Medien und Internet

User sollten digitalen Nachlass organisieren

Digitalisierung und Krypto-Boom führen zu einer großen Menge an digitalen "Vermögenswerten"

Vancouver (pte001/30.11.2021/06:00) – Der immer wichtiger werdende digitale Nachlass umfasst neben Social-Media-Accounts und E-Mails auch Kryptowährungen oder gespeicherte Fotos. Mit der zunehmenden Digitalisierung vieler Lebensbereiche wird dieser laut Experten immer wichtiger. Dennoch bedenken viele Menschen diesen Aspekt beim Verfassen des eigenen Testaments nicht.

Exponentieller Anstieg

„Die Notwendigkeit zu planen, wer nach dem Tod Zugriff auf den digitalen Nachlass erhält, ist in den vergangenen Jahren exponentiell angestiegen – insbesondere in Anbetracht des zunehmend großen Stellenwerts, den digitale Technologien in unserem Leben einnehmen und des Booms an Kryptowährungen“, meint Neil Andersen, Präsident der Association for Media Literacy http://aml.ca .

Viele Menschen häufen im Laufe ihres Lebens Unmengen an digitalen „Vermögenswerten“ an, hinterlassen ihren Angehörigen jedoch keine Anweisungen, wie damit umzugehen ist. Zu einem digitalen Nachlass zählt alles dazugehörige wie E-Mails und andere Privatnachrichten, Zugänge zu Social-Media-Accounts, das eigene Online-Unternehmen, digitale Kunst, Cloud-Speicher oder auch Suchverläufe.

„Vorsichtig und bedacht“

Ein digitaler Nachlass sollte alle drei bis fünf Jahre aktualisiert werden und Anweisungen enthalten, wie und an wen digitale Daten und Vermögenswerte vererbt oder auch wie diese „entsorgt“ werden sollen. Viele Dinge scheinen zwar jetzt nicht wichtig zu sein, könnten für Enkel oder Urenkel in 30 oder 40 Jahren jedoch von großem Interesse sein, meinen Experten.

Gerade in Bezug auf den digitalen Nachlass ist es jedoch wichtig, sehr vorsichtig und bedacht vorzugehen. „Im Gegensatz zu anderen Eigentümern verraten digitale Daten sehr viel über unser Leben“, so Andersen. Es gelte daher, sehr spezifisch zu sein, wer welche welche Daten und Zugänge erhält und wie mit diesen verfahren werden soll.

Bei Social-Media-Accounts wird die Sache jedoch komplizierter, da viele Plattformen die Weitergabe von Passwörtern nicht erlauben. Laut Andersen sollten Plattformen daher ihre Richtlinien überarbeiten, um Angehörigen mehr Kontrolle über den digitalen Nachlass verschiedener Personen zu geben. Die bisher einzige Initiative kommt von Apple, die Legacy-Kontakten mittels eines bestimmten Sicherheitsschlüssels den Zugriff auf die iCloud eines Verstorbenen gewährt. Diesr Schlüssel wird erst aktiviert, wenn Apple Nachricht über den Tod einer Person in Form eines Sterbezertifikats erhält.

 

Quelle: www.pressetext.com


Bildnachweise: Testament: hochsensible Daten schützen (Foto: Cytonn Photography, unsplash.com) (nach Reihenfolge im Beitrag sortiert)

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