Aktien und Märkte

Rheinmetall Hauptversammlung 2024: Bald ein Global Player? Übersicht und Prognose

Am 14. Mai 2024: Quartalszahlen der Rheinmetall AG für Januar bis März 2024 voraussichtlich um 7.30 Uhr / Virtuelle Aktionärsversammlung um 10 Uhr

Radpanzer "Schwerer Waffenträger Infanterie" für die Bundeswehr (Foto: Rheinmetall AG) Rheinmetall Hauptversammlung 2024: Auf dem Sprung zum Global Player – Übersicht und Prognose

„Schwerer Waffenträger Infanterie“ für die Bundeswehr (Foto: Rheinmetall AG)

Düsseldorf – Panzer, Flugabwehr, Massen an Munition –Rheinmetall verkauft, was die Ukraine dringend benötigt. Und was seit der Zeitenwende die Armeen vieler Länder nachfragen. Am Dienstag legt Europas größter Rüstungskonzern seinen Quartalsbericht vor und lädt zur Hauptversammlung.

Seit Jahresbeginn plus 83 Prozent – seit Januar 2022 über 500 Prozent Zuwachs: Die Rheinmetall-Aktie rennt davon. Zuletzt bewegte sich der Kurs seitwärts, Gewinnmitnahmen spielen eine Rolle. Die Konzernspitze schlägt der Hauptversammlung 5,70 Euro Dividende vor – nach 4,30 Euro im Vorjahr.

+++ Virtuelle Hauptversammlung der Rheinmetall AG +++

Wenig beliebt bei Aktionären ist der Trend zu virtuellen Aktionärstreffen. Auch die Hauptversammlung des Dax-Konzerns Rheinmetall findet am Dienstag, den 14. Mai 2024, um 10 Uhr (MESZ) per Videokonferenz statt. Anteilseigner können sich im Aktionärsportal einloggen.

Die Waffenhersteller will kräftig wachsen: 20 Milliarden Euro Umsatz hat CEO Armin Papperger als Ziel für die nächsten 5 bis 8 Jahren ausgerufen. 2024 will er 10 Milliarden Euro umsetzen, das wären 40 Prozent mehr als 2023. Von 26,6 auf 38,3 Milliarden Euro hat der Auftragsbestand zugelegt.

Expansionspläne zum Global Player – neue Werke in ganz Europa

„Wir wollen ein World-Wide-Player werden, und das können wir zurzeit aufgrund des guten Cash-Flows aus eigener Kraft“, so Papperger unlängst. Ihm schwebt Berichten nach ein europäisches Systemhaus vor. Als weitere große Partner in Europa kämen noch Leonardo und KNDS in Frage.

Um die Nachfrage zu bedienen, zieht Rheinmetall neue Standorte hoch. In Litauen soll eine weitere Fabrik für 155-Millimeter-Munition entstehen, ebenso sind Werke in Niedersachsen am Standort Unterlüß sowie in der Ukraine in Planung. Und auch in Ungarn ist der Bau einer Fabrik gestartet.

Hochlauf bei Artillerie-Geschossen – Bundeswehr mit Großaufträgen

Der Hochlauf bei Artilleriemunition ist atemberaubend. Vor dem russischen Angriffskrieg hatte diese Waffengattung keine Zukunft. Von früher 70.000 auf 700.000 Schuss pro Jahr soll die Rheinmetall-Produktion 2024 steigen. Mit den neuen Fabriken sind 1,1 Millionen Schuss bis 2027 das Ziel.

Beispiele für Großaufträge 2024 sind etwa Skyranger-Fahrzeuge zur Flugabwehr für die deutschen Streitkräfte oder Fahrgestelle für neue Panzerhaubitzen 2000, die in die Ukraine geliefertes Material ersetzen. Viele Milliarden schwer ist die Bundeswehr-Bestellung neuer Infanterie-Radpanzer.

Kolbenproduktion ausgegliedert – Proteste und Gegenanträge

Bei den zivilen Produkten will Rheinmetall künftig weniger abhängig von Produkten rund um den Verbrennungsmotor werden. So hat das Unternehmen nun die Kolbenproduktion verkauft. Lösungen für die E-Mobilität wie Ladeinfrastruktur oder Wärmepumpen verfolgen die Düsseldorfer weiter.

Rheinmetalls Geschäft mit Krieg und Krisen ruft Kritiker auf den Plan. So monieren die „Kritischen Aktionäre“ in einem Gegenantrag zur Hauptversammlung Waffengeschäfte mit Autokraten. Und Aktivisten wollen während der virtuellen Veranstaltung vor der Düsseldorfer Zentrale protestieren.

 

Gewinn und Umsatz: Prognosen der Analysten

Das Rheinmetall-Ergebnis pro Aktie dürfte im 1. Quartal 2024 gegenüber dem Vorquartal sinken: Bei rund 2,35 Euro liegt die mittlere Schätzung von 3 Analysten laut finanzen.net. Im Quartal davor hatte das Ergebnis pro Aktie enorme 8,29 Euro betragen. Im 1. Quartal 2023 waren es rund 1,15 Euro.

Auch beim Umsatz rechnen die Experten mit einem Minus. Bei rund 1,74 Milliarden Euro liegt die Prognose im Schnitt. Das ist weniger als die rund 2,56 Milliarden Euro im Vorquartal – allerdings mehr als die rund 1,36 Milliarden Euro im 1. Quartal 2023. Das Geschäftsjahr endet am 31. Dezember.

 

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