Gesellschaft

Streitschrift übt Sprachkritik am Gendern

2. Auflage des 72-seitigen Buches von Dieter Kalka erscheint am 27. Dezember

Lengenfeld (pte020/22.12.2021/13:30) – In seiner aktuellen Streitschrift „NEGERKÜSSE IN ZIGEUNERSOSSE“ äußert der Leipziger Autor und Liedermacher Dieter Kalka seine Skepsis und Unmut gegenüber neuen Sprachregelungen und vom Duden http://duden.de empfohlenen und zugelassenen Rechtschreib- und Sprechweisen. Am 27. Dezember erscheint die zweite Auflage des 72-seitigen Essays im AndreBuchVerlag http://bit.ly/3mpKFtP .

Kritik an Gender-Spezifizierung

Kalka kritisiert in zugespitzter Form unter anderem neuartige Gender-Spezifizierungen, die in der Sprache verwendet werden können. In der von ihm als Beispiel angeführten Variante „Kastrat_innen“ (mit Wortpause artikuliert) etwa sieht er eine „Kastration des Männlichen (…) indem man den generativen Maskulinum abschafft und mit dem Femininum ersetzt“.

Mit seinem Pamphlet sticht der Autor in eine aktuelle Debatte. Sprachliches Gendern wird kontrovers diskutiert. Die Duden-Redaktion sah sich in den vergangenen Monaten häufig der Kritik ausgesetzt, das sogenannte generische Maskulin abzuschaffen. Diese bezog sich etwa auf Erweiterungen bei Berufsbezeichnungen, wo es jetzt zum Beispiel heißt: „Arzt, der – männliche Person; Ärztin, die – weibliche Person“.

Neue Sprachregeln als Verbote

Für Dieter Kalka sind die von ihm angeprangerten Rechtschreibreformen nicht nur eine Verunstaltung seiner Muttersprache, sondern sieht er darin auch eine Einschränkung individuellen sprachlichen Ausdrucks und befürchtet, dass humanistische Werte verloren gehen. Zitat: „Gedanken müssen sich inzwischen andere Wege suchen und bei der Masse an Verbotsschildern, welche die Genderstapo an den Satzrändern aufgestellt hat, ist man immer mehr am Überlegen, was man sagen darf, als was man sagen will. Individualität abgeschafft? Das Instrument: Genderei und ‚anrüchiges‘ Vokabular. Damit gehen zwangsweise humanistische Werte verloren. Wir sind gerade mittendrin in diesen Prozessen, die von selbsternannten Kontrolleuren gesteuert werden – und die GEZ-Medien als fünfte Macht (und gut von der umzuerziehenden Mehrheit bezahlt) sind unrühmlich in der ersten Reihe.“

Dieter Kalka:

NEGERKÜSSE IN ZIGEUNERSOSSE – Eine Streitschrift. Edition Beulenspiegel im AndreBuchVerlag, Lengenfeld (Vogtland) 2021. 72 Seiten. Mit zwölf Bildern von Werner Bernreuter. Preis: 11 Euro. ISBN 978-3-949142-04-5. Erhältlich über den Verlag und im Buchhandel.

 

Quelle: www.pressetext.com


Bildnachweise: Buchcover: "NEGERKÜSSE IN ZIGEUNERSOSSE" (Bild: andrebuchverlag.de) (nach Reihenfolge im Beitrag sortiert)

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