Leben

Krebs: Fatigue verschlechtert Prognose

WOG Cancer Research Network hat die Ergebnisse von vier klinischen Studien ausgewertet

Portland (pte001/02.08.2021/06:00) – Krebspatienten, die zu Beginn ihrer Behandlung von einer signifikanten Erschöpfung berichten, verfügen laut einer Studie des SWOG Cancer Research Network http://swog.org über eine kürzere Überlebenszeit und mehr Nebenwirkungen. Diese Ergebnisse basieren auf der Analyse der Patientendaten von vier klinischen Studien, bei denen Therapien für Lungen- oder Prostatakrebs getestet wurden. Demnach kann eine Baseline-Erschöpfung ein wichtiger prognostischer Faktor bei Studien zur Behandlung von Krebs sein.

Signifikanter Prädiktor

Laut Forschungsleiterin Julia Mo zeigt die Studie, dass Patientenangaben, die auf Erschöpfung hinweisen, ein Prädiktor für das Überleben mancher Krebspatienten sein kann. “Unsere Studienergebnisse legen nahe, dass bei Hinweisen auf eine signifikante Fatigue die Patienten und Familien informiert und beraten werden sollten, dass es ein mögliches Risiko einer schlechteren Ergebnisses gibt. Zusätzlich sollten Strategien zur Beeinflussung der Erschöpfung und möglichen Langzeitfolgen entwickelt werden.” Details wurden in “JCO Oncology Practice” veröffentlicht.

Vier klinische Studien wurden analysiert. An zwei Studie nahmen Patienten mit fortgeschrittenem hormonunabhängigem Prostatakrebs teil. Dabei handelte es sich um die Studien mit der Bezeichnung S0421 und S9916. An den anderen beiden Studien mit der Bezeichnung S0027 and S9509 nahmen Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom teil. Alle Teilnehmer hatten Fragebögen zur Lebensqualität und den Krankheitssymptomen ausgefüllt. Dafür wurden entweder der Functional Assessment of Cancer oder der European Organization for Research and Treatment of Cancer Quality of Life Questionnaire – Core 30 eingesetzt.

Überlebenszeit sinkt stark

Beide diese Erhebungsinstrumente sind bei Krebspatienten validierte Maßstäbe der Lebensqualität. Die Forscher haben den Mittelpunkt jeder Skala als Grenze dafür eingesetzt, ob ein Patient vor Beginn der Behandlung ein signifikantes Ausmaß an Erschöpfung angegeben hatte. Die durchschnittliche Überlebenszeit bei Patienten mit Fatigue war rund 26 bis 45 Prozent kürzer als bei jenen ohne Baseline-Fatigue. Die Forscher fanden auch heraus, dass bei den beiden Prostatakrebs-Studien jene Patienten eher schwere Nebenwirkungen der Chemotherapie erlebten, die vor der Behandlung von signifikanter Erschöpfung berichtet hatten. Dabei handelte es sich vor allem um Nebenwirkungen im Bereich Magen und Darm, neurologische Probleme und körperlich bedingte Nebenwirkungen. Dieser Zusammenhang konnte bei den Teilnehmern der beiden Lungen-Studien jedoch nicht festgestellt werden.

 

Quelle: www.pressetext.com


Bildnachweise: Krebs: Erschöpfung verkürzt Leben (Foto: pixabay.com, Parentingupstream) (nach Reihenfolge im Beitrag sortiert)

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