Natur

Kalifornisches Längstal: Grundwasser wird knapp

"Amerikas Fruchtgarten" erholt sich nicht ausreichend von der Entnahme während Dürrezeiten

Washington (pte003/22.11.2021/06:10) – Der Grundwasservorrat unter dem landwirtschaftlich extrem wichtigen Kalifornischen Längstal droht aufgrund exzessiver Wasserentnahme während Trockenperioden auszugehen. Davor warnt eine Studie der American Geophysical Union http://agu.org im Journal „Water Resources Research“. Demnach konnte sich das Reservoir nach der Dürre von 2012 bis 2016 nicht ansatzweise ausreichend regenerieren – und das dürfte auch in Zukunft gelten. „Das ist wirklich bedrohlich“, meint Erstautor Sarfaraz Alam, Hydrologe an der Stanford University http://stanford.edu .

Wichtiger Wasservorrat

Das Kalifornische Längstal produziert 40 Prozent der in den USA konsumierten Früchte und ist für rund ein Viertel der gesamten US-Nahrungsmittelproduktion verantwortlich. Daher gilt es als „Fruchtgarten Amerikas“. Doch eben diesem droht das Grundwasser auszugehen, warnen Alam und seine Kollegen von der University of California, Los Angeles http://ucla.edu und weiterer Forschungseinrichtungen. Denn der Mensch pumpt laut der Studie gerade während Dürreperioden wesentlich mehr Wasser aus dem Reservoir ab, als sich in feuchteren Jahren wieder ansammelt.

Nach den Trockenjahren 2012 bis 2016 konnte sich der Studie zufolge weniger als ein Drittel des übermäßig entnommenen Wassers regenerieren. Selbst im unrealistischen Bestfall aufeinanderfolgender, wirklich feuchter Jahre hätte das sechs bis acht Jahre gedauert. Bei einer realistischeren Annahme eines aufgrund des Klimawandels eher trockenen Klimas bestehe dagegen nur eine 20-prozentige Chance, dass sich der Grundwasservorrat innerhalb von 20 Jahren nach der übermäßigen Entnahme während einer Dürre vollständig erholt. Doch seit 2020 herrscht schon wieder Trockenheit.

Bedrohtes Trinkwasser

Die seit dem Vorjahr anhaltende Trockenperiode ist bereits die dritte, die das Kalifornische Längstal im neuen Jahrtausend erlebt. Das in absehbarer Zeit überhaupt noch 20 Jahre zwischen Dürren vergehen, scheint eher unwahrscheinlich. Das wird nicht nur für die Landwirtschaft zum Problem werden. „Es gibt viele Brunnen, aus denen Menschen Trinkwasser ziehen“, erklärt Alam. Hier werde sich bemerkbar machen, dass der Grundwasserspiegel immer weiter sinkt. „Irgendwann werden diese Brunnen austrocknen und die Leute kein Wasser haben.“

 

Quelle: www.pressetext.com


Bildnachweise: Früchte: Wassermangel scheint unvermeidbar (Foto: chenhengyu, pixabay.com) (nach Reihenfolge im Beitrag sortiert)

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