ist ein Tagesgeldvergleich äußerst sinnvoll. Mit einem derartigen Vergleich haben Sie die Möglichkeit, schnell die besten Angebote mit den höchsten Zinssätzen im Tagesgeldbereich zu finden. Der Tagesgeldvergleich hilft Ihnen zum einen, eine möglichst breite Übersicht über die am Markt vorhandenen Angebote zu erhalten.

Zum anderen können Sie unter Vorgabe der Anlagesumme die Banken finden, die jeweils aktuell den höchsten Zinssatz offerieren. Umso größer die Anlagesumme ist, desto mehr lohnt ein Tagesgeldvergleich. Einen Vergleich sollten Sie nicht nur vor der Eröffnung Ihres ersten Tagesgeldkontos vornehmen, sondern möglichst regelmäßig durchführen. Hin und wieder ändern die Banken nämlich beim Tagesgeldkonto ihre Konditionen, sodass Sie durch den Vergleich die Gewissheit haben, stets die besten Angebote zu kennen.

» Mehr zum Tagesgeldvergleich

Eines der Hauptargumente, warum sich Anleger selbst in der Niedrigzinsphase noch häufig für ein Tagesgeld entscheiden, ist dessen hohe Sicherheit. Es gibt im Grunde kein anderes Anlageprodukt, außer dem Festgeld und Spareinlagen, die ähnlich sicher wie das Tagesgeld sind. Der wesentliche Grund besteht darin, dass das Tagesgeld eines von lediglich drei Anlageprodukten ist, die in den Bereich der Einlagensicherung fallen. Die Einlagensicherung ist innerhalb der EU gesetzlich geregelt und beläuft sich pro Kunde auf 100.000 Euro. Aber selbst unter der Voraussetzung, dass Sie auf Ihrem Tagesgeldkonto höhere Guthaben deponiert haben, greift zumindest bei deutschen Banken oftmals eine zusätzliche private Einlagensicherung.

Neben den geltenden EU-Richtlinien als Grundlage für die hohe Sicherheit des Tagesgeldes gibt es zudem in zahlreichen Ländern, unter anderem auch in Deutschland, eine sogenannte Staatsgarantie. Diese sorgt dafür, dass Anleger notfalls durch den Staat entschädigt werden, falls eine Bank insolvent wird und das auf dem Tagesgeldkonto befindliche Guthaben nicht mehr zurückzahlen kann. Kursrisiken gibt es beim Tagesgeld ohnehin nicht, lediglich auf eventuelle Währungsrisiken sollten Sie achten. Diese kommen allerdings nur dann zum Tragen, wenn das Tagesgeldkonto nicht in Euro, sondern in einer fremden Währung geführt wird.

» Mehr zur Einlagensicherung

Die Entwicklung der Tagesgeldzinsen ist in den vergangenen rund zehn Jahren für Anleger nicht besonders erfreulich gewesen. Insbesondere seit der Finanzkrise im Jahre 2008 / 2009 sind die Tagesgeldzinsen auf breiter Ebene gefallen. Wurden vor zehn Jahren teilweise noch Tagesgeldzinsen von über vier Prozent gezahlt, so liegen die durchschnittlichen Zinsen auf dem Tagesgeldkonto heute nur noch bei rund 0,20 Prozent. Der Grund ist im Wesentlichen der EZB-Leitzins, der mit 0,0 Prozent historisch niedrig ist. Aber auch die Auswirkung der Finanzkrise und die allgemein nicht besonders gute wirtschaftliche Lage innerhalb der EU sind Gründe dafür, dass die Kapitalmarktzinsen und somit auch die Tagesgeldzinsen sehr niedrig sind. Die Entwicklung könnte zukünftig allerdings wieder positiver ausfallen, wenn nämlich die Leitzinsen erhöht werden.

» Mehr zur Zinsentwicklung

Wer als Anleger nach einer besonders sicheren Geldanlage sucht, der hat die Auswahl zwischen mehreren Finanzprodukten. Infrage kommen insbesondere die folgenden Alternativen:

• Tagesgeld
• Festgeld
• Sparbuch / Spareinlagen
• Bundeswertpapiere

Aufgrund dieser Auswahl stellt sich natürlich die Frage, welche Vor- und Nachteile das Tagesgeld als Geldanlage im Vergleich zu den zuvor genannten Alternativen hat. Im Vergleich zum Festgeld ist es beim Tagesgeld für zahlreiche Anleger vorteilhaft, dass das Guthaben täglich verfügt werden kann. Beim Festgeld hingegen ist der auf dem Festgeldkonto deponierte Geldbetrag tatsächlich erst dann wieder verfügbar, wenn die vereinbarte Festlegedauer abgelaufen ist. Bezüglich der Zinssätze gibt es zwischen Tagesgeld und Festgeld nahezu keine Unterschiede, sodass Anleger im direkten Vergleich zwischen Tagesgeld und Festgeld häufig das Tagesgeld wählen.

Ganz ähnlich stellt sich der Vergleich zwischen Tagesgeld und Sparbuch dar, denn auch hier hat das Tagesgeld Vorteile bezüglich der Verfügbarkeit. Bei Spareinlagen ist es häufig so, dass entweder die dreimonatige Kündigungsfrist gilt oder sogar aufgrund von Sonderkonditionen noch längere Kündigungsfristen vereinbart wurden. Zwar ist das Guthaben meistens trotzdem verfügbar, allerdings müssen Anleger dann sogenannte Vorschusszinsen zahlen. Insofern kann das Tagesgeld im Vergleich zu Festgeldern und Spareinlagen insbesondere aufgrund der täglichen Verfügbarkeit punkten.

» Mehr zu Tagesgeld als Geldanlage

Wenn von den Tagesgeldkonditionen gesprochen wird, dann sind damit natürlich in erster Linie die Tagesgeldzinsen gemeint. Kosten, wie zum Beispiel eine Kontoführungsgebühr, existieren nämlich beim Tagesgeld in aller Regel nicht. Bei den Tagesgeldkonditionen unterscheiden die Banken häufiger zwischen Neu- und Bestandskunden. Zwar gibt es im Vergleich zu früheren Zeiten nur noch relativ selten Prämien oder sonstige Boni für Neukunden, aber einige Kreditinstitute arbeiten durchaus noch mit sogenannten Zinsgarantien. Dies bedeutet, dass der aktuelle Tagesgeldzins den Neukunden beispielsweise für sechs Monate garantiert wird, während die Tagesgeldzinsen sonst stets variabel sind.

Interessant neben den Zinsen sind im Rahmen der Tagesgeldkonditionen sicherlich für manche Anleger auch die Zinsgutschriftintervalle. Diese unterscheiden sich teilweise von Bank zu Bank, aber in aller Regel findet die Gutschrift der Tagesgeldzinsen in einem der folgenden drei Rhythmen statt:

• Jährlich
• Vierteljährlich
• Monatlich

» Mehr über Tagesgeldkonditionen

Da das Tagesgeld bei sicherheitsorientierten Anlegern nach wie vor ein sehr beliebtes Finanzprodukt ist, gibt es zahlreiche Banken, welche dieses Anlagekonto zur Verfügung stellen. Diese Kreditinstitute lassen sich im Wesentlichen in drei große Gruppen einteilen, nämlich:

• Filialbanken
• Direktbanken
• Ausländische Kreditinstitute

Zu den Filialbanken zählen insbesondere die klassischen Kreditinstitute, vor allen Dingen Großbanken, Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken. Neben den deutschen Direktbanken, die häufig ebenfalls ein Tagesgeldkonto im Angebot haben, sind es insbesondere seit der Niedrigzinsphase auch immer mehr ausländische Kreditinstitute, die deutschen Anlegern ein Tagesgeldkonto offerieren. Nicht selten lassen sich im Ausland nämlich etwas höhere Zinsen erzielen, sodass die Angebote ausländischer Kreditinstitute für deutsche Anleger zunehmend interessant geworden sind.

Allerdings sollten Sie in dem Zusammenhang stets auf die Einlagensicherung achten, denn diese ist lediglich in den EU-Mitgliedsstaaten gesetzlich vorgeschrieben. Daher sollten Sie bei anderen Ländern sorgsam prüfen, ob auch dort eine Einlagensicherung vorhanden ist und wie zuverlässig diese im Ernstfall wäre.

» Mehr über Banken

Wenn Anleger heute einen Tagesgeldvergleich durchführen, entscheiden sie sich auf dieser Grundlage häufig für eine Direktbank. Direktbanken und Tagesgeld ist durchaus ein interessantes Thema, denn die Onlinebanken haben häufig bessere Konditionen als die klassischen Filialbanken. Der Grund besteht in erster Linie darin, dass sich Direktbanken teure Geschäftsstellen als Kostenfaktor einsparen und in aller Regel durchschnittlich auch weniger Personal benötigen. Diese geringeren Kosten können die Direktbanken dann in Form etwas höherer Zinsen an ihre Kunden weitergeben, sodass sich auch im Bereich des Tagesgeldes Vorteile für den Anleger ergeben.

Zudem sind Direktbanken auch deshalb interessant, weil sowohl Kontoeröffnung als Kontoführung bequem online möglich ist. Zwar bieten mittlerweile auch immer mehr Filialbanken zusätzlich über ihre Webseite die Möglichkeit an, ein Tagesgeldkonto online zu eröffnen. Allerdings sind die Direktbanken trotzdem in diesem Bereich oft etwas fortschrittlicher, beispielsweise hinsichtlich der Legitimation (Stichwort: Videoident-Verfahren).

» Mehr über Direktbanken

Wenn nicht nur einen Tagesgeldvergleich durchführen, sondern beispielsweise die Zinsen berechnen möchte, die in den kommenden zwölf Monaten zu erwarten sind, für den bietet sich ein Tagesgeldrechner an. Mit einem solchen Rechner lassen sich beispielsweise Zinseszinsen ermitteln, aber meistens ist auch ein Vergleich der Angebote integriert. So können Sie beispielsweise mit dem Tagesgeldrechner die Banken mit den besten Zinskonditionen finden und gleichzeitig sofort berechnen, mit welchem Zinsertrag Sie auf Grundlage Ihrer Anlagesumme in den nächsten Monaten oder innerhalb eines Jahres kalkulieren können. Der Tagesgeldrechner ist ein kostenloses Hilfsmittel, auf welches Anleger nicht verzichten sollten, zumal er ausschließlich Vorteile beinhaltet.

» Direkt zum Tagesgeldrechner

Neben dem Tagesgeldvergleich gibt es noch eine weitere Möglichkeit, wie Sie Unterschiede zwischen den Angeboten und auch die besten Banken ausfindig machen können. Es gibt nämlich verschiedene Institutionen, die mehr oder weniger regelmäßig Tagesgeldangebote testen. Dazu gehört beispielsweise Finanztest (Stiftung Warentest) oder auch Finanztip. Zudem existieren verschiedene Siegel, die im Bereich Tagesgeldangebote vergeben werden. So gibt beispielsweise auch der TÜV mitunter für Onlineangebote bestimmte Siegel, die zum Beispiel bestätigen, dass die Kontoeröffnung und Führung des Tagesgeldkontos online besonders sicher ist. Solche Tests sind daher insbesondere für Anleger interessant, die Angebote nicht nur im Hinblick auf die Höhe der Zinsen vergleichen möchten, sondern denen auch Dinge wie Kundenservice oder Sicherheit besonders wichtig sind.

» Mehr über Tagesgeldtests
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