Aktien und Märkte

Corona ist Treiber für nachhaltiges Verhalten

Für vier von zehn Menschen stellen gebrauchte Produkte eine Alternative zu Neuwaren dar

Wuppertal/Berlin (pte025/17.11.2021/11:30) – Die Corona-Pandemie hat das Verbraucherverhalten nachhaltiger gemacht, wie die Studie „Circular Economy 2021“ des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie http://wupperinst.org zeigt. Demnach handeln sechs von zehn Befragten in Bezug auf Nachhaltigkeit bewusster. Die Mehrheit sieht gebrauchte Produkte als gut an für die Umwelt. Für vier von zehn Menschen stellen gebrauchte Produkte eine Alternative zu Neuwaren dar. Hierzulande liegen in den Haushalten durchschnittlich rund 1.297 Euro in Form ungenutzter Produkte.

„Zero-Waste-Strategie“

„Die vorliegende Studie zeigt, wie gigantisch das Potenzial der Wiederverwendung von guten und funktionsfähigen Gegenständen ist. Das Land Berlin verfolgt eine Zero-Waste-Strategie, bei der durch Wiederverwendung und Recycling ökologische Stoffkreisläufe geschlossen werden sollen. Hierzu kann jede und jeder Einzelne etwas beitragen. Das fängt damit an, alte Sachen nicht einfach wegzuwerfen, sondern sie zu reparieren oder zu verkaufen“, so Stefan Tidow, Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin.

Der aktuellen Umfrage zufolge kann sich fast jede zweite Person (47 Prozent) vorstellen, der Umwelt zuliebe häufiger zu gebrauchten Artikeln zu greifen, als bisher. Vier von zehn Befragten (38 Prozent) kaufen bereits mindestens zweimal im Jahr Second-Hand-Laden. Am häufigsten kaufen 30- bis 39-Jährige gebraucht: 61 Prozent der Befragten in diesem Alter haben in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal etwas aus zweiter Hand gekauft – ein Drittel in dieser Altersgruppe (33 Prozent) sogar mehrfach.

Weniger Ressourcenverbrauch

Nach der Möglichkeit beim Kauf zu sparen (51 Prozent), spielt der Umweltschutz die größte Rolle: 42 Prozent schätzen es, dass sie mit dem Gebrauchtkauf den unnötigen Ressourcenverbrauch vermeiden. „Produkte wiederzuverwenden könnte in Deutschland noch stärker dazu beitragen Abfall zu vermeiden und damit auch zum Klimaschutz beitragen. Denn die Kreislaufwirtschaft ist deutlich mehr als nur Recycling“, so Henning Wilts, Leiter der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) schätzt die Möglichkeit, dadurch Produkte kaufen zu können, die sie sich neu nicht leisten könnten.

Die Studie „Circular Economy 2021“ steht unter http://bit.ly/30HbYrA gratis als Download bereit.

 

Quelle: www.pressetext.com


Bildnachweise: Kreislauf: Corona stärkt Nachhaltigkeit (Bild: pixabay.com, anncapictures) (nach Reihenfolge im Beitrag sortiert)

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