Karriere

Women’s Equality Day

Frauen erhalten 36 Prozent weniger Rente - Das können Sie dagegen tun!

Der Begriff „Gender Pay Gap“ ist inzwischen vielen Menschen bekannt. Aktuell verdienen Frauen im Durchschnitt pro Stunde noch immer 18 Prozent weniger als Männer. Ganz genau sind es 18,62 Euro zu 22,78 Euro, das macht einen Unterschied von 4,16 Euro pro Stunde.
Die europäische Statistikbehörde Eurostat hat sich nun die Renten angesehen und den „Gender Pension Gap“ für Deutschland berechnet. Dabei wurde festgestellt, dass sich dieser Abstand mit der Rente sogar noch einmal verdoppelt! Somit steht Frauen im Alter 36 Prozent weniger Rente zur Verfügung als Männern!

Altersvorsorge ist kein Thema
Aktuelle Studien zeigen, dass sich die Deutschen zum Thema private Altersvorsorge nur wenig Gedanken machen. Noch fataler wird dieses nachlässige Verhalten den weiblichen Teil der Bevölkerung treffen. So gaben Teilnehmerinnen einer Studie zum Thema Ruhestand in Deutschland folgendes an.

56 Prozent der Frauen sorgen nicht für das Alter vor.
Bei den männlichen Teilnehmern lag diese Zahl bei 49 Prozent.

  • 48 Prozent der Studienteilnehmerinnen begründen dies damit, dass sie kein Geld dafür übrig haben.
  • 22 Prozent der Frauen die keine Rücklagen für ihr Alter bilden, gehen davon aus, dass ihre gesetzliche Rente im Alter zum Leben genügt.
  • 7 Prozent der weiblichen Teilnehmer gaben an, dass sie in private Vorsorgeangebote kein Vertrauen hätten.
  • 6 Prozent verlassen sich auf ihren Ehepartner
  • 2 Prozent warten auf ein Erbe, um ihr Leben im Alter zu finanzieren.

Wir zeigen Ihnen 5 hilfreiche Tipps, wie Sie Ihre Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen und die Altersarmut verhindern können.

  1. Ihr Gehalt
    Eigentlich ganz logisch, dennoch für viele nicht selbstverständlich. Umso höher das Einkommen, umso erfolgreicher gelingt die Altersvorsorge.
    Doch was können Sie dazu beitragen? Zeigen Sie Ihre Leistung und beweisen Sie Mut und Selbstbewusstsein! Beispielsweise indem Sie sich regelmäßig Feedback über Ihre Arbeit von Vorgesetzten einholen. Besprechen Sie dabei auch Ihr Gehalt und Gehaltserhöhungen. Vergleichen Sie vorab die Gehälter in der Branche und fordern Sie ein Gehalt, das nachvollziehbar begründet werden kann. Sollte keine Perspektive für Sie entstehen, nehmen Sie dies als Anlass nach einem neuen Arbeitgeber zu suchen.
  2. Auf Gleichberechtigung achten
    Schnell passiert es, dass bei der Planung von Kinderbetreuung und weiteren Aufgaben die klassische Rollenverteilung entsteht. Der Mann arbeitet Vollzeit, die Frau nicht.
    Planen Sie daher Ihre Karriereziele unabhängig von den sonstigen Aufgaben und besprechen diese anschließend offen mit Ihrem Partner. Teilen Sie sich die Sorgearbeit und gehen Sie beide kleine Kompromisse bei den Karrierezielen ein. Meist profitiert das alltägliche Familienleben und die Karriere davon.
  3. Sparen im Alltag
    Achten Sie auf Kostenfresser. Diese werden sehr gerne zu Gewohnheiten die sich schwer ablegen lassen. Doch genau diese Kostenfresser halten Sie davon ab regelmäßig Geld zur Seite zu legen.
    Hierzu gibt es von Crashkurs Videos im Internet bis hin zur Fachlektüre jede erdenkliche Hilfe. Kleine erste Schritte sind dabei das bewusste Geldausgeben im Alltag, auf kleine Angewohnheiten und Annehmlichkeiten wie Coffe-to-Go oder gekaufte Snacks zu verzichten. Gewöhnen Sie sich an nach einem besseren Preis zu fragen und ggf. nachzuverhandeln und überprüfen Sie laufende Verträge und Abonnements. Ebenfalls hilft es, wenn Sie Ihre Ausgaben des vergangenen Monats durchsehen und auf Sparpotenziale überprüfen.
  4. Kleine und stetige Sparbeträge
    Mit den obigen Maßnahmen sollten Sie es bereits geschafft haben einen Betrag von mindestens 50 Euro im Monat einzusparen.
    Dieser Betrag genügt Ihnen um mit dem Vermögensaufbau zu starten.
    Nun können Sie beispielsweise einen Sparplan auf einen oder mehrere von ihnen gewählte Fonds besparen. Auch hierzu gibt es viel hilfreiche Lektüre im Internet. Über die Jahre wächst dank kontinuierlicher Sparraten und dem Zinseszinseffekt eine höhere Summe an, wie sie es an dieser Stelle vielleicht vermuten. Besonders wichtig ist es sehr früh damit zu starten, da sich der Zinseszins besonders in sehr langen Anlagezeiträumen bemerkbar macht.
  5. Steuerersparnisse beanspruchen und auf Kosten achten
    Auch bei der Vorsorge können Sie Kosten und Steuern sparen. Sparpläne oder Rentenmodelle werden oft zu günstigeren Konditionen von Finanzvermittlern angeboten. Ebenfalls sollten Sie in Ihrer Steuererklärung auf Freistellungsbeträge und Sonderausgaben achten.

 

Dieser Artikel wurde mit Studiendaten von Weltsparen ausgestattet, sie finden die gesamten Studiendaten unter: weltsparen.de


Bildnachweise: Bild von Andrea Piacquadio auf Pexels (nach Reihenfolge im Beitrag sortiert)

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