Karriere

Großbritannien: Wenig Frauen an der Spitze

Nur neun weibliche CEOs in den 100 Top-Unternehmen

Menlo Park/London (pte004/31.03.2022/06:15) – Trotz aller Bestrebungen, Frauen „an die Macht“ zu bringen, werden nur neun der 100 größten britischen Aktiengesellschaften, die so genannten FTSE 100, von Frauen geleitet. Das geht aus einer Analyse des Personalvermittlers Robert Half International https://www.roberthalf.com aus Menlo Park in Kalifornien hervor, die Geschlecht, Karriere- und Bildungshintergrund, Alter und Nationalität berücksichtigt.

Jüngste Vorstandsvorsitzende ist 44 Jahre alt

Von den neun weiblichen CEOs im FTSE 100 stammen vier aus dem Finanzsektor, der Versicherungen, Banken und Asset Management abdeckt. Dazu gehören die in Italien geborene Milena Mondini-de-Focatiis von der Admiral Group, die mit 44 Jahren jüngste weibliche CEO auf der Liste sowie Amanda Blanc von Aviva, Alison Rose-Slade von der NatWest Group und Anne Farlow von Pershing Square Holdings.

Frauenmangel im oberen Management

„Für den Mangel an Frauen in Führungspositionen gibt es eine Vielzahl von Gründen“, sagt Leyla Tindall, Managing Director für Robert Half Executive Search, „aber der bedeutendste ist der Mangel an Frauen im oberen Management– daher sind die Auswahllisten für C-Level-Positionen (Top-Führungspositionen) oft nicht so vielfältig, wie sie sein könnten.“ Obwohl die Möglichkeit geboten werde, dass auch Männer Elternurlaub nehmen könnten und es bessere Unterstützung für Wiedereinsteigerinnen gebe, werfe die Zeit, die Frauen für die Betreuung einer Familie aufwenden, sie immer noch zurück, während ihre männlichen Kollegen weiterhin Fortschritte machten.

Viele Chefs kommen aus den eigenen Reihen

Die Untersuchung zeigt, dass 68 Prozent durch interne Beförderung den ersten Platz belegt haben, gegenüber 46 Prozent im Jahr 2019, was darauf hindeutet, dass Unternehmen ihre Nachfolgeplanungsstrategien verbessern. Da die meisten CEOs von einer leitenden Position im selben Unternehmen wechseln, sind sie in der Lage, ein tiefes Verständnis des Geschäfts in ihre neue Rolle einzubringen, aber manche Unternehmen suchen jemanden von außerhalb, der eine neue Perspektive hat.

Bildung ist entscheidend

Einmal in einer leitenden Position, haben Führungskräfte möglicherweise einen klaren Weg an die Spitze, aber der Bildungshintergrund könnte die Wahrscheinlichkeit beeinflussen, die obersten Ränge der Geschäftswelt zu erreichen. Fast die Hälfte (47 Prozent) hat eine Form der postgradualen Qualifikation erreicht, wobei 23 Prozent einen MBA besitzen, was zeigt, dass die Hochschulbildung eine wichtige Rolle bei der beruflichen Entwicklung von Führungskräften spielt.

Finanzexperten sind besonders gefragt

In den vergangenen Jahren hatten bis zu fünf (18 Prozent) der CEOs die Universitäten von Oxford oder Cambridge besucht, aber ihre Dominanz in der Vorstandsetage schwindet, da nur vier der aktuellen Liste der FTSE 100-CEOs an diesen Hochschulen ausgebildet wurden. Mehr als zwei Fünftel der Vorstandsvorsitzenden (42 Prozent) haben einen Hintergrund im Finanz- und Bankwesen, obwohl nur 19 der Top-100-Unternehmen zum Finanzsektor gehören. „Während eines wirtschaftlichen Abschwungs ist es üblich, mehr Chief Financial Officers (CFOs) in Top-Jobs zu befördern“, sagt Tindall. „Wenn sich die Wirtschaft jedoch erholt, werden wieder mehr Visionäre eingestellt, die sich auf Wachstum und Erholung konzentrieren.“

 

Quelle: www.pressetext.com


Bildnachweise: Nur wenige Frauen in Top-Führungspositionen (Symbolbild: Gerd Altmann/Pixabay) (nach Reihenfolge im Beitrag sortiert)

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