Aktien und Märkte

Viele US-Kleinunternehmen erhöhen die Preise

Hauptverantwortlich ist laut neuer Umfrage der NFIB eine bis auf 8,5 Prozent gestiegene Inflation

Nashville (pte005/28.04.2022/06:10) – Vier von zehn US-Kleinunternehmen wollen wegen der hohen Inflation die Preise um zehn Prozent oder mehr zu erhöhen. Weitere 47 Prozent planen Preiserhöhungen von vier bis neun Prozent. Das zeigt eine Umfrage der National Federation of Independent Business (NFIB) http://nfib.com , einer Vereinigung der US-Kleinunternehmer in Nashville im Bundesstaat Tennessee. 31 Prozent wollen ihre Preisgestaltung wöchentlich überprüfen und gegebenfalls Korrekturen vornehmen.

Produktion dennoch gesteigert

Viele Firmen scheinen nicht damit zu rechnen, dass sie aufgrund des Anstiegs der Preise auf ihren Waren sitzenbleiben, obwohl auch viele Haushalte unter der Inflation leiden. 68 Prozent wollen ihre Produktion in den nächsten drei Monaten erhöhen. „Die Inflation beherrscht die Geschäftsentscheidungen für kleine Arbeitgeber im ganzen Land. Kleinunternehmer haben ihre Geschäftspraktiken angepasst, um den Inflationsdruck auszugleichen, der sich aus Unterbrechungen der Lieferkette, Personalmangel und steigenden Gaspreisen ergibt“, so Holly Wade, Chefin des NFIB-Forschungszentrums.

Die Inflation hat sich weiter verschärft und erreichte im März 8,5 Prozent, da der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine zu den bestehenden Störungen der Lieferketten beigetragen hat. Die rigorosen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie in China, die etwa den Hafen von Schanghai lahmlegt, werden die Situation noch verschärfen, heißt es. Arbeitgeber sind zudem mit einem landesweiten Arbeitskräftemangel konfrontiert und stehen bei einer Arbeitslosigkeit in den USA von weniger als vier Prozent in einem harten Wettbewerb um die Besetzung offener Stellen.

Auch Konzerne erhöhen Preise

Laut der aktuellen Umfrage stellen 99 Prozent der Kleinunternehmen einen negativen Einfluss höherer Gas- und Kraftstoffpreise fest. Kleine Unternehmen identifizieren auch höhere Arbeits-, Miet-, Nebenkosten und Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Schlüsselmaterialien, die für ihre Geschäftstätigkeit benötigt werden, als Hauptquellen für finanziellen Druck. Die NFIB-Ergebnisse basierten auf Antworten von 540 kleinen Unternehmen vom 14. bis 17. April. Sie sind aber nicht die Einzigen, die an der Preisschraube drehen. Auch Konzerne wie Nestlé und Procter & Gamble machen mit, obwohl, wie ein Manager von Procter & Gamble ausdrückt, die hohe Inflation „einige Haushalte“ zwingen könnte, ihre Einkäufe zu reduzieren.

 

Quelle: www.pressetext.com


Bildnachweise: Verwaiste Tankstelle: Auch teurer Sprit sorgt für höhere Preise (Foto: Markus Distelrath/pixabay.de) (nach Reihenfolge im Beitrag sortiert)

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